KONJUNKTUR Unternehmensverband Nord glaubt an das Ende der Talfahrt. Bei der schwarz-gelben Koalition in Schleswig-Holstein aber vermissen die Wirtschaftskapitäne jeglichen erkennbaren Reformwillen
GUTACHTERITIS Das BAW-Institut kann am Mittwoch doch die April-Gehälter überweisen. Neuer Sparkassen-Kredit mit Staats-Bürgschaft rettet ein pikantes Erbe der großen Koalition – jedenfalls für ein halbes Jahr
Verbraucher könnten in den nächsten zehn Jahren 2000 Euro sparen, wenn die Koalition ein wirksames Effizienzgesetz auf den Weg bringen würde - macht sie aber nicht.
VULKAN Deutschen Firmen entgeht nach eigener Schätzung täglich 1 Milliarde Euro Umsatz. Task Force soll die Schäden begrenzen. Minister stellt Staatshilfen in Aussicht
Die Berliner Wirtschaft hat die Chance, von den Hinterplätzen in die Spitzengruppe aufzurücken. Denn die Stadt ist wenig industriell geprägt und kann sich ohne Ballast auf die neuen Technologien ausrichten.
In den meisten Betrieben gibt es einen Chef. Manche aber haben ihn abgeschafft: Jeder Mitarbeiter darf mitreden. Geht das? Zwei Chefinnen, zwei Kollektive und ein Soloballetttänzer sagen ihre Meinung.
Deutsche Firmen kümmern sich zu wenig um ihre Versorgung mit Rohstoffen, sagen Experten. Die Politik muss für freien Marktzugang sorgen, kontert die Industrie.
BESCHÄFTIGTE In neun Branchen in Deutschland gelten mittlerweile Mindestlöhne. Doch die sind für Arbeitgeber durch einfache Tricks umgehbar. Und der prüfenden Behörde fehle Personal, kritisiert die Gewerkschaft IG BAU
MITBESTIMMUNG Bei den grade laufenden Betriebsratswahlen bekommen die DGB-Einheitslisten zunehmend Konkurrenz von links. Belegschaften spalten sich in der Frage, wie radikal sie für ihre Rechte kämpfen sollen
„Das ist alles Unsinn“, schimpft der Händler. „Politiker haben ihre Finger im Spiel“, sagt der Funktionär. „Was ist falsch daran?“, fragt der Minister. Das Kongo-Goldgeschäft ist in Uganda ein offenes Geheimnis
Die Bank von Portugal sieht schwarz, Ratingagenturen werteten das Land ab. Griechenland braucht allein bis Mai 23 Milliarden Euro, um auslaufende Anleihen zu bedienen.
Die Linkspartei-Politikerin Ulla Lötzer kritisiert, dass der Entwurf für das Parteiprogramm zu sehr auf Verstaatlichung setzt. Ihre Alternative: mehr demokratische Kontrolle von Unternehmen