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Drei Tote nach WohnungsbrandFeuerwehr klärt auf

Bei einem Wohnungsbrand starben eine Frau und ihre beiden Kinder. Sie hatten durchs Treppenhaus fliehen wollen und waren am giftigen Rauch erstickt.

dpa | Nach dem Feuer in einer Berliner Hochhauswohnung mit inzwischen drei Todesopfern haben Menschen vor dem Gebäude ihr Mitgefühl ausgedrückt. Plüschtiere, Grablichter, Blumen und Babyschuhe stehen und liegen nahe dem Eingang des 20-stöckigen Hauses im Bezirk Lichtenberg im Osten Berlins. Die Fassade des Hochhauses ist in Teilen rußgeschwärzt. Die Fenster der Brandwohnung wurden mit Sperrholzplatten verschlossen.

Das Feuer war am Mittwochabend in der Wohnung eines 75-jährigen Mannes im dritten Stock des Komplexes ausgebrochen. Die Löscharbeiten wurden erschwert, weil die Zimmer mit zahlreichen Gegenständen zugestellt waren, es handelte sich um eine sogenannte Messie-Wohnung.

Eine 26-jährige Frau, ihr fünfjähriger Sohn und ihr Säugling wurden im Flur des dritten Stocks bewusstlos gefunden. Der Säugling starb noch am Abend an einer Rauchvergiftung. Das zweite Kind und die Mutter starben am Freitag und Samstag. Nach Angaben der Feuerwehr wurden 70 Menschen aus dem verrauchten Gebäude gerettet, darunter auch der Mann aus der ausgebrannten Wohnung.

Keine Flucht durch verrauchte Treppenhäuser

Die Feuerwehr warnt mit Blick auf Wohnungsbrände alle Nachbarn immer dringend vor dem Verlassen ihrer Wohnungen. Eine Flucht durch den hochgiftigen Rauch in Treppenhäusern und Fluren sei lebensgefährlich. Schon nach wenigen Schritten könne man nicht mehr atmen und werde bewusstlos. Sicherer sei es, in der Wohnung zu bleiben, sich am Fenster bemerkbar zu machen und auf die Rettung durch Feuerwehrleute im Gebäude oder von außen zu warten.

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