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Kai Diekmann geht zu UberRatgeber in politischen Fragen

Ende Januar verließ der langjährige Bild-Herausgeber den Springer-Konzern. Jetzt wird er beim Fahrdienst-Vermittler Mitglied im „Public Policy Advisory Board“.

dpa | Der ehemalige „Bild“-Herausgeber Kai Diekmann wird Berater beim Fahrdienst-Vermittler Uber. Als Mitglied im „Public Policy Advisory Board“ soll er künftig beim US-Unternehmen Ratgeber in politischen Fragen sein, wie am Freitag Der Spiegel und das Online-Magazin t3n.de berichteten. Ein Uber-Sprecher bestätigte die Personalie.

Er betonte, die Mitglieder des Gremiums betrieben keine Lobby-Arbeit, sondern stünden Uber als „interner Feedback-Kanal“ für politische Fragestellungen zur Verfügung. Sie kämen einmal jährlich zu einer Sitzung in San Francisco zusammen. Die Runde reicht vom früheren US-Verkehrsminister Ray LaHood bis zur ehemaligen EU-Kommissarin Neelie Kroes.

Uber geriet zuletzt in den Mittelpunkt mehrerer Kontroversen. Eine ehemalige Software-Entwicklerin beschrieb in einem Blogeintrag eine Unternehmenskultur, die von Frauen-Diskriminierung geprägt sei. Außerdem wirft die Google-Schwesterfirma Waymo Uber in einer Klage den Einsatz von Technologie für selbstfahrende Autos vor, die ein ehemaliger führender Mitarbeiter gestohlen habe. In Europa ist das Angebot des Taxikonkurrenten, bei dem die Vermittlung direkt zwischen Kunden und Fahrer stattfindet, teilweise oder ganz verboten worden.

Investoren, die ihr Geld in den mit über 60 Milliarden Dollar bewerteten Fahrdienst-Vermittler gesteckt haben, machen diese Turbulenzen genauso Sorgen wie die fortlaufenden Milliardenverluste.

Der langjährige „Bild“-Chef Diekmann hatte das Medienhaus Axel Springer Ende Januar 2017 verlassen. Er wolle sich anderen Aufgaben widmen, hieß es damals.

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2 Kommentare

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  • Lowandorder

    Daschan Ei! - But - Sorry!

     

    KAI - LÜGT - IST KEINE NEWS

  • Pink

    Möglicherweise schreibt er künftig Gesetzesvorlagen für Herrn Dobrindt.

    Avantgardistisch hoch 3 schaut er ja schon aus ...