Kneipen auf St. Pauli in Corona-Zeiten: Eine Nacht im Keller

Der Elbschlosskeller hat nach langer Coronapause wieder geöffnet. Obwohl die meisten Stammgäste abgewiesen werden, ist Abstand schwierig.

Blick auf den Eingang des Elbschlosskellers in Hamburg St Pauli. Die Tür ist verschlossen, in den Scheiben links und rechts davon steht auf roten Schildern der Name Elbschlosskeller

Jetzt ist die Tür auch wieder zum Trinken auf: Der Elbschlosskeller in Hamburg Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

HAMBURG taz | Rosi steht mit ihrem Rollator im Elbschlosskeller. Ein Spielautomat blinkt an der Wand. In ihrem Blickfeld ist eine Poledance-Stange, an der aufgeklebte Sticker abblättern. Ein Mann an der Bar grüßt sie mit Vornamen. Rosi lächelt.

Wie die zierliche Frau es überhaupt geschafft hat, ihre Gehhilfe die Stufen in die Kiezkneipe hinunterzuwuchten, ist ein Rätsel. Die Farbe ihrer blauen Haare wirkt ausgewaschen, ihr Alter ist schwierig zu schätzen. Sie scheint grunderschöpft, ihre Haut ist faltig, sie stützt sich auf ihrem Rollator ab – aber sie hat es geschafft. Nach der langen Corona-Pause ist sie am Eröffnungsabend am Mittwoch endlich daheim, im Elbschlosskeller am Hamburger Berg.

„Ihr habt mir gefehlt“, sagt Rosi und seufzt so laut, dass man es trotz des Schlagers, der aus der Jukebox dröhnt, hören kann. Aber ihre Erleichterung währt nur kurz: Barbedinung Bine – hier sind alle beim Du – kommt eilig hinter dem Massivholztresen hervor. „Rosi, ich muss dich bitten zu gehen. Wir sind schon voll“, sagt sie und schiebt die verwirrt dreinblickende Frau energisch zur Tür. Ihr Blick verrät: Niemals hätte sie mit dem Tag gerechnet, an dem eine Mitarbeiterin des Kellers sie auf die Straße setzen würde.

Wenn es nach Susanna Horn gegangen wäre, wären die Türen der selbsternannten härtesten Kneipe Hamburgs, die seit der Eröffnung nie zu war, weiter verschlossen geblieben – aus Vorsicht. Denn Abstand halten ist für die meist recht abgefüllten Gäste schwierig.

Das Absperrband ist neu

Doch das Warten auf das Ende der Pandemie konnten sie sich nicht mehr leisten. Horn und ihr Lebensgefährte Daniel Schmidt führen den Elbschlosskeller in dritter Generation. Die Einrichtung haben sie nicht geändert. Die rustikalen Sitzecken aus Holz standen hier schon in den Fünfzigern. Neu sind das gelbe Absperrband, das mitten im Raum gespannt ist, und die Plastiktrenner zwischen den Tischen.

Die Corona-Verordnung vom 1. Juni schreibt vor, dass nur so viele Gäste in den Elbschlosskeller kommen dürfen, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Tanzen ist verboten. In geschlossenen Räumen gilt: nicht mehr als eine Person pro zehn Quadratmeter.

Im verrauchten Elbschlosskeller halten sich an diesem Abend zeitweise 30 Gäste auf. 300 Quadratmeter misst die Kneipe aber lange nicht. Je mehr Holsten und Astra fließen, desto näher kommen sich die Leute – trotz ständiger Mahnungen der Mitarbeiter*innen. Die wenigsten Gäste gehören zur Kernklientel des Ladens. Das wären Ü-50-Hamburger*innen, manche ohne festen Wohnsitz, aber viele mit stabilem Alkoholproblem.

Horn sagt, sie habe schon vor der Eröffnung gewusst, dass „die Atmosphäre und das Klientel nicht die gleichen sein“ würden. Heute gibt ein Frankfurter am Tresen, der mit einem Foto seiner „Versace-Sandalen“ auf dem Smartphone prahlt, eine Runde für alle aus.

