Historiker Marģers Vestermanis gestorben Nichts vergessen, aufschreiben, Zeugnis ablegen Marģers Vestermanis war der letzte Überlebende von Ghetto, KZ und Waldbrüderzeit in Lettland. Zugleich war er Historiker des Holocausts. Ein Nachruf. Von Anita Kugler 4.8.2026
Sinti in Ingolstadt Das ewige Z Sie heißen Fröhlich, Landsberger, Höllenreiner – und sind von Auschwitz geprägt. Ein Besuch bei Sinti in Ingolstadt, die sich nicht mehr verstecken wollen. Von Dominik Baur 2.8.2026
Jüdische Privatfotografie Die Verfolgung im Kaffeegarten Es scheinen auf den ersten Blick Fotos des Alltags zu sein. Doch sie dokumentieren die Flucht von Juden in der Nazizeit. Robert Müller-Stahl hat sie untersucht. Von Klaus Hillenbrand 2.7.2026
Mahnmal für verfolgte Zeugen Jehovas „Verbeugung vor den Opfern des Nationalsozialismus“ Im Berliner Tiergarten ist das Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas eingeweiht worden. Es schließt eine Lücke im Gedenken. 24.6.2026
Kyiv Biennial im KW Berlin Über Umwege zur „Nakba“ Die Kyiv Biennial in Berlin hantiert mit dem Begriff des „Middle-East-Europe“. Das geht nicht immer auf. Von Andreas Fanizadeh 12.6.2026
Plan für Restitutionsgesetz Steht alles still, wird es schwer mit der Gerechtigkeit Kulturstaatsminister Weimer will ein Restitutionsgesetz. Damit könnte im Fall von NS-Raubgut auch der Privatbesitz angetastet werden. Das ist so heikel wie lähmend. Von Klaus Hillenbrand 28.5.2026
Erste Außenstelle außerhalb Israels Holocaustgedenkstätte Yad Vashem kommt nach München Yad Vashem will eine Außenstelle in München einrichten mit einer Dependance in Leipzig. Das soll die jüdische Perspektive in der Erinnerungskultur stärken. 28.5.2026
Nachruf auf Holocaust-Überlebenden Farewell, Mister Weinberg Albrecht Weinberg setzte die Freude an allem Lebenden den Abgründen entgegen, denen er begegnet war. Nun ist der Holocaust-Überlebende mit 101 Jahren gestorben. Von Jens Uthoff 13.5.2026
Regisseur László Nemes zu „Andor Hirsch“ „Muss man sich der eigenen Gewalt stellen?“ László Nemes erzählt in seinem neuen Film „Andor Hirsch“ seine eigene Familiengeschichte. Er sieht sie stellvertretend für unsere Zivilisation. Interview von Thomas Abeltshauser 12.5.2026
Gedenken zum Tag der Befreiung Beflügelnde Innenansichten Türen in eine schmerzhafte Vergangenheit: Wie Terry Mandel aus San Francisco die Geschichte ihrer jüdischen Familie in Köln aufarbeitet. Von Klaus Hillenbrand 8.5.2026
Margot Friedländer bekommt einen Platz „Eine kleine Frau, aber eine ganz große Persönlichkeit“ Der Vorplatz des Abgeordnetenhauses heißt nun Margot-Friedländer-Platz. Die nach ihr benannte Stiftung kündigt an, sie mit einem Avatar zu verewigen. Von Stefan Alberti 7.5.2026
Philosophin über Verletzlichkeit „Der Gewaltbegriff hat sich enorm erweitert“ Seit Traumatisierbarkeit und Verletzbarkeit den Diskurs prägen, wächst die Cancel Culture. Aber auch die fruchtbare Selbstermächtigung von Opfern. Interview von Petra Schellen 20.4.2026
Stolpersteine erinnern an 15-Jährigen Er ging die gleichen Wege Schüler:innen erforschten das Schicksal eines 15-jährigen Berliners, der dort lebte, wo heute ihre Schule steht. Am Donnerstag erinnerten sie an ihn. Von Gereon Asmuth 17.4.2026
Anzeige gegen Hamburger AfD-Abgeordneten Holocaust-Leugnung geleugnet Kolumne Der rechte Rand von Andreas Speit Das Hamburger Bündnis gegen Rechts hat den AfD-Abgeordneten Mennerich angezeigt. Er soll eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben haben. 15.4.2026
Berliner Ausstellung zum Holocaust Woher das eigene Familiensilber wohl stammen mag Die „Topographie des Terrors“ widmet sich der Frage, wie weit das Wissen um den Holocaust an den Juden in der deutschen Bevölkerung verbreitet war. Von Klaus Hillenbrand 7.4.2026
Protest zum Jahrestag der Befreiung Buchenwald als Bühne Kommentar von Martin Krauss Ob Kufijas im KZ oder der Streit um eine Rede Wolfram Weimers: Die Zukunft des Gedenkens ist ein beängstigendes Thema. Ist da für Juden noch Platz? 24.3.2026
Ausstellung zum Alltag im Ukrainekrieg Sie sind an der Front und fehlen zu Hause Die Berliner Schau „Pankows Partnerstadt Riwne – persönliche Berichte vom Alltag im Krieg“ zeigt das Leben in der Ukraine. Und erinnert an alte Verbrechen. Von Katja Kollmann 3.3.2026
Antifaschistischer Künstler Fabio Mauri Weder heilig noch verrückt Zeit seines Künstlerlebens hat sich Fabio Mauri mit Deutschland beschäftigt. Jetzt ist sein Werk online erkundbar, auch um die KI darüber nicht halluzinieren zu lassen. Von Astrid Kaminski 2.3.2026
Leon Weintraub Holocaust-Überlebender fordert AfD-Verbot Leon Weintraub hat die Shoa überlebt. Aus diesem Grund unterstützt er jetzt in einem offenen Brief die Forderung nach einem AfD-Verbotsverfahren. Von Marco Fründt 6.2.2026
Der Hausbesuch Die Biografin der Schindlers Erika Rosenberg-Band lernte auf den Spuren ihrer Familiengeschichte Emilie Schindler kennen. Eine Verbindung, die vieles offenbarte. Von Lisette Habig 5.2.2026
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