Ausstellung in Winsen Wo Nazikunst fast ohne Kontext gezeigt wird Kolumne Der rechte Rand von Andreas Speit In einer Ausstellung über regionale Künstler*innen lässt das Winsener Museum im Marstall die NS-Verstrickungen fast gänzlich unerwähnt. 31.1.2026
Diffamierung des Malers Max Beckmann Subtile Symbolik war nicht die Sache der Nazis „Entartete“ Künstler wurden von den Nazis diffamiert, nicht verfolgt, anders als verbotene Autoren. Die Ausgrenzung des Malers Max Beckmann verdeutlicht das. Von Florian Keisinger 7.10.2025
Politologe über „entartete Kunst“ „Das Thema ist hochaktuell“ Vor 88 Jahren eröffnete die Nazi-Wanderausstellung „Entartete Kunst“. Heute gibt es ähnliche Impulse, sagt der Politikwissenschaftler Heiko Langanke. Interview von Franziska Vetter 17.7.2025
Graphic Novel „Zwei weibliche Halbakte“ „Es ist wirklich ein beschissenes 20. Jahrhundert“ Die Geschichte der „entarteten Kunst“ bis in die Nachkriegszeit aus der Sicht eines Gemäldes: Zeichner Luz über sein Comic „Zwei weibliche Halbakte“. Interview von Martin Seng 4.5.2025
Retrospektive von Ewald Mataré Vom Pazifismus der Kuh Verfolgt von den Nazis und fast vergessen: Der Bildhauer Ewald Mataré. Die Nachkriegs-BRD liebte seine Tierskulpturen, wiederzusehen in Kleve. Von Lars Fleischmann 31.10.2024
Film über den Künstler Bernhard Hoetger Völkisch und trotzdem „entartet“ Das Doku-Drama „Bernhard Hoetger – Zwischen den Welten“ erzählt vom vergeblichen Versuch des Worpsweder Expressionisten, sich den Nazis anzudienen. Von Wilfried Hippen 28.7.2024
Kuratoren über 200 Jahre Kunstverein „Streiten darüber, was Kunst ist“ Kunstvereine halten die Spannung zwischen Bürgerlichkeit und Kritik, in München seit 200 Jahren. Ein Gespräch über NS-Zeit, Museen oder Klassenfragen. Interview von Tal Sterngast 16.8.2023
Buch über Hitlers Krieg gegen die Kunst Den Irrsinn mit Irrsinn erklären Charlie English spannt in seinem Buch „Wahn und Wunder“ einen Bogen vom Euthanasieprogramm der Nazis zur „entarteten Kunst“ – und verhebt sich. Von Florian Keisinger 30.7.2023
Mit Fehlern behaftete Kunstgeschichte Wie Max Beckmann zum Juden wurde Kommentar von Florian Keisinger Der Wunsch nach einer klaren Täter-Opfer-Dichotomie verstellt oft den Blick auf die Zeit des Nationalsozialismus. Geschichte wird verzerrt. 13.4.2023
Ausstellung in Itzehoe Öffnungen und Erweiterungen Trotz Nachbarschaft hierzulande fast unbekannt geblieben: Die niederländische KünstlerInnengruppe „De Ploeg“, 1918 gegründet und noch heute aktiv. Von Hajo Schiff 7.4.2023
Ausstellung zur ersten documenta 1955 Vergessen und vergessen gemacht Die erste documenta 1955 sollte auch eine Kunst rehabilitieren, die unter den Nationalsozialisten verfolgt wurde. Aber tat sie das wirklich? Von Julia Hubernagel 31.5.2022
Konzeptausstellung zu Emil Nolde Weiß wie Merkels Wände Die Draiflessen Collection in Mettingen zeigt eine kritische Ausstellung zu dem Expressionisten. Konzipiert hat sie der Künstler Mischa Kuball. Von Max Florian Kühlem 19.10.2020
Ausstellung „entarteter“ Gemälde in Halle Konsequent kuratierte Kunst Das Museum Moritzburg rekonstruiert seine einstige Sammlung der Moderne. 40 für die Nazis „entartete“ Werke kommen dafür leihweise zurück. Von Sarah Alberti 29.9.2019
Der „Hausheilige“ der Kunsthalle Der Maler auf der Bühne Theater, Varieté, Zirkus – Max Beckmann liebte die Bühne und malte das ganz große Welttheater. Das zeigt jetzt erstmals die Bremer Kunsthalle. Von Karolina Meyer-Schilf 28.9.2017
150 Jahre Emil Nolde Der Missverstandene Er ist der deutscheste Expressionist, wollte NS-Staatskünstler werden und verkaufte sich in der jungen Bonner Republik blendend als frei von Schuld Von hajo schiff 5.8.2017
Nolde-Biografin über schwierige Aufarbeitung „Das Berufsverbot war ein Schock“ Wie sehr Emil Nolde sich beim NS-Regime anbiederte, war lange kein Thema. Das änderte sich durch Kirsten Jünglings Biografie. Interview von Petra Schellen 4.8.2017
Wiederentdeckung eines Künstlers Der Verfemte ist zurück Der Künstler Karl Ballmer war erst von den Nazis als „entartet“ diffamiert und dann weitgehend vergessen. Eine Ausstellung rehabilitiert ihn jetzt. Von Hajo Schiff 2.5.2017
Expressionistische Lebenswege Das kurze Glück des Künstlerpaares Mit der Ausstellung „Ein Künstlerpaar der Moderne“ würdigt das Kunsthaus Stade Dorothea Maetzel-Johannsen und Emil Maetzel und deren schwierige Lebenswege Von Frank Keil 28.3.2017
Ausstellung über „artige“ Kunst Was dem Führer gefiel Ein Museum in Bochum will wissen, wie die erwünschte Kunst im Nationalsozialismus aussah. Es kontextualisiert sie mit „entarteter“ Kunst. Von Max Florian Kühlem 9.1.2017
Verschollene Kunst Segen für den Ausverkauf Hermann Göring hortete Kunst, darunter auch Werke, die als „entartet“ bezeichnet wurden. Wie die Kirche half, verfemte Werke zu veräußern. Von Horsta Krum 18.11.2016
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