Solidarische Gastronomie Bye-bye Suppenküche In der Ada-Kantine in Frankfurt am Main soll niemand seine Bedürftigkeit beweisen müssen. Hier wird für alle gekocht, vegetarisch und vegan. Von Jonas Wagner 21.8.2022
Gesundes Essen für wenig Geld Ohne Kochen geht es nicht Wer wenig Geld hat, kann sich nicht gesund und wohlschmeckend ernähren, heißt es oft. Der Rentner Kurt Möbus zeigt, dass es doch möglich ist. Von Simone Schmollack 19.11.2021
Protokolle zum Klassenkampf Was ist heutzutage schon gerecht? Soziale Gerechtigkeit hat viele Aspekte. Wir haben 27 Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven auf die Gesellschaft gefragt, was der Begriff für sie bedeutet. Von Franziska Schindler, Hanno Fleckenstein, Barbara Dribbusch, Manuela Heim, Harriet Wolff, Sabine am Orde, Anna Lehmann, Ulrich Schulte, Ralf Pauli und Patricia Hecht 17.8.2021
Corona als Klassenfrage Ärmere Stadtteile sind stärker von Corona betroffen – die Ansteckungsgefahr ist höher und die ärztliche Versorgung schlechter. Auf der Hamburger Elbinsel Veddel fordern Ärzte der dortigen Poliklinik darum eine bevorzugte Imfung der Bewohner*innen43–45 Von Friederike Gräff Ausgabe vom 24.4.2021, Seite 53, nord Download (PDF)
Senior:innen und die Coronakrise Alter, da geht was! Seit Corona existieren alte Menschen nur noch als Risikogruppe. Dabei ist Altsein so viel mehr. Sechs Protokolle von Berlinern zwischen 74 und 82. Von Plutonia Plarre und Manuela Heim 6.12.2020
Deutsche Einheit und Berlin Vereint in Armut Längst zieht sich Berlins Armut unabhängig von der ehemaligen Ost-West-Grenze quer durch die Stadt. Ein Essay. Von Alke Wierth 3.10.2020
Berlin und seine Millionär*innen Die Stadt der Reichen Mit seiner Armut hat sich Berlin lange geschmückt – und das Problem Reichtum ignoriert. Den muss aber im Blick haben, wer soziale Gerechtigkeit will. Von Erik Peter 19.9.2020
Reichtum in Hamburg Reichtum ist keine Privatsache Hamburg ist die deutsche Stadt mit den meisten Millionär*innen. Doch das Geld ist extrem ungleich verteilt. Gerechte Besteuerung wäre ein Anfang. Von Katharina Schipkowski 7.8.2020
Von klein auf arm Mehr als jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut, besonders viele davon in norddeutschen Städten: Bremerhaven, Wilhelmshaven, Bremen, Delmenhorst, Kiel. Trotz vieler Bemühungen geht ihre Zahl nicht zurück, wie die Bertelsmann-Stiftung in einer aktuellen Studie zeigt. Sie schlägt darum eine Grundsicherung für Kinder vor 43-45 Von Simone Schnase Ausgabe vom 1.8.2020, Seite 53, nord Download (PDF)
CampingmachtauchSpaß In den Sommerferien fliegt Berlin in den Urlaub. Aber was machen die, die sich das nicht leisten können? Sie bleiben zu Hause. Oder fahren ins Berliner Umland zum Zelten – und dorthin, wo es viel billiger ist als daheim. Besonders betroffen sind Kinder, alte Menschen und Alleinerziehende Von Anna Klöpper Ausgabe vom 6.7.2019, Seite 41, berlin Download (PDF)
Essenmit Anspruch Es geht um das bessere Leben – und wer sich das überhaupt leisten kann. In der Markthalle Neun in Kreuzberg gibt es lecker Essen. Das nicht unbedingt billig zu haben ist. Und es gibt dort einen Aldi – der soll raus.Eine Verdrängungsgeschichte, bei der es um mehr als nureinen Discounter geht Von Malene Gürgen Ausgabe vom 30.3.2019, Seite 41, berlin Download (PDF)
Alleinerziehende und Weihnachten Maria allein zu Haus Für viele Alleinerziehende ist Weihnachten kein frohes Fest. Denn es macht Armut besonders spür- und sichtbar. Von Antje Lang-Lendorff und Anna Klöpper 24.12.2018
25 Jahre Berliner Tafel – ein Grund zum Feiern? Viele Menschen in Berlin haben nicht genug zum Leben: Das zeigt der Erfolg der Berliner Tafel. Seit einem Vierteljahrhundert unterstützt der Verein Bedürftige mit gespendeten Lebensmitteln. 125.000 Menschen sind das mittlerweile jeden Monat. Soll man sich darüber freuen? Von Antje Lang-Lendorff Ausgabe vom 8.9.2018, Seite 41, berlin Download (PDF)
RaumfürKunst Berlin zieht KünstlerInnen, die spektakuläre Kunstszene der Hauptstadt wiederum zieht TouristInnen an. Doch die Lage vieler Kunstschaffender ist prekär – nicht zuletzt wegen des immer weiter sinkenden Angebots an bezahlbaren Ateliers Von Susanne Messmer Ausgabe vom 19.5.2018, Seite 49, berlin Download (PDF)
Vertreibung von Obdachlosen Die Stadt soll glänzen Die Stadt Hannover will aggressives Betteln unterbinden. Eine Obdachlose berichtet, dass auch sie weg soll, obwohl sie nur ruhig auf der Straße sitzt. Von Andrea Maestro 15.2.2018
Eine neue Platte Marzahn-HellersdorfDer Bezirk war lange Jahre das Synonym für „Geht gar nicht“. Nun soll die Internationale Gartenausstellung Touristen anlocken. Was wird aus der einstigen Vorstadthölle? Von Bert Schulz Ausgabe vom 8.4.2017, Seite 41, Berlin Download (PDF)
Delmenhorst straft unbeteiligte Mieter Im Wollepark fließt das Wasser wieder Die Stadtwerke Delmenhorst tragen Konflikt mit dem Vermieter auf dem Rücken der Mieter aus. Auch wenn die Mieter nun wieder Wasser haben: Das Problem bleibt Von Klaus Wolschner 5.4.2017
Feine UnterschiedeArm oder Tennisarm? Wie groß die Kluft zwischen den sozialen Milieus ist, zeigt sich auch in Deutschlands Norden. Warum durchleuchten Politik und Forschung Sozialhilfeempfänger, trauen sich aber an Reiche nicht ran? Wie fühlt es sich an, in so verschiedenen Stadtvierteln aufzuwachsen?▶Schwerpunkt SEITE 43–45 Von Haus aus Ausgabe vom 13.8.2016, Seite 53, Nord Download (PDF)
Schrippen für die Ärmsten Wohnungslos Das erste deutsche Obdachlosenasyl öffnete 1869 in Berlin. Und im Winter 1891/92 gab es erstmals Wärmehallen mit Plätzen für Tausende. Heute gibt es nur 130 Schlafplätze das Jahr über – für ganz Berlin. Kleine Geschichte der Wohnungslosenhilfe Von Claudia Tothfalussy Ausgabe vom 24.12.2015, Seite 41, Berlin Download (PDF)