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Die USA unter TrumpDer Kahlschlag bei USAID geht weiter

Die Zerschlagung der Entwicklungsbehörde USAID durch Donald Trumps Regierung schreitet voran. Fast alle direkten Beschäftigten sind beurlaubt.

dpa | Bei der US-Entwicklungshilfebehörde USAID sollen um die 1.600 Stellen in den USA gestrichen werden. Außerdem wurden weltweit alle direkt angestellten Mitarbeiter der Behörde – mit wenigen Ausnahmen von Beschäftigten in speziellen Funktionen – beurlaubt, wie aus einer Mitteilung auf der Webseite von USAID hervorgeht. Die Beurlaubung gilt demnach seit der Nacht von Sonntag auf Montag (Ortszeit).

In der vergangenen Woche hatte die bedeutende Entwicklungsbehörde vor Gericht einen Rückschlag erlitten. Ein Bundesrichter in der Hauptstadt Washington nahm seine vorläufige Entscheidung im Eilverfahren, die Entlassungen in der Behörde zunächst zu stoppen, wieder zurück.

Für Personal im Ausland plane USAID ein freiwilliges, von der Agentur finanziertes Rückreiseprogramm sowie „andere Leistungen“, hieß es in der Mitteilung weiter. „In der kommenden Woche werden wir Einzelheiten darüber bekanntgeben, wie persönliche Gegenstände von den ehemaligen USAID-Arbeitsplätzen zurückgeholt und von der Regierung ausgegebene Geräte zurückgegeben werden können“, so die Behörde.

Die USA unter Trump

Im November 2024 gewann Donald J. Trump zum zweiten Mal eine Präsidentschaftswahl in den USA und amtiert seit Januar 2025 als 47. Präsident. Er treibt den Umbau öffentlicher Einrichtungen und einen Kurswechsel in der Außenpolitik voran.

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Radikaler Umbau des US-Staatsapparats

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump treibt einen radikalen Umbau des Staatsapparats voran, von dem USAID besonders betroffen ist. Bereits im Januar hatte Trump die Gelder für die Behörde für eine interne Überprüfung einfrieren lassen. Er erklärte mehrmals, USAID werde von radikalen „Wahnsinnigen“ geführt, die das Geld von Steuerzahlern verschwendeten.

USAID ist eine der größten Organisationen seiner Art weltweit und organisierte zahlreiche Hilfsmaßnahmen in aller Welt – von der Aids-Hilfe bis zum Wiederaufbau in Kriegsregionen. In den betroffenen Ländern sind die Sorgen groß, dass bei Ausbleiben der Hilfeleistungen Zehntausende von Menschen in Not gestürzt werden könnten.

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3 Kommentare

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  • Machiavelli

    " In den betroffenen Ländern sind die Sorgen groß, dass bei Ausbleiben der Hilfeleistungen Zehntausende von Menschen in Not gestürzt werden könnten" Eher wohl Millionen Menschen, die Konsequenzen davon werden auf Jahre hinaus die Welt stabiliseren. All die afrikanischen Regime die den Westen rausgeworfen haben? Hängen alle am Tropf von westlichen Hilfen und da zu allererst USAID, Niederlande werden da auch kürzen, Frankreich, Italien werden folgen und die Skandinavier werden ihr Geld für die Rüstung brauchen.

    • LeKikerikrit

      @Machiavelli:

      "... Eher wohl Millionen Menschen, die Konsequenzen davon werden auf Jahre hinaus die Welt stabiliseren. ..."



      Ich denke, Sie meinten destabilisieren.



      Und auch auch sonst finde diesen Beitrag von Ihnen schwach.



      Sich mangels Profitaussichten zurück zu ziehen, ist etwas Anderes als raus geworfen zu werden.



      Tja, und diese Lücke nehmen nun andere Strategen ein, deren Denken weit über das Wohl und Wehe einzelner Firmen hinaus geht.



      Alles wird finanziert durch eigenes Geld und sch... auf den Dollar.

      • LeKikerikrit

        @LeKikerikrit:

        Nachtrag: Wenn China mit den Brix-Staaten eine eigene Währung installiert, dann sieht es auch für die Petro-Dollar bescheiden aus,