Massenpanik bei Hindu-Fest: Mehrere Pilger sterben
Mindestens zehn Pilger sind im indischen Allahabad Opfer einer Massenpanik geworden. In der Stadt findet derzeit ein religiöses Fest mit Millionen Besuchern statt.
Bild: ap
ALLAHABAD ap | Bei einer Massenpanik auf einem Bahnhof im Norden Indiens sind mindestens zehn Pilger totgetrampelt worden. Dutzende wurden verletzt, wie die Regierung am Sonntag mitteilte. Nach den Worten von Eisenbahnminister Pawan Bansal brach die Panik aus, als ein Teil eines überfüllten Fußgängerübergangs auf dem Gelände des Bahnhofs Allahabad zusammenstürzte.
Medienberichten zufolge waren zum Zeitpunkt des Unglücks Zehntausende Menschen auf dem Bahnhofsgelände. Ein indischer Fernsehsender sprach am Sonntag von möglicherweise 10, der Sender CNN von etwa 20 Toten.
Es herrschte so großes Gedränge, weil das Hindu-Fest Maha Kumbh Mela am Sonntag seinen Höhepunkt erreichte. Bis zum Abend wurden rund 30 Millionen Menschen in Allahabad erwartet.
Es war der wichtigste Tag des 55 Tage dauernden Kumbh-Mela-Festes, eine der größten religiösen Zusammenkünfte der Welt. An dieser Stelle strömen die Flüsse Yamuna und Saraswati in den heiligen Fluss Ganges. Hindus hoffen, sich mit einem Bad in dem Fluss nicht nur ihrer Sünden zu entledigen, sondern sich auch aus dem Kreislauf von Tod und Wiedergeburt befreien zu können.
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