Atomkatastrophe von Fukushima: Rückkehr wohl unmöglich
Einige Gebiete rund um Fukushima werden wohl nie mehr bewohnbar sein. Bislang machte Japans Regierung den Flüchtlingen noch Hoffnung auf Rückkehr.
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TOKIO rtr | Eine Rückkehr aller Flüchtlinge der Atomkatastrophe von Fukushima in ihre Heimat ist nach Ansicht eines führenden Vertreters der japanischen Regierungspartei kaum möglich. „Es werde die Zeit kommen zu sagen: 'Ihr könnt dort nicht mehr leben, aber ihr erhaltet Entschädigung'“, sagte der Generalsekretär der Liberaldemokraten, Shigeru Ishiba der Zeitung Asahi Shimbun vom Sonntag.
Die Regierung müsse die Gebiete benennen, die wegen der radioaktiven Verseuchung niemals mehr bewohnbar sein würden. Die Frage der Rückkehr ist in Japan politisch brisant. Bislang hat die Regierung allen Vertriebenen Hoffnung auf eine Rückkehr in ihre Heimatorte gemacht.
150.000 Menschen flohen 2011 nach der atomaren Katastrophe aus dem Gebiet um das nördlich von Tokio gelegenen AKW Fukushima. Ein Erdbeben und ein Tsunami hatten zu einer Kernschmelze und Explosionen in den Reaktoren geführt und große Mengen Radioaktivität freigesetzt. Auch heute noch tritt immer wieder verseuchtes Wasser aus.
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