Urteil gegen Abtreibungsgegner Holocaust-Vergleich untersagt Ein Website-Betreiber hatte Christina Hänel mit den Nazis verglichen, weil sie Schwangerschaftsabbrüche macht. Dafür muss er nun 6.000 Euro zahlen. Von André Zuschlag 24.8.2020
„Strafrechtlich macht das keinen Sinn“ Trotz neuer Gesetzeslage befindet das Landgericht Gießen Kristina Hänel erneut für schuldig. Ihr Vergehen: Die Ärztin informiert im Netz über Schwangerschaftsabbrüche Von Dinah Riese Ausgabe vom 13.12.2019, Seite 6, inland Download (PDF)
Protest gegen AbtreibungsgegnerInnen Geringe Strafe für falschen Bischof Das Verfahren gegen einen Frankfurter wurde eingestellt. Er hatte kreativ gegen AbtreibungsgegnerInnen demonstriert. Von Christoph Schmidt-Lunau 31.10.2019
Aktivist gegen AbtreibungsgegnerInnen „Klobürsten-Bischof“ vor Gericht Thorsten Herget muss sich in Frankfurt vor Gericht verantworten: Er protestierte als Bischof verkleidet gegen „Lebensschützer“. Von Christoph Schmidt-Lunau 31.10.2019
Abtreibungsgegner in Schranken gewiesen In Hessen außer Sicht- und Hörweite Abtreibungsgegner dürfen bald nicht mehr vor Beratungsstellen demonstrieren – dank eines Bündnisses für Frauenrechte. Von Christoph Schmidt-Lunau 23.8.2019
219a: Verfahren eingestellt „Keine Strafbarkeit“ mehr bei zwei Kasseler Frauenärztinnen Von Patricia Hecht Ausgabe vom 8.7.2019, Seite 6, inland Download (PDF)
Paragraf 219a vor dem Oberlandesgericht Urteil gegen Hänel aufgehoben Die Ärztin Kristina Hänel wurde verurteilt, weil sie über Schwangerschaftsabbrüche informierte. Ihr Weg zum Verfassungsgericht wird nun länger. Von Patricia Hecht 3.7.2019
Verbot der Werbung für Abtreibung Hilfe wird strafrechtlich verfolgt Der Paragraf 219a wird von vielen Seiten scharf kritisiert. Trotzdem erhebt die Kasseler Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei Ärztinnen. Von Dinah Riese 28.2.2018
CDU-Politikerin: § 219a korrigieren Informationen über Abtreibungen sollten verfügbar sein, meint die Bundestagsabgeordnete Von Dinah Riese Ausgabe vom 7.12.2017, Seite 6, inland Download (PDF)
Ein Bischof beugt sich Limburgs Bischof Kamphaus wollte „möglichst vielen Kindern das Leben retten“. Also blieb er bei der Schwangerenkonfliktberatung. Damit ist Schluss Von NICOLE JANZ Ausgabe vom 9.3.2002, Seite 06, brennpunkt 2 Download (PDF)
Hilfe nur noch anderswo Kaum eine Schwangere, die eine Abtreibung erwägt, besucht die Beratungsstellen der katholischen Kirche. Denn dort gibt es keinen Schein für einen legalen Abbruch mehr Von NICOLE JANZ Ausgabe vom 9.3.2002, Seite 06, brennpunkt 2 Download (PDF)
„Ein Stück Kirchengeschichte“ Schwangerschaftsberaterin Heike Hartkorn sieht das „Kernstück unserer Arbeit“ vernichtet. Aber: „Wie soll man gegen Rom ankommen?“ Von NICOLE JANZ Ausgabe vom 9.3.2002, Seite 06, brennpunkt 2 Download (PDF)
Das Leben nach dem Tode Einen neuen Bischof gibt es noch nicht. Dafür aber ab dem Frühjahr Schwangerschaftsberatungen. Dennoch: Die Luft der Freiheit ist nicht zu spüren Von HEIDE PLATEN Ausgabe vom 12.12.2000, Seite 6, reportage Download (PDF)