Zwei Barhocker weiter sitzt Benjamin und blickt mit blutunterlaufenen Augen auf den Pulk Menschen, der sich vor der Tür versammelt hat. Stammgäste, die nicht rein durften stehen da, aber auch ein paar betrunkene Tourist*innen. „Hier ist es wie im Zoo, man wird von draußen angegafft“, sagt der 21-Jährige. Hier ist er Gast, normalerweise jobbt er in einer anderen Kiezkneipe selbst schwarz an der Bar.

Der Elbschlosskeller ist für ihn eine Art Notunterkunft. Er wollte Kilometer zwischen sich und seine Pflegefamilie bringen und zog aus der Nähe von Frankfurt auf die Reeperbahn. Geld für ein Hotel hätte er wohl zusammenkratzen können, sagt er. Doch wegen Corona bekam er Ende März kein Zimmer.

Die Wiedereröffnung kam plötzlich

Von jetzt auf gleich war er obdachlos, holte sich einmal täglich eine warme Mahlzeit im Elbschlosskeller ab und knüpfte dort Kontakte. Horn und ihr Mann Schmidt haben sich im April dem Hilfsprojekt „Wer wenn nicht wir“ angeschlossen und die Kellertüren für Bedürftige geöffnet. Sie verteilten dort Essen und Kleidung.

Benjamin durfte mehrere Wochen auf einer Matratze im hinteren Teil der Kneipe schlafen, in der sonst die Kicker stehen. „Die Leute hier sind für mich Familie geworden“, sagt er. Mittlerweile hat er ein WG-Zimmer gefunden, aber in der Kneipennische liegen neben Kartons voll übriggebliebener Spenden noch ein Paar seiner Schuhe. Die Wiedereröffnung kam für alle Beteiligten plötzlich.

Barkeeper Thorsten hat von der Schicht erst morgens erfahren. Jetzt steht er hinter dem Tresen und grölt 60er-Jahre-Schlager mit, dabei rutscht seine Stoffmaske immer weiter gen Kinn. Solche Rausschmeißer würden sie normalerweise erst gegen 6 Uhr in der Früh spielen, sagt Thorsten. Jetzt sollen sie Partystimmung dämpfen.

„Frühestens im nächsten Sommer wird der Keller wieder das, was er einmal war“, glaubt er, der hier schon seit 30 Jahren arbeitet. Bis dahin heißt es Kontaktformulare ausfüllen und den Alkoholpegel für das Einhalten der Verordnungen möglichst niedrig halten. Dafür rennt Bine mit dem Klemmbrett durch den Raum und pöbelt Betrunkene an: „Quatsch mich nicht voll.“

Die Verordnung gerät in Vergessenheit

Nur zwei Stammgäste dürfen bleiben. Einer von ihnen ist auf einer Bank weggenickt und Bine stupst ihn zwischendurch an. Auch Benjamin, der nach fünf Mexikanern, zwei Tequila und zwei Bier selbst einen sitzen hat, versucht ihn zum Gehen zu bewegen. Er kommt ihm dabei nah und legt dem Fremden den Arm an die Schulter. Ein weiterer Altbekannter beschwert sich: „Wenn ihr mich nicht haben wollt, warum habt ihr mich reingelassen? Selbst Schuld.“

Je später die Nacht, umso mehr gerät die Corona-Verordnung in Vergessenheit: Barkeeper Thorsten leert sein Bier in einem Zug. Barbedienung Bine kippt mit den Frankfurtern einen Shot. Im Anschluss knipsen sie ein paar Fotos – Arm in Arm. Die Vorsätze waren gut, aber der Elbschlosskeller hat seine eigenen Regeln.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. In den vergangenen Monaten beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Ab wann Spiele wieder vor Publikum stattfinden, ist noch nicht klar.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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