piwik no script img

Hamburg öffnet für Touristen

Senat erlaubt Lockerungen für Hotel- und Sportbetrieb. Treffen von mehr als zwei Haushalten möglich

Der Hamburger Senat hat am Montag eine neue Corona-Eindämmungsverordnung veröffentlicht. Demnach sind ab Dienstag wieder touristische Übernachtungen in Hotels, Ferienwohnungen und auf Campingplätzen erlaubt.

Voraussetzung sind die Einhaltung strenger Hygiene-Auflagen und die Vorlage eines negativen Coronatests. Ein PCR-Test darf höchstens 48 Stunden alt sein, ein Schnelltest nur 12 Stunden. Die Betriebe dürfen nur 60 Prozent ihrer Kapazität nutzen. Verboten ist weiterhin, privaten Wohnraum an Touristen zu vermieten. Hafen- und Stadtrundfahrten können wieder stattfinden.

Weitere Lockerungen gibt es im Sportbereich: 20 Erwachsene dürfen gemeinsam im Freien trainieren, in geschlossenen Räumen ist nur kontaktfreier Sport von maximal zehn Personen nach Vorlage eines negativen Tests zulässig. Getestete, Genesene und vollständig Geimpfte dürfen in Fitnessstudios oder Yogastudios trainieren, wobei nur eine Person je zehn Quadratmeter Fläche eingelassen werden darf. Kinder dürfen ohne zahlenmäßige Begrenzung und Coronatest Turnhallen und Sportplätze nutzen.

Private Treffen sind weiterhin auf fünf Personen beschränkt, allerdings dürfen sie jetzt aus mehr als zwei Haushalten kommen. Nach einer Bundesverordnung zählen genesene und vollständig geimpfte Menschen bei dieser Beschränkung nicht mit.

Außerdem hat der Senat das Verbot von Weihnachts- und Wintermärkten aufgehoben. Mit der 42. Corona-Änderungsverordnung sind ab Dienstag nur noch Volksfeste verboten. „Das zeigt unseren Optimismus“, sagte der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich. (dpa)

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen