Journalismus in Corona-Zeiten: Die neuen Betroffenen

Plötzlich nehmen deutsche Journalist*innen die Perspektive von Betroffenen ein. Beim Thema Rassismus ist sie verpönt.

Frau mit Laptop und Kindern am Küchentisch

Selbst erlebt: Homeoffice mit Homeschooling: Corona-Betroffenheitstexte sind plötzlich glaubwürdig Foto: Axel Heimken/dpa

Wenn man Texte über Migration oder Rassismus schreibt, sagen Deutsche ohne Migrationshintergrund gerne mal zu „betroffenen“! Autor*innen: Ihr seid Betroffene, das merkt man euren Texten (leider) an. Werdet erst mal die Wut los, lauft um den Block, es hat noch keiner wütend einen guten Text geschrieben. Sachlich, sachlich. Unaufgeregt! Selbst nach Hanau, nach den Morden an Unschuldigen, kommen Leute auf die Idee, zu sagen: Warte lieber kurz, lass etwas Zeit vergehen, nicht dass du zu emotional schreibst, wäre doch schöner mit ein bisschen Luft, so ein unaufgeregter Text über das alles.

Ich weiß in einem solchen Moment: uns trennen Welten. Es ist nicht „ein Thema“ für mich. Es ist ein Erinnerungsgewebe, zahllose Momente in diesem Land, in denen Einwanderer und ihre Nachfahren zu spüren bekommen haben: Der migrantische Körper steht leicht zur Disposition. Selbst ein rassistisches Töten wie in Hanau kann in kürzester Zeit vergessen werden. Wir haben ja jetzt Covid-19, die unser aller Körper bedroht. Das macht ja alle wieder gleich, oder nicht?

Vor Hanau stieß mir diese Haltung selten auf. Ich dachte: Ja, warum sollte sich gerade meine Wut in irgendeine Textform ergießen dürfen? Ich habe diese Überheblichkeit, die man auch als „silencing“ bezeichnen könnte, unaufgeregt geschluckt und gedacht: Vielleicht machen die Deutschen ohne Migrationsgeschichte das wirklich kühler und besonnener. Sie werden, warum auch immer, den besseren Text schreiben. Sie werden ihn mit Fakten anreichern, ihre Meinungen besonnen belegen, sie sind ja meist gutmeinende Linke – daher so nah am Betroffensein, wie es nur geht und trotzdem distanziert genug, um objektiv zu schreiben. Was habe ich, außer meiner Fassungslosigkeit über gesellschaftlich akzeptierten Rassismus, der sich in Morden niederzuschlagen weiß in diesem Land?

Doch jetzt, in Zeiten von Corona, sehe ich, wie deutsche Journalist*innen ohne Migrationshintergrund permanent ihre alltäglichen Situationen und Erfahrungen zum Thema machen: Ihr Homeoffice, ihre Beziehung, ihre Kinder, ihre Überforderung wird zur Grundlage der Kritik an den familienpolitischen Maßnahmen der Regierung. Care-Arbeit meint plötzlich nicht mehr den sachlichen Artikel, bei dem ein paar Betroffene und Expert*innen zum Thema Sorgearbeit angehört werden, nein! Man sitzt selbst in der Wohnung und erlebt die Situation, über die man schreibt, tagtäglich.

Die Artikel zum Thema häufen sich, aus dem Makel Betroffenheit wird Glaubwürdigkeit: Sie wissen, wovon sie reden! Ich sehe, wie die Wut der Corona-Eltern, vor allem der Mütter, sich steigert und plötzlich selbst die besonnensten Stimmen ausfällig werden. Ich denke: Aha, schön, die Wütenden sind da. Sie wollen etwas, weil es wehtut, täglich wehtut. Du wachst auf, und trotz deiner Empörung ist alles wie gestern. Letztlich ist Politisierung ja auch ein Moment, in dem Welt wehtut und man diesen Schmerz nicht akzeptieren will.

Plötzlich ist Schluss mit halbmüden Aussagen wie: „Interessant, das könnten wir mal näher beleuchten!“ Und dann wird es verschoben. Nein, jeden Tag bekommt man jetzt zu spüren, wie wenig die eigenen Erfahrungen wahrgenommen werden. Man darf plötzlich als Expertin in Talkshows, endet aber letztlich als Betroffene im Talk, obwohl man neben der Betroffenheit noch ganz viel Wissen erarbeitet hat, weil man eben journalistisch arbeitet, aber das Wissen wird neben dem Betroffensein nicht mehr wahrgenommen.

