Streit um Rassismus-Vortrag Nur ein bisschen gecancelt Hannover sagt einen Vortrag des Historikers Helmut Bley über Kolonialgeschichte ab. Eine Initiative hatte kritisiert, dass ein weißer Mann spricht. Von Katharina Schipkowski 29.3.2021
Debatte um die Gedenkkultur Diffuse Erinnerung Postkoloniale Anliegen zu thematisieren ist wichtig. Doch was bringt es, dafür die Beispiellosigkeit der Shoah in Frage zu stellen? Von Tania Martini 5.3.2021
Der Beigeschmack der Bilder Wie sind Expressionismus und Kolonialismus miteinander verstrickt? Dieser Frage geht ein internationales kunsthistorisches Projekt nach, an dem auch das Berliner Brücke Museum beteiligt ist Von Sabine Weier Ausgabe vom 5.3.2021, Seite 24, berlin kultur Download (PDF)
Decolonize wird langer Prozess Expert:innen fordern bei Onlinediskussion Lehrstuhl für postkoloniale Studien Von Oscar Fuchs Ausgabe vom 1.3.2021, Seite 22, berlin Download (PDF)
Museumsprojekt zur Provenienzforschung „Nadeln im Heuhaufen“ Das Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven durchforstet seinen Bestand nach Objekten aus der Kolonialzeit. Dieses Projekt wird 20 bis 30 Jahre dauern. Von Alina Fischer 1.2.2021
Denkmalstreit in Hamburg Wenn Granit weich wird Das Bismarck-Denkmal ragt über dem Hamburger Hafen in den Himmel. Derzeit wird es saniert – umso lauter erklingt die Kritik am umstrittenen Kanzler. Von Alexander Diehl 30.12.2020
Debatte ums Berliner Humboldt Forum Kein Ende gut, alles gut Kurz vor der Eröffnung des Humboldt Forums erinnern Kritiker an die verdrängte Frage der Ausstellung von kolonialer Beutekunst. Von Susanne Memarnia 16.12.2020
Initiative fordertneue Adresse Die Stiftung Zukunft Berlin schlägt zur Eröffnung des Humboldt Forums einen Nelson-Mandela-Platz vor Ausgabe vom 15.12.2020, Seite 23, berlin Download (PDF)
heute in bremen „Kolonialismus kommt in der Schule zu kurz“ Von Eiken Bruhn Ausgabe vom 10.12.2020, Seite 29, taz bremen Download (PDF)
Antikoloniale Zombiekiller Wasiu Oyegokes Kunst-Projekt „Tansania Zombie Park“ will im umstrittenen „Tansania-Park“ in Hamburg die Geister der kolonialen Vergangenheit vertreiben. Nun steht das von der Kulturbehörde unterstützte Projekt vor dem Aus: Der Künstler soll abgeschoben werden Von Robert Matthies Ausgabe vom 9.12.2020, Seite 27, nord Download (PDF)
Schnelle Straßenumbenennung in Berlin „Unser Herz brennt für Lucy“ Die Wissmannstraße wird umbenannt: Nun soll der Straßenname eine Vorkämpferin für Frauenrechte in Tansania ehren. Mit Neukölln hat sie nichts zu tun. Interview von Susanne Memarnia 26.11.2020
Dekoloniale Afrika-Konferenz beginnt Afrikaner in der Wilhelmstraße 136 Jahre nach der Berliner Afrika-Konferenz kommt die Dekoloniale Afrika-Konferenz: 19 nicht weiße Frauen sprechen über Kolonialismus heute. Von Susanne Memarnia 14.11.2020
Unter Druck Wer repräsentiert wen? Hermann Parzinger diskutierte mit Gästen über die Zukunft der Museen Von Ingo Arend Ausgabe vom 15.9.2020, Seite 24, berlin kultur Download (PDF)
Erst sanieren, dann reden Während weltweit über den Sturz von Statuen diskutiert wird, hat Bremen in aller Stille die eigene Bismarck-Statue saniert. Jetzt soll über den Umgang mit dem Denkmal gesprochen werden Von Lukas Scharfenberger Ausgabe vom 5.9.2020, Seite 56-57, schwerpunkt Download (PDF)
Hamburgs Verhältnis zu Bismarck Verehrung auf hanseatisch In Hamburg steht das größte existierende Bismarck-Denkmal. Ist die Verehrung hier wirklich so groß? Es ist eine komplizierte Beziehung. Von André Zuschlag 6.9.2020
Diskussion um Hamburger Bismarck-Denkmal V-Effekt gesucht Hamburg setzt das größte Bismarck-Denkmal instand – und laut wird die Forderung, es abzureißen. Die Stadt wirbt für einen differenzierten Umgang. Von Alexander Diehl 4.9.2020
Historiker über Bismarck-Verehrung „Die Opfer werden ausgeblendet“ Der Hamburger Kolonialismusforscher Jürