Feuer in Asylunterkunft in Bayern: Die Brandursache ist unklar
Nach dem Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft in Oberfranken ermittelt das Landeskriminalamt. „Wir schließen keine Ursache aus“, sagt Polizeisprecher.
dpa | Nach dem Brand einer Flüchtlingsunterkunft im oberfränkischen Gößweinstein hat die Polizei vorerst keine Hinweise auf eine fremdenfeindliche Tat gefunden. Da der Auslöser des Feuers jedoch zunächst völlig unklar blieb, betonte ein Polizeisprecher: „Wir schließen keine Ursache aus.“
Bereits am Samstag waren Brandfahnder mit Spürhunden sowie ein Spezialist des Landeskriminalamtes vor Ort gewesen. Die Ermittlungen in dem völlig ausgebrannten und einsturzgefährdeten Haus gestalteten sich jedoch schwierig.
Selbst wann und in welchem Raum das Feuer in der Nacht zum Samstag ausgebrochen war, blieb zunächst unklar. Der Schaden an dem Gebäude beträgt nach Polizeiangaben rund 100.000 Euro.
In dem zweistöckigen Haus lebten acht Asylbewerber. Sie konnten sich rechtzeitig aus der ehemaligen Gaststätte ins Freie flüchten. Nachdem die Flüchtlinge zunächst in ein Krankenhaus gebracht worden waren, konnten sie die Klinik inzwischen wieder verlassen und zogen in andere Einrichtungen um.
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen
meistkommentiert