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Demos für Freiheit für Iran

Zweimal versammelten sich am Wochenende Ira­ne­r*in­nen am Brandenburger Tor, um den Kriegsbeginn zu feiern. Am Sonntag Nachmittag kamen laut Polizei rund 1.500 bis 2.000 Menschen zusammen. Jubelrufe schallten über den Pariser Platz, in der Mitte tanzte ein großer Pulk zu Trommelwirbeln und rhytmischem Hupen und Tröten. Die Teil­neh­me­r*in­nen schwenkten Flaggen in den Farben von Iran mit dem Löwe-Sonne-Emblem, auch Israel-Flaggen und sehr vereinzelt USA-Flaggen waren zu sehen. Überall zeigten sich strahlende Gesichter und Menschen, die sich herzlich und freundschaftlich begrüßten und gegenseitig beglückwünschten. Eine Person hielt ein Pappschild mit der Aufschrift „Thank you, USA! (Danke, USA) in die Höhe, eine andere eins mit „Free Iran“ (Freiheit für Iran). Die Versammlung war unter dem Motto „Freiheit für Iran unter Führung von Prinz Reza Pahlavi“ angekündigt.

Bereits am Samstag waren rund 1.600 Menschen in einem Demonstrationszug vom Potsdamer Platz zum Brandenburger Tor gezogen. Dabei feierten sie den frisch gemeldeten Tod von Staatschef Ajatollah Ali Chamenei. Die Demonstration blieb laut Polizei weit kleiner als ursprünglich angemeldet. Am Neptunbrunnen und am Breitscheidtplatz waren Menschen noch spät am Samstagabend zusammengekommen und feierten.

Mehrere Menschenrechtsorganisationen forderten das Land Berlin auf, einen Abschiebestopp in den Iran zu verfügen. Bisher hatten Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein temporäre Abschiebestopps in den Iran beschlossen, die zunächst drei Monate bis Mitte April gelten. (taz, dpa)

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