Tschechows „Drei Schwestern“ in Bremen Schaudern mit den Schwestern Dušan David Pařízek hat in Bremen „Drei Schwestern“ inszeniert. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat Spuren in dem Klassiker hinterlassen. Von Jan-Paul Koopmann 31.8.2022
Wie der Krieg das Theater verändert Flucht vor der Propaganda Tschulpan Chamatowa war ein Theaterstar in Russland. Jetzt spielt sie in Riga ein Solo, das kritisch auf die russische Politik blickt. Von Katja Kollmann 30.8.2022
Schauspieler*innen in Indianerkostümen Leise rieselt der Kalk Die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg inszenieren einen Wilden Westen, den es nie gab. Kann man das noch machen? Von Daniel Wiese 28.8.2022
Hadern mit der Polykrise Zur Spielzeit 2022/23 stehen die deutschen Bühnen vor offenen Fragen: Kommen die Zuschauer*innen zurück? Wozu noch Theater? Oft werden russische Klassiker gespielt Von René Hamann Ausgabe vom 27.8.2022, Seite 38, kulturrausch Download (PDF)
Schnitzler auf der Ruhrtriennale Schlamperei der Herzen Barbara Frey ist Intendantin der Ruhrtriennale. In der Jahrhunderthalle Bochum hat sie Schnitzlers „Das weite Land“ inszeniert – als dunkle Fantasie. Von Shirin Sojitrawalla 23.8.2022
„Ich wollte die große Bandbreite der Filme von Gus Van Sant vorstellen“ Dem Begründer des New Queer Cinema widmet Kampnagel eine Retrospektive Von Wilfried Hippen Ausgabe vom 19.8.2022, Seite 28, nordkultur Download (PDF)
Performances in ehemaliger Klavierfabrik Theater aus dem Luftschutzkeller Beim Festival „InBetweenFires“ treten belarussische und ukrainische KünstlerInnen auf. Eines der Stücke entstand während der Angriffe auf Kiew. Von Katja Kollmann 1.8.2022
Theater-Regisseur Georg Genoux Held seiner Biografie werden Der Regisseur Georg Genoux hat eigene Formen für ein soziales Erzähltheater entwickelt. Nun ist er Leiter des Thespis-Zentrums Bautzen geworden. Von Michael Bartsch 25.7.2022
Kunst zur Situation der Uigur:innen „Die Kultur wird zerstört“ Künstlerin Mukaddas Mijit und Journalistin Jessica Batke verhandeln in einer Performance Themen wie Zwang, Inhaftierung und Überwachung. Ein Gespräch. Interview von Astrid Kaminski 26.7.2022
Schorsch Kamerun am Residenztheater Die wunderschöne Togetherness So viele Gemeinsamkeitsprofis, wie sein Netzwerk hergibt, versammelt Schorsch Kamerun. Sie treffen ins vom Lockdown verstaubte Herz. Von Johanna Schmeller 26.7.2022
Wandertheaterkomödie „Mond“ Ins bedrängte Herz hinein Das Jahrmarkttheater Bostelwiebeck lässt das Publikum in seinem neuen Stück dem Mond hinterherlaufen. Das ist charmant, kauzig und tröstlich. Von Jens Fischer 20.7.2022
Rimini Protokoll in Mannheim Auf Wolkenkratzer schauen „Urban Nature“ von Rimini Protokoll in der Kunsthalle Mannheim blickt auf die Stadt und die Gegenwart sozialer Spaltungen. Von Shirin Sojitrawalla 18.7.2022
Allein im Weltraum Beim „Festival Theaterformen“ in Braunschweig soll Anderssein in kreative Energie verwandelt werden. Dazu gibt es gute Konzepte, die in der Praxis nicht immer funktionieren Von Jens Fischer Ausgabe vom 11.7.2022, Seite 28, nordkultur Download (PDF)
„Dschinns“ von Fatma Aydemir im Theater Die Geister der Vergangenheit Die Familie ist ein schönes und wackliges Konstrukt in „Dschinns“. So heißt in Mannheim ein Theaterabend nach dem Roman von Fatma Aydemir. Von Shirin Sojitrawalla 10.7.2022
Schauspielerin über freiberufliches Arbeiten „Fehler machen dürfen!“ Streiten und Meinungen aushalten, davon lebt auch das Theater. Aber das wird zunehmend schwieriger, wie die Schauspielerin Julischka Eichel erzählt. Interview von Sabine Leucht 5.7.2022
„Gogol-Center“ in Moskau „Das ist ordinärer Mord“ Auf behördliche Weisung wird das kritische Theater „Gogol-Center“ in Moskau umbenannt. Ein neuer Intendant soll es auf Kreml-Kurs bringen. Von Katja Kollmann 5.7.2022
Hommage an den zweiten Rang Gute Laune mit René Pollesch: „Liebe, einfach außerirdisch“ am Deutschen Theater ist einfach unterirdisch dünn Von Katrin Bettina Müller Ausgabe vom 4.7.2022, Seite 24, berlin kultur Download (PDF)
Junges Theater beim „Radikal jung“ Von Disney unterwandert Beim Münchner Theaterfestival „Radikal jung“ ging es um politische Zeichensetzung. Dabei spielten Identitätsdiskurse und Folklore eine große Rolle. Von Sabine Leucht 3.7.2022
In die Nazi-Scheiße verschickt Zwei Theaterstücke im Norden setzen sich mit dem Schicksal sogenannter Verschickungskinder auseinander: Auf Spiekeroog zeigt „Das Letzte Kleinod“ mit „Sandbank“ differenziertes Dokumentartheater, in Hamburg reiht Gernot Grünewald in „Heim|weh“ Szenen voller Grausamkeit aneinander Von Jens Fischer Ausgabe vom 24.6.2022, Seite 28, nordkultur Download (PDF)