Die Wahrheit: Knatsch unterm Baum
Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit. Heute darf sich die geneigte Leserschaft eigens zum Fest der Feste an einem Weihnachtspoem erfreuen.
Wie unsre Herzen wummern,
viel lauter geht es kaum.
Bald liegt, noch paarmal schlummern,
der Heiland unterm Baum.
Kommt auf die Erde nieder,
weil er ja nie vergisst,
dass alle Jahre wieder
hier fröhlich Weihnacht ist.
Und gegen diese Regel
auch diesmal nicht verstößt
und uns mit Kind und Kegel
qua Amt sogleich erlöst
von unsern schweren Träumen
und gute Stimmung macht
in der mit Tannenbäumen
gespickten heil’gen Nacht.
Man will doch mal frohlocken
und jauchzen ebenfalls –
und kommt’s auch fast erschrocken
aus unserm dicken Hals.
Sei’s drum, wir knödeln forte:
„In dulci jubilo“!
Der Rest ist ohne Worte –
und Knatsch gibt’s sowieso.
Unser Mittel gegen Antifeminismus
Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen
meistkommentiert