Die Wahrheit: Friedrich Nietzsche an Lou Salomé

Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit. Heute darf sich die geneigte Leserschaft an einem Poem über die Leidenschaft des Philosophen erfreuen.

Foto: Eduardo Munoz / Reuters

Nietzsche schrieb der schönen Lou:„Ach, mein Herz kennt keine Ruh‘,

Tag und Nacht und immerzuDenk‘ ich Dein, geliebte Lou.

Kommst Du morgen, holde Lou,Gegen neun zum Rendezvous?

Keine liebt so heiß wie Du,Only you, my Darling Lou.

Klappt es nicht, oh süße Lou,Send‘ mir bitte ein Dessous

Oder auch zwei Stöckelschuh‘,Schick‘s neutral verpackt mir zu.

Ach, seit gestern, liebe Lou,Frag‘ ich mich und ruf‘ Dir zu:

Willst Du mich verlassen, Lou?Komm zurück, Du dumme Kuh!

Lou, ich bin verrückt for you,Lou, my Lou, das ist kein Schmu,

Was ich denk‘ und was ich tu,Immer bist da Du, ach Lou,

Hast Du noch das Arsch-Tatoo?Küssen wollt‘ ich‘s immerzu.

Du, nur Du, oh Lou-la-Lou,Du, mein kleines Lou-Filou.

Lou, min Fru, my Baby Blue,Ach, Du kriegst die Tür nicht zu ?

Hip und Hop und Schubidu,Herz, mein Herz, gib endlich Ruh...“

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kari

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