Pferderennen in Christchurch

Foto: imago

Bekämpfung der Corona-Pandemie:Gut regiert, mies negiert

Konsequentes Handeln kann Infektionszahlen drücken, wie Neuseeland zeigt. Wer untätig bleibt, zahlt wie in Tschechien dagegen einen hohen Preis.

11.11.2020, 17:45  Uhr

Frank Küppers schlendert durch die Cafeteria des Krankenhauses von Christchurch, Neuseelands zweitgrößter Stadt. Der aus Deutschland eingewanderte Urologe trägt blaue OP-Kluft und abwaschbare Gummi-Clogs, aber keine Maske. Die liegt im Sondermüll nach dem Nierentumor-Eingriff, den er gerade beendet hat. „Außer den chirurgischen im OP trägt hier niemand Masken“, sagt er, „auch nicht auf der Intensivstation. Macht ja Sinn, denn wir haben keine aktiven Fälle.“

Neuseeland, das coronafreie Paradies im Pazifik

Nur 25 Menschen sind in dem Fünf-Millionen-Einwohner-Staat bisher an Covid-19 gestorben, die Epidemie scheint weitgehend gebannt. Der letzte Cluster in Auckland mit 179 Fällen gilt seit letzter Woche als abgeschlossen. Bis er sich ausbreitete, gab es 100 Tage lang keine einzige nachgewiesene Übertragung innerhalb des Landes, sondern lediglich frisch eingeflogene Fälle in der streng gesicherten zweiwöchigen Einreise-Quarantäne. Der zweite Lockdown fand daher nur in der Metropole der Nordinsel statt und ist seit September beendet.

Die Menschen vor der Café-Theke stehen dicht an dicht, keiner achtet auf einen Sicherheitsabstand, weder bei Patienten noch beim Personal. „Business as usual“, sagt der Arzt. An der Wand hängt ein Hinweis, sich die Hände zu desinfizieren, daneben der obligatorische Covid-Tracking-Code. Küppers scannt ihn mit seinem Handy, bevor er sich anstellt. Das und „deutlich mehr Papierkram“ sei das Einzige, was seinen Arbeitsalltag zurzeit von den Jahren vor der Pandemie unterscheidet.

Tschechien Das Land hat etwa 10,69 Millionen Einwohner. Bisher wurden 420.875 Corona-Infektionen gezählt. 5.074 Menschen starben an Covid-19. Das sind 47 Todesopfer auf 100.000 Einwohner. Am Montag wurden 6.048 neue Infektionen gemeldet, zuvor waren es täglich häufig mehr als 10.000. Die 14-Tage-Inzidenz der Neuerkrankungen beträgt derzeit 1.423,0. Es ist mit die höchste in Europa.

Neuseeland In dem Pazifikstaat leben rund 4,66 Millionen Menschen. Bis zum 10. November gab es nach neuseeländischen Angaben 1.988 Infektionsfälle, die WHO nennt weniger Fälle. Am Mittwoch wurde für die vergangenen 24 Stunden ein neuer Fall gemeldet. Lediglich 25 Menschen starben seit Ausbruch der Pandemie.

Deutschland Die Bundesrepublik hat etwa 83,02 Millionen Einwohner. Die Zahl der Coronafälle beträgt 705.687, die der Todesopfer 11.767. Das sind 14 Verstorbene auf 100.000 Einwohner. Am Mittwoch wurden 18.487 Neuinfektionen gemeldet. Die 14-Tage-Inzidenz liegt bei 286,6. (taz/WHO/RKI/Ministry of Health New Zealand)

Im Februar war das noch anders. Küppers und seine KollegInnen bereiteten sich aufs Schlimmste vor. Sie übten, sich gegenseitig die Krankenhauskluft ohne Kontaminierung auszuziehen, und planten Notfalllager. Der progressive Pazifikstaat ist medizinisch im Vergleich zu Europa mit fünf Beatmungsgeräten pro 100.000 Einwohnern schlecht aufgestellt, Deutschland verfügt im Vergleich über 19 solche Geräte. Die Intensivbetten sind in Christchurch nur mit Vorhängen voneinander getrennt. Umso mehr wird dafür getestet, bisher über eine Million Mal.

