Das Demokratie-Mobil in Berlin: Ein Bus für jeden Bezirk
Der Schwulen- und Lesbenverband schickt Busse zu Schulen, um über Themen wie Feminismus oder Antiseimitsmus aufzuklären. Das bräuchte es viel mehr.
C hristian Specht, Jahrgang 1969, ist politisch engagiert und setzt sich für mehr Mitwirkungsmöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung in den Medien ein. Seit 2017 ist er der erste Mensch mit Beeinträchtigung im Vorstand der Lebenshilfe. Er hat ein Büro in der taz und zeichnet (un)regelmäßig den „Specht der Woche“.
Auf dem Bild habe ich einen Bus gemalt. Da geht es um die ein Bildungsprojekt vom Schwulen- und Lesbenverband, das ich sehr spannend fand: das Demokratie-Mobil. Die fahren mit Doppeldecker-Bussen durch Berlin und klären Schülerinnen und Schüler über Themen wie Antisemitismus, Feminismus und Partizipation auf.
Ich habe davon mitbekommen auf einem Straßenfest in Neukölln vor ein paar Wochen. Der Verband hat da Flyer verteilt. Und ich fand die Idee spannend. Eigentlich könnte man in jedem Bezirk so ein Projekt machen. Man könnte durch jeden Bezirk mit einem Bus fahren, und politische Arbeit machen. Und auch in anderen Städten in Deutschland.
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