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■ Back in the BRD: Marlies Askamp
Heute beginnt die neue Bundesliga-Saison, und der graue Alltag hat Marlies Askamp (29) wieder. „Es hat sich nicht viel getan“, konstatiert die Wuppertaler Nationalspielerin frustriert. Erst gestern übernahm City Basket Berlin den Platz des Osnabrücker SC, der vor zehn Tagen aus Geldmangel seine Bundesliga-Lizenz zurückgegeben hatte. Kontrastprogramm: In den USA hat Askamp den dritten erfolgreichen Sommer des Profisports Frauenbasketball mitgestaltet. Auch wenn ihr Team Phoenix Mercury enttäuschte und die Playoffs verpasste, spielte Askamp, seit drei Jahren die einzige deutsche Profi in der WNBA, dem Ableger der NBA, ihrer bisher beste Saison. Die Centerin (1,91 Meter) wurde zur sechstbesten Rebounderin der Liga (durchschnittlich 7,2) und erzielte 9,4 Punkte pro Spiel. In Bundes- und Europaliga wird sie nach einer Knieoperation mindestens vier Wochen fehlen: „Das musste jetzt mal gemacht werden.“ Diese „ersten Spätfolgen“ hat sie sich in Diensten des BTV Wuppertal zugezogen, mit dem sie fünfmal Meisterin wurde und 1996 die Europaliga gewann. Im vergangenen Jahr hat Askamp erstmals nicht mehr gearbeitet neben dem Sport, aber „acht, neun Monate nur Basketball – das ist schon lang“. Jetzt ist die Jurastudentin froh, „auch wieder zur Uni gehen zu können“. Ob sie nächsten Sommer wieder WNBA spielt, ist nicht sicher. Die Liga wird vergrößert, und Askamp möchte wissen, wo sie landet, bevor „ich mich da nur auf die Bank setze“. to/Foto: WNBA
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