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Musikgenie Francesco TristanoDer Sozius des Kapitalismus

Der Luxemburger Francesco Tristano ist klassischer Pianist und Techno-Fan. Aus dieser Liason geht musikalisch Großes hervor und gibt Ausdruck von einer unbändigen Liebe zum Sound.

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3 Kommentare

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  • B
    bourgeoisesarschloch

    @meinSchweinPfeift: dem muss ich mich voll und ganz anschließen. Nicht nur die angestrengte Politisierung von Kunst stört mich an diesem Artikel, sondern auch die Tatsache, dass dem eine Ganzen ein konflikttheoretischer Gesellschaftsbegriff zugrunde liegt, der viel zu undifferenziert ist.

  • TA
    the agent

    die synthese aus techno und piano wird auch von anderen vorangetrieben. john farah ist im moment in berlin zu gast und ein meister im komponieren und performen. sowohl im jazz als auch in breakbeats ein meister. nehmen Sie sich die zeit, um seine stuecke zu geniessen... johnfarah.com

  • M
    meinSchweinPfeift

    "Tristano ist nur der Beweis, dass er Ideen wie "antikapitalistisch" oder "subversiv" überhaupt nicht kennt - oder nicht kennen will. Während er also den ästhetischen Bereich zu revolutionieren versucht, ist ihm alles außerhalb dieses Bereiches vollkommen schnuppe. "

     

    muss alles durch die polit-brille betrachtet werden? es geht um kunst! und die ist übrigens am subversivstem (wenn man das so sagen kann), wenn sie sich jedweder zweckgebundenheit entzieht.

     

    idiosynkrasie hat unterschiedliche bedeutungen (je nach fachgebiet), darunter die, dass auf bestimmte akustische oder visuelle reize in einer bestimmten weise (indivuduell differierend! böse, böse!) reagiert wird.

     

    die haltung der autorin erinnert mich an statements von linksradikalen intellektuellen, welche allen ernstes die meinung vertreten: wenn die kommunistische utopie erst verwirklicht ist, braucht kein mensch mehr musik.