Grenze dicht, Lockdown für alle und alles

Doch der Notfall trat nicht ein – dank der Maßnahmen, die Premierministerin Jacinda Ardern verhängte. Schon Anfang März ließ sie die Grenze schließen. Zwei Wochen danach ging das gesamte Land für 33 Tage in einen rigorosen Lockdown. Maori richteten Bürgerwehren ein, um Fremde aus ihren Dörfern fernzuhalten, denn die Coronagefahr ist für die indigene Bevölkerung deutlich höher als für Kiwis mit europäischen Wurzeln. „Es wäre eine Katastrophe geworden, schlimmer als Italien,“ sagt Küppers, bevor er wieder Richtung Station eilt. „Ich habe die Angst um mich herum gespürt.“

Von Angst ist nicht nur in der Klinik nichts mehr zu merken. Der einzige Unterschied zum Vorjahr ist, dass man sich für Veranstaltungen, die nicht im Freien stattfinden, registrieren muss, damit im Ernstfall sofort festgestellt werden kann, wer wen infiziert haben könnte. Falls überraschend doch wieder „Level 2“ verhängt werden sollte, sind keine Veranstaltungen mit über hundert Personen erlaubt. Doch sollte weiterhin alles gut gehen, findet als einziger Groß-Event der Welt im Januar „Kiwiburn“ mit über 2.000 Campierenden statt.

20.000 Menschen feierten in Christchurch Ende Oktober das indische Diwali als Straßenfest – überall woanders auf der Welt wäre es ein Superspreader-Event geworden. Ob bei Beerdigungen oder Halloween-Partys, ob in Restaurants, am Strand, in den Schulen oder im Bus: keine Begrenzung, keine Masken, keine Ansteckpanik.

Aber auch keine Touristen – sie sind der größte Wirtschaftsfaktor in dem Pazifikstaat. Drei Milliarden Dollar verliert die Reiseindustrie in diesem Jahr an Einkünften, weil niemand ins Land darf – außer als „special worker“. Der Landwirtschaft fehlen Saisonarbeiter aus den Südseestaaten, der Gastronomie die Rucksackreisenden mit „Work and Travel“-Visum.

Die Touristen werden schmerzlich vermisst

„Ohne Migranten als Arbeitskräfte haben wir nicht genug Leute, um durchgängig zu öffnen“, berichtete Richard Sigley, dem 16 Restaurants von Auckland bis Queenstown gehören, der Sunday Star Times: „Es ist ein Albtraum für alle.“ Die einheimische Filmindustrie dagegen boomt. Mit 14 aktuellen Produktion ist es nach Angaben von Neuseelands Filmkommission ein „reges Jahr“. Zu den ersten Ausnahmegenehmigungen für Einreisen gehörte die amerikanische Besatzung der „Avatar“-Fortsetzung.

Seit Mitte Oktober gibt es ein Abkommen mit zwei australischen Bundesstaaten mit sehr niedrigen Infektionsraten. Aber das funktioniert nur als Einbahnstraße. Australier dürfen noch nicht nach Neuseeland einreisen. Kiwis müssen nach der Rückkehr, egal aus welchem Staat, für zwei Wochen in Quarantäne. Die umgerechnet 1.800 Euro, die das kostet, müssen sie selbst bezahlen.