Erfahrungswissen als Makel

Ich habe da kein Problem damit, im Gegenteil: Das Erkenntnisinteresse wird von Erfahrungswissen genährt. Nur für Menschen mit Migrationsgeschichte wird es oft zum Makel. Nun lese ich zwischen den Zeilen vieler familienpolitischer Artikel eine unbändige Wut und Ungeduld heraus. Im Migrationsbereich hieße das schnell: Hier überschreiten Sie gerade die Schwelle zum Engagement. Sie sind Journalistin, nicht Aktivistin! Wenn Mütter und Väter in diesen Zeiten Journalist*innen sind und die Missstände persönlich beschreiben, sind sie jetzt Corona-Eltern-Aktivist*innen?

Ach woher, werden sie entgegnen – solche Texte sind gewiss kein Engagement! Die Haltung der Schreibenden erzählt lediglich von der Auseinandersetzung mit der Gerechtigkeitsfrage, die man eben aus erster Hand kennt. Bei Menschen mit Migrationgeschichte kommt hingegen schnell die Frage: „Haben Sie Zahlen für Ihre Behauptungen oder nur Erfahrungen?“ Es gibt nicht immer die Zahlen, die man braucht, weil Zahlen, die beim Argumentieren helfen würden, hierzulande teilweise nicht erhoben werden. Corona-Eltern haben jetzt zum ersten Mal dasselbe Problem: Die Zahlen, auf die sie sich stützen könnten, sind noch nicht belastbar genug, die Daten zu mager. Man kann die Beschwerden mit einer einfachen Rückfrage aushebeln: „Vielleicht ist das nur Ihr persönliches Empfinden?“

In vielen Bereichen, in denen Missstände für Menschen mit Migrationsgeschichte herrschen, gibt es keine belastbaren Daten. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen wird zum Beispiel nicht vermessen: Man möchte ja nicht rassistisch sein und zum Beispiel Moderator*innen der Ethnie nach sortieren, das ginge, gerade wegen der deutschen Vergangenheit, nicht. Die Neuen deutschen Medienmacher*innen haben für den Print-Bereich diesen Missstand einmal behoben, und es zeigt sich: Nur 6 Prozent der Chefredakteur*innen haben einen Migrationshintergrund. Viele hätten das aber auch über einen persönlichen Zugang erzählen können, weil wir ständig Texte abliefern bei Menschen, die unsere Perspektiven eben nicht kennen und sie exotisieren, weil auch sie nicht aus der Homogenität ihrer Erlebniswelt herauskommen.

Die Pandemie macht auch Milieus zu Betroffenen, die es nicht gewohnt sind, in diesem Ausmaß persönlich betroffen zu sein. Darum hört man jetzt oft: Jedes Leid muss seinen Platz haben. Man darf die Härten des Lebens nicht gegeneinander aufwiegen. „Wohlstandsprobleme“ sei ein hässliches Wort. Dabei werden Probleme immerzu gegeneinander aufgewogen. Jene, die an der Macht sind, haben das Privileg, über die Relevanz von Themen zu entscheiden. Oder zum Beispiel darüber, in welcher Haltung man über Themen schreiben sollte. Sie entscheiden, ab wann ein Text „zu betroffen“ klingt, weil Emotion spürbar ist. Sie vergessen dabei zu oft den Erkenntnisgewinn durch diese Emotionen.

Corona ist eine Lehrzeit für den Journalismus. Die Medien lernen Neues über den Umgang mit wissenschaftlichen Ergebnissen und selbstbewussten Akteuren aus der Wissenschaft. Sie könnten auch etwas Neues lernen über das Schreiben aus einer Situation heraus, von der man täglich betroffen ist, die einen unversöhnlich und beharrlich werden lässt, ohne gleich aktivistisch zu sein.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte haben sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit soll der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie Anfang Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen: Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 5. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen sollen die Regeln gelockert werden: PatientInnen oder BewohnerInnen sollen wieder durch eine bestimmte Person besucht werden können.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport soll das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt sein. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga darf die Saison ab Mitte Mai mit Geisterspielen fortsetzen – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten. Was alles unter „Großveranstaltung“ fällt, wird noch geklärt.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios sollen die Ländern Lockerungen eigenständig verantworten.

■ Spielplätze sollen unter Auflagen wieder öffnen – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen werden wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

ist Autorin und Kolumnistin. Bei S. Fischer erschien soeben ihr Buch SHEROES - Neue Held*innen braucht das Land. Sie twittert zum Zeitgeschehen unter @jagodamarinic.

Schon ihr erster Roman „Die Namenlose“ wurde für den Bachmannpreis nominiert und war laut dem Magazin Der Spiegel eine der wichtigsten Neuerscheinungen im Buchherbst 2007.

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