piwik no script img

Fußball-EM der FrauenNorwegen im Finale

Eine große Leistung im Tor beim Elfmeterschießen zerstört den dänischen Traum vom Finale. Am Sonntag trifft Norwegen dann auf die DFB-Auswahl.

NORRKÖPING dpa | Die deutschen Fußball-Frauen treffen im Finale der Europameisterschaft in Schweden am Sonntag auf Norwegen. Die Mannschaft von Trainer Even Pellerud setzte sich am Donnerstagabend in Norrköping im skandinavischen Halbfinal-Duell gegen Dänemark mit 4:2 im Elfmeterschießen durch.

Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 1:1 (1:1, 1:0) gestanden. Abwehrspielerin Marit Christensen brachte Norwegen (3. Minute) früh in Führung, ehe Mariann Knudsen per Kopf (87.) die Verlängerung erzwang. Im Elfmeterschießen hielt Norwegens Torhüterin Ingrid Hjemlseth die ersten beiden dänischen Strafstöße.

Titelverteidiger Deutschland war bereits am Mittwoch in Göteborg mit einem 1:0-Sieg gegen Gastgeber Schweden ins Endspiel eingezogen und kann sich am Sonntag in Solna für das 0:1 im letzten Gruppenspiel gegen die Skandinavierinnen revanchieren. Norwegen spielte schon dreimal (1989, 1991 und 2005) im EM-Finale gegen eine DFB-Auswahl. Alle drei Titel gingen an Deutschland.

Beim frühen Führungstor von Christensen sah die dänische Torfrau Stina Petersen unglücklich aus. 9260 Fans im Idrottsparken sahen danach ein weitgehend ausgeglichenes Spiel. Die Däninnen bemühten sich zwar um den Ausgleich, kamen aber selten aussichtsreich zum Abschluss.

Die beste Chance zum 1:1 vergab zunächst Knudsen (53.). Kurz darauf hätte Caroline Hansen (56.) mit dem zweiten Tor für Norwegen alles klar machen können, scheiterte aber an Petersen. Dann köpfte Knudsen ihr Team noch in die Verlängerung, in der beide Teams ihre Chancen nicht nutzen konnten.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

0 Kommentare