Für Menschen, die nicht aus Spaß verreisen, ist das hart. Nadine Simsar aus Auckland hat ihre Zeit nach der Rückkehr aus der Türkei, wo sie ihren todkranken Vater betreute, in schlechter Erinnerung. Das Gebäude sei vom Militär bewacht worden, ihrem Sohn durfte die Yogalehrerin in der „gemanagten Selbstisolation“ nur durch einen Zaun zuwinken, auch allein auf dem Hof musste sie Maske tragen – ein Paralleluniversum zum coronafreien Paradies vor der Tür. „Ich habe mich wie im Gefängnis gefühlt, ohne etwas verbrochen zu haben“, sagt Simsar. „Ich verstehe ja die Notwendigkeit, aber wie soll das langfristig funktionieren?“

Diese Frage kann auch Siouxsie Wiles, Neuseelands Pendant zu Christian Drosten, nicht beantworten. Auf der Südinsel gibt es erstmals seit letzter Woche drei „offene“ Infektionen. Sie gehen auf das Personal in einem Quarantäne-Hotel zurück – und könnten schnell zu Restriktionen im öffentlichen Leben führen. Wiles Sorge ist die einsetzende Behäbigkeit. Zwar hat die Hälfte der Bevölkerung die Corona-App auf ihre Smartphones heruntergeladen, aber sie wird immer weniger angewendet. „Es ist wichtig, dass die Leute weiterhin die App benutzen, damit das Gesundheitsamt sie im Ernstfall schnell kontaktieren kann“, sagt die Mikrobiologin. „Wir vergessen leider zu schnell, dass wir wachsam bleiben müssen.“

Desinfektionsmittel nur gegen Kuhfladen

Auf einer Wiese vor einem rustikalen Bauernhaus bei Lincoln sammelt Sally Michael zwischen San-Pedro-Kakteen und Bohnenrabatten die Reste einer Party auf. Kissen, Kelche, Instrumente – „eine lange Nacht war das!“, sagt sie. Die Massage-Therapeutin und ihre Freunde haben ein wildes Wochenende lang zur Sonnenwende unterm Vollmond das gälische Beltane-Fest gefeiert. Körper wurden in Rot und Grün bemalt, man sprang übers Feuer, machte Raufspiele im Sonnenuntergang. Später lagen sich Verliebte in den Armen.

Die Reste des vegetarischen Banketts liegen auf Silbertabletts und Samtdecken. „Wir haben natürlich mit den Händen gegessen, wie die alten Heiden“, sagt Michael und lacht. „Es war toll, wie ungehemmt wir alle waren. Fast ein wenig unwirklich.“ Das Handdesinfektionsmittel steht noch neben den leer gegessen Platten. Es wurde benutzt, sagt Michael. Aber weniger wegen Covid, sondern wegen der Kuhfladen auf der Wiese, auf der vorher herumgetollt wurde.

Tschechien, die Covid-Hölle Europas

Einmal unser spezielles Krisenformat, bitteschön“, lacht Jakub Růžička, genannt Kuba, und stellt eine Zwei-Liter-Plastikflasche Bier auf das dicke Holzbrett, das er behelfsmäßig im Türrahmen platziert hat. Seitdem die tschechische Regierung vor knapp einem Monat das Land in einen scharfen Lockdown versetzt hat, darf niemand mehr die Schwelle zu Kubas kleiner Kneipe mit Buchladen überschreiten, die er seit vier Jahren im hippen Prager Stadtteil Holešovice betreibt. „Wenigstens haben die Brauereien auf die Anti-Corona-Maßnahmen reagiert, indem sie anfingen, ihr Bier in große Plastikflaschen abzufüllen“, meint Kuba, der jetzt jeden Tag außer am Samstag hinter seinem Behelfstresen steht, um sein Bier im Zwei-Liter-Krisenformat zu verkaufen. „Beim letzten Lockdown im Frühjahr haben wir das Bier noch selbst in Flaschen gefüllt, das hat ewig gedauert“, meint Kuba. Noch ist er optimistisch: „Wir hatten einen guten Sommer, das könnte uns helfen, über die Runden zu kommen. Aber wer weiß, wie lange all das hier noch andauert“, seufzt er dann doch.

