Berliner Straßenumbenennung Weg mit den kolonialen Spuren taz-Serie „Was macht eigentlich …“: In Berlin sollen Straßen mit antisemitischen, rassistischen oder kolonialen Bezügen umbenannt werden. Von Ulrike Wagener 19.12.2023
Umgang mit Kolonialgeschichte Zeugen der Verbrechen Koloniale Ausbeutung machte Bremen und Hamburg reich. Eine Dekolonialisierung, die den Namen verdient, muss daran erinnern. Von Benno Schirrmeister 27.11.2023
Steinmeier besucht Tansania Kurztrip in die eigene Geschichte Kommentar von Dominic Johnson Zu Halloween klopfen deutsche Politiker an Afrikas Türen. Sie wollen Rohstoffe kaufen, Migranten zurückgeben und ein bisschen Vergangenheit bewältigen. 30.10.2023
Denkmalstreit in Jena Vom Sockel stoßen Was tun mit Philosoph und Judenfeind Jakob Friedrich Fries? Jena, eine Stadt mit vielen Denkmälern, ringt um den Umgang mit problematischen Geehrten. Von Lea De Gregorio 31.10.2023
Hamburgs „Kriegsklotz“ von 1936 Das Ding aus einer anderen Zeit Hamburgs militaristisches Ehrenmal von 1936 wirkt deplatziert wie eh und je. Die zwei kommentierenden „Gegendenkmäler“ ändern daran nichts. Von Petra Schellen 30.9.2023
Aiwanger verschiebt den Diskurs Die Opfer? Nicht so wichtig Kommentar von Ariane Lemme Wahltaktisch mag es Sinn ergeben, Bayerns Vize Hubert Aiwanger nicht zu feuern. Gesellschaftlich ist es fatal: Es missachtet die Würde vieler Bürger. 5.9.2023
Aiwanger soll KZ-Gedenkstätte besuchen Hier gibt es keine Persilscheine KZ-Gedenkstätten sollen rechtsextremen Haltungen vorbeugen. Von Hubert Aiwanger wird nun ein Besuch in Dachau erwartet: ein falsches Signal. Von Erica Zingher 4.9.2023
Der Fall Aiwanger Was neuerdings wieder sagbar ist Der öffentliche Diskurs verschiebt sich nach rechts. Gedenkstätten kritisieren einen „erinnerungspolitischen Scherbenhaufen“. Von Konrad Litschko und Tanja Tricarico 4.9.2023
Gedenken an Anti-Atom-Aktivist Auffällig unauffällig An Hartmut Gründler, der sich 1977 in Hamburg verbrannte, erinnert eine unscheinbare Tafel an St. Petri. Ist das wirklich besser als nichts? Von Frauke Hamann 3.9.2023
Fußballheld aus Bremen Vom Hitlerjungen zum Versöhner In Bremen erinnert eine Gedenktafel an den ehemaligen Manchester-City-Torwart Bert Trautmann. Er überzeugte in England durch sein aufrichtiges Bereuen. Von Ralf Lorenzen 24.8.2023
Femizide in Hamburg Jede Menge Einzelfälle Nach dem sechsten Femizid in Hamburg protestieren Aktivist*innen gegen die Verharmlosung als Ausnahmefall. Sie fordern eine Aufarbeitung. Von Katarina Machmer 17.8.2023
das wird „Junge Menschen brauchen erst einmal eine Orientierung statt einer durch Drill geprägten Ausbildung an der Waffe“ Eine Lesung macht auf einen nicht nur ästhetisch problematischen Gedenkstein für einen Hamburger Kindersoldaten aufmerksam. Er starb bei den Luftangriffen 1943 Von Benno Schirrmeister Ausgabe vom 3.8.2023, Seite 28, nordkultur Download (PDF)
Gedenkpavillon in Bremen Das mahnende Trafohäuschen An die Opfer rechter Gewalt erinnert in Bremen ein umgestalteter Zweckbau. Pietätlos? Von wegen: Dieses Mahnmal ist zukunftsweisend. Von Franziska Betz und Benno Schirrmeister 4.7.2023
30 Jahre Brandanschlag Solingen Schmerz oder Ritual Die Inszenierung „Solingen 1993“ führt auf eine Zeitreise – und gibt eine Antwort auf die Frage nach gerechtem Gedenken. Von Volkan Ağar 28.5.2023
AfD-Politiker in Holocaust-Gedenkstätte Yad-Vashem-Direktor kritisiert AfD Der Vorsitzende der israelischen Holocaust-Gedenkstätte, Dani Dayan, kritisiert Antisemitismus in der AfD. Die stellt sich daraufhin als Opfer dar. Von Gareth Joswig 3.5.2023
Colonia Dignidad in Chile Gemeinsame Verantwortung Im deutschen Sektendorf Colonia Dignidad wurden Menschen gequält und ermordet. Nun ist eine Gedenkstätte geplant – aber viele Fragen bleiben offen. Von Ute Löhning 22.4.2023
Ausstellung über NS-Architektur Deutschland, einig Lagerland Die Schau „Macht Raum Gewalt“ in der Berliner Akademie der Künste zeigt: Im Nationalsozialismus wurden vor allem Baracken für Zwangsarbeiter gebaut. Von Klaus Hillenbrand 21.4.2023
Besuch des Bundespräsidenten in Polen Steinmeier bittet um Vergebung Als erstes deutsches Staatsoberhaupt hält Frank-Walter Steinmeier 80 Jahre nach dem Aufstand im Warschauer Getto eine Rede am Heldendenkmal. Von Gabriele Lesser 19.4.2023
Aufstand im Warschauer Getto 1943 Helden, nicht Opfer Vor 80 Jahren kämpften Juden und Jüdinnen im Warschauer Getto gegen die Nazis. Heute fordern viele eine neue Erinnerung, die auch ins Jetzt führt. Von Gabriele Lesser 19.4.2023
80 Jahre Aufstand im Warschauer Getto Überleben als Akt des Widerstands Bewaffnet und unbewaffnet wehrten sich Jüd*innen im Warschauer Getto gegen ihre Vernichtung. Viele Einzelschicksale werden jetzt vermehrt aus der Unsichtbarkeit geholt4–5 Ausgabe vom 19.4.2023, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)