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Fragebogen zum WehrdienstBundeswehr ignorieren kann 1.000 Euro kosten

Kurz vor dem Start des Wehrdienstes am 1. Januar werden weitere Details bekannt. 18-Jährige, die dann Post bekommen, sollten dabei einiges beachten.

epd | Das Ignorieren der neuen Vorschriften zum Wehrdienst kann teuer werden. Wenn ein junger Mann der Verpflichtung zum Ausfüllen des Fragebogens nicht nachkommt oder dabei falsche Angaben macht, kann eine Geldbuße bis 1.000 Euro die Folge sein, wie ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums am Dienstag dem Evangelischen Pressedienst (epd) sagte. Er bestätigte damit einen Bericht der Bild-Zeitung.

Der neue Wehrdienst startet zum Jahreswechsel. Bereits im Januar sollen die ersten frisch 18-Jährigen den Fragebogen zur Wehrerfassung bekommen. Frauen können, Männer müssen ihn ausfüllen. Kommen sie dieser Pflicht auch nach einer Erinnerung nicht nach, gilt das als Ordnungswidrigkeit, was ein Bußgeld nach sich ziehen kann.

Polizei kann Musterung durchsetzen

Außerdem werden junge Männer wieder verpflichtet, zur Musterung zu erscheinen. Wenn sie einen entsprechenden Termin unentschuldigt versäumen, kann laut dem Ministeriumssprecher die Polizei eingeschaltet werden, um den Betreffenden „vorzuführen“. Die Feldjäger als Militärpolizei der Bundeswehr sollen demnach in solchen Fällen nicht zum Einsatz kommen. Es gibt allerdings in bestimmten Fällen die Möglichkeit, auf Antrag von der Musterung ausgenommen zu werden.

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1 Kommentar

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  • Philippo1000

    Danke für die Information!



    Das ist doch deutlich hilfreicher, als die populistischen Ideen am Freitag gegen den Wehrdienst "die Fragebögen einfach zu verbrennen".



    Es gilt schon zu beachten, welchem Rat man/ frau folgt.



    Weiterhin gilt auch das Recht zur Kriegsdienstverweigerung...