Corona-Station in Prag

Coronastation in Prag: Ein Student muss aushelfen Foto: dpa

Pünktlich zum Schulanfang am 1. September war das Coronavirus ebenfalls aus den Sommerferien zurückgekehrt. Dabei hatten die Prager Anfang Juli die Pandemie offiziell für beendet erklärt und das mit einer großen Sause auf der historischen Karlsbrücke gefeiert. Warnungen vor einer Wiederkehr des Virus im Herbst schlug Ministerpräsident Andre Babiš im August in den Wind. Der Regierungschef hob die von Gesundheitsminister Adam Vojtěch verfügte Maskenpflicht in Schulen, Geschäften und Ämtern, Restaurants, Theatern und Verkehrsmitteln auf.

Die Regierung erklärte die Pandemie für beendet

„Ich bin schon etwas schockiert darüber, was da aus dem Gesundheitsministerium kommt“, kanzelte Babiš den 33-jährigen Vojtěch damals ab. Mit gesenktem Blick hatte sich der schon im Frühjahr mehrmals dem öffentlichen Tadel seines Chefs abholen müssen. Babiš fegte Vojtěchs Maskenpflicht vom Tisch: „Das gefällt mir überhaupt nicht. Ich setze auf meinen gesunden Menschenverstand und da will mir einiges nicht in den Kopf“, sagte der Premier.

Als Babiš dann am 30. September nach stark steigenden Pandemiezahlen den Notstand ausrief, hatte er schon einen neuen Gesundheitsminister an seiner Seite. Roman Prymula, Virologe und Oberst a.D., galt als Hardliner im Coronakrieg.

Als Prymula drei Wochen später aus der Regierung flog, weil er seinen eigenen Maßnahmen nicht gefolgt war, stiegen die Infektionen im ganzen Land weiter und weiter. Jeder dritte Test war inzwischen positiv, die Reproduktionszahlen hielten sich bei 1,3 bis 1,5. Restaurants und Bars hatten den Oktober über Sperrstunden aufgedrückt bekommen, erst 22 Uhr, dann 20 Uhr, um schließlich im Rahmen des Notstands ganz geschlossen zu werden. Schulen und Kindergärten waren schon Mitte Oktober auf virtuellen Unterricht übergegangen, der Rest des Landes weilt derweil im Homeoffice. Bis auf Lebensmittel- und Drogeriemärkte sind die Geschäfte bis mindestens 20. November geschlossen, genauso wie kulturelle Einrichtungen, Fitnesscenter, Zoos und Museen. Pünktlich zum Staatsfeiertag am 28. Oktober bescherte die Regierung dem Land dann eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr morgens.

Furcht vor völliger Schließung der Grenzen

„Solange sie nicht wieder die Grenzen schließen, wie im Frühjahr, geht das ja noch“, seufzt Jan Kvapil, Dozent für Germanistik an der Universität im nordböhmischen Aussig (Ústí nad Labem). Die jetzigen Maßnahmen hält der 46-Jährige angesichts der Lage zwar für verständlich. Was ihm aber gar nicht gefällt, ist, was er in den Zwischenzeilen der Anti-Corona-Maßnahmen liest: „Ich erkenne da ein Narrativ einer Bedrohung von außen. Grenzüberschreitende Beziehungen werden gebrandmarkt, obwohl es momentan ja eher so ist, dass das Risiko für die anderen von uns, also von Tschechien, ausgeht“.

Für Kvapil und all die anderen, die Grenzen nur noch als hypothetische Linien kennen, war schon die Grenzschließung im Frühjahr ein Schock gewesen. Zusammen mit seinem Freund Stephan Messner, der ein paar Berge weiter auf der sächsischen Seite der Grenze lebt, gründete er damals die Bürgerinitiative „Samstage für Nachbarschaft“. „Für mich war plötzlich ein Teil meiner Heimat abgeschnitten, denn ja, die Aussiger Region gehört dazu“, sagt Messner. Als Ostdeutscher hatte er zudem ein flaues Gefühl im Magen, als seine Heimat plötzlich durch Poller begrenzt wurde.

