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■ Aufmunternde Worte vom Ischgler Schneekönig

Der als „Schneekönig von Ischgl“ bekannte und offenbar leicht übergeschnappte Hotelier Günther Aloys stellt sich nach der Lawinenkatastrophe im Paznauntal auf zusätzliche Touristen ein. „Wir müssen jetzt das Positive herausstellen. Das heißt: Es gibt wieder einen Winter. Das ist ein tolles Zukunftssignal“, sagte Aloys der Münchner Abendzeitung. „Die Leute wollen in die Hölle, und sie lieben Ischgl, weil es Spaß und Entertainment gibt, keine Tristesse oder Wehmut.“ Wenn am Ende „in den Köpfen“ übrigbliebe, „daß es in Ischgl bebt und kracht, dann ist das doch toll“, sagte Aloys, dessen Vater dem Tourismus in Ischgl als Bürgermeister neue Impulse gegeben hatte. Der Tourismus sei „wie eine Lawine: Wenn er einmal losgetreten ist, kann ihn niemand mehr stoppen“. Vor dem Unglück habe er in Wien über eine Biennale oder eine Documenta in Ischgl verhandelt. „Ich sehe die Zukunft: Ischgl als ein weltbekannter Skiort mit großen Events“, sagte Aloys. „Ischgl garantiert das Glück.“

Beben und Krachen: AP

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