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Kommentar von Dominic Johnson Eine Überlebensfrage der gesamten Menschheit

Wasser, das man bedenkenlos trinken kann, das nicht krank macht und das jederzeit zur Verfügung steht: Für viele Menschen auf der Welt ist das keine Selbstverständlichkeit. Jederzeit gedankenlos den Hahn aufdrehen können – das ist ein Luxus. Täglich kilometerweit laufen, um literweise dreckiges Wasser zu schöpfen, oder Unsummen für die genießbare Variante zahlen – das ist für Milliarden Menschen auf der Erde Alltag.

Es gibt nicht zu wenig Wasser auf der Welt, und die reichen Länder nehmen den armen nicht das Wasser weg. Dennoch ist der Zugang zur ­Ressource Wasser innerhalb einzelner Länder und Weltregionen höchst ungleich verteilt, und das zu verändern ist eine Frage der Politik.

Deshalb haben sich fünf taz-Korrespondentinnen in Afrika, Asien und Lateinamerika zusammengetan, um ein Jahr lang dem Wasser zu folgen: woher es kommt, wohin es fließt, wie viel es kostet; und auch, was Projekte für ein besseres Wassermanagement oder zur Nutzung von Wasserkraft bewirken. Die Recherche „taz folgt dem Wasser“ soll auch konstruktive Ansätze im Umgang mit der Wasserproblematik beleuchten.

Denn sauberes Wasser ist nicht nur ein entwicklungspolitisches Thema unter vielen. Es ist eine Überlebensfrage der gesamten Menschheit. Ohne sauberes Wasser gibt es keine Gesundheit und keine Nahrung. Es ist die Voraussetzung dafür, dass Menschen ihre Sorgen hinter sich lassen und sich entfalten können. Erst wenn dies allen Menschen offensteht, kann eine gerechte Welt entstehen. Dominic Johnson

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