Über soziale Netzwerke riefen beide zu Spaziergängen an der grünen Grenze auf. „Schon das erste Treffen war ein voller Erfolg“, erinnert sich Messner. „Danach wurden die Treffen zu Selbstläufern, von Polen und Sachsen bis nach Bayern und Österreich traf man sich samstags an der grünen Grenze zu Tschechien.“ Man reichte sich selbstgebackenen Kuchen oder Schnaps über die Grenzlinie und sang zusammen. „Unser Hauptziel, die Grenzen offen zu halten, haben wir erreicht“, sagt Messner. „Hoffentlich wird der kleine Grenzverkehr bald wieder normal möglich“, fügt Kvapil hinzu.

Sonst drangvoll eng, jetzt leer: die Karlsbrücke in Prag Ende Oktober Foto: reuters

Die Coronazahlen in Tschechien sind in diesen Tagen auf dramatische Höhen geschnellt. Auf 10,6 Millionen Einwohner kommen aktuell 156.000 infizierte, 7.787 von ihnen liegen in den Krankenhäusern, 1.200 befinden sich in kritischem Zustand. Die Grenzen des Verkraftbaren seien bald erreicht, warnt die Gesundheitsbehörden. Mitte Oktober ließ die Regierung auf den großen Messegeländen in Prag und Brno riesige Feldlazarette errichten. Die Leere, vor der sie derzeit strotzen, hat etwas Beruhigendes.

Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr sind bei einer Gesamtrate von 420.000 Infizierten 5.074 Menschen an Covid-19 verstorben, davon allein 1.600 seit Anfang November, besagt die Statistik des Gesundheitsministeriums. Damit liegt Tschechien neben Belgien an der Spitze der Europäischen Union.

Krematorien sind überfordert

Als Innenminister Jan Hamáček Mitte Oktober Horrorszenarien von Leichenbergen, die sich an den Straßen stapeln, an die Wand malte, wurde er der Panikmache bezichtigt. Inzwischen kommt man mit dem Verbrennen Verstorbener kaum noch nach: Bei durchschnittlich 95 Coronatoten pro Tag haben inzwischen sämtliche Krematorien des Landes ihre Kapazitäten verdoppeln müssen.

Sollte die Lage in Tschechien hoffnungslos werden, hat die Regierung versucht vorzusorgen. Man hat Zusagen aus dem Ausland, Tschechien mit Beatmungsgeräten und Intensivpflegeplätzen zu unterstützen.

Bis das Leben in Tschechien wieder in seine gewohnten Gänge kommt, könnte es Februar werden, warnen Experten. So lange könnte es dauern, bis die Reproduktionszahl bei 0,8 liegt, was als Voraussetzung für eine Erleichterung der Maßnahmen gilt. „Bis Jahresende halte ich noch durch“, sagt Kuba. Er hat nicht nur seine Frau und drei kleine Kinder zu versorgen, sondern auch noch seinen aus Argentinien stammenden Angestellten Adrian, der ihm zum Freund geworden ist. „Dem kann ich ja nicht einfach kündigen“, zuckt Kuba die Schultern.

Das „Antivirus“-Programm der Regierung sieht zwar vor, Lohn- und Nebenkosten von Angestellten zu zahlen, um Arbeitgeber während der Krise zu erleichtern. „Weil ich in diesem Jahr die Sozialabgaben zu spät bezahlt habe, darf ich diese Krisenhilfe nicht annehmen“, ärgert sich Kuba.

Seine Einnahmen liegen derzeit bei nahe null. „Obwohl manche aus der Nachbarschaft vorbeikommen und aus Solidarität Bier im Zwei-Liter-Krisenformat bei mir kaufen, macht das unterm Strich kaum einen Unterschied“, sagt Kuba. Aufgeben will er dennoch nicht. Im Gegenteil. „Ich nutze jetzt die Zeit, um hier ein bisschen zu renovieren“, sagt er. Als Erstes aber will er mehr Reklame für sich machen, wenigstens über Facebook. „Meine Bücher kann ich ja auch virtuell verkaufen“, meint er hoffnungsvoll.

Knapp die Hälfte der Tschechinnen und Tschechen, fand eine aktuelle Mobilitätsstudie des Gesundheitsministeriums heraus, gehen dieser Tage kaum noch aus dem Haus.

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