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Kommentar Stadtbahn-Planung Auf dem richtigen Gleis

Kommentar von

Sven-Michael Veit

Das Werden der Stadtbahn ist bisher von großer Transparenz geprägt. Keine Selbstverständlichkeit in einer Stadt, in der bei Großvorhaben jahrzehntelang gekungelt und verheimlicht wurde.

S o geht es also auch. Wer alles über die Stadtbahn wissen will, kann es erfahren: aus den Planungsunterlagen, aus dem Internet und auch aus den Medien. Der Umgang von Stadtentwicklungsbehörde und Hochbahn mit dem Projekt Stadtbahn ist von großer Transparenz. Das ist durchaus eine lobende Erwähnung wert in einer Stadt, in der bei Großvorhaben jahrzehntelang in Hinterzimmern gekungelt und vor der Öffentlichkeit verheimlicht wurde.

Die Berechnungen zur U 4 in die Hafencity sind bis heute nicht nachvollziehbar, von denen zur Elbphilharmonie ganz zu schweigen. Und nicht wenige werden sich noch an das Gestrüpp aus Lug und Trug erinnern können, mit dem die Erweiterung des Airbus-Werks in Finkenwerder durchgeboxt wurde.

Der Umgang mit dem Projekt Stadtbahn ist insofern Ausdruck eines neuen Denkens: Da hat Politik verstanden, dass sie ihre Pläne erklären und begründen muss. Und das ist, einerseits, auch eine Folge des Volksentscheides gegen die Schulreform im Sommer. Das ist aber auch eine Konsequenz aus den aktuellen Stuttgarter Verhältnissen.

Mag sein, dass die Bewertungen des markanten Nahverkehrs-Vorhabens dennoch unterschiedlich ausfallen: Unterschriften für ein Bürgerbegehren werden bereits gesammelt. Aber wenigstens ist diesmal unstrittig, worüber man streitet.

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Sven-Michael Veit Hamburg-Redakteur

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1 Kommentar

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  • W
    W.K.

    Ihrem Kommentar kann ich nur zustimmen.

    Es stellt sich allerdings alleine die Frage, ob nicht das neue Denken auch daran liegt, dass man als Hochbahn und Politik zur Stadtbahn offen stehen kann, was bei der U 4 oder der Hafenoper ob mancher Sonderbarkeit schon viel schwieriger ist.