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„Die Regierung soll nicht auf Greenwashing hereinfallen“

„Ich reise mit der internationalen Greenpeace Delegation zur COP 28, um dazu beizutragen, dass der notwendige Beschluss gefasst wird, aus Kohle, Öl und Gas auszusteigen. Unser Ziel ist es, der zu erwartenden übermächtigen Lobby der Öl- und Gasindustrie etwas entgegenzusetzen und auch die deutsche Regierung und den Bundeskanzler Olaf Scholz zu einem Bekenntnis zum Ausstieg aus den fossilen Energieträgern zu bewegen.

Ich denke auch, dass die Konferenz erfolgreich sein kann. Sonst würde ich ja nicht hinfahren. Die COP ist die einmalige Chance, dass die politischen Entscheidungsträger die Stimmen der Opfer der Klimakrise hören und mit den am härtesten betroffenen Menschen zusammenkommen.

Die Klimakrise ist inzwischen in so vielen Ländern angekommen, dass die Politiker jetzt endlich handeln müssen. Besonders wichtig ist mir, dass die deutsche Regierung jetzt nicht auf das Greenwashing der Gasindustrie reinfällt und noch mehr Gasinfrastruktur für Bohrungen baut, wohl wissend, dass fossiles Gas die Klimakrise weiter verschärfen wird.“

Martin Kaiser, Vorstand von Greenpeace Deutschland.

Protokoll: Fran­ziska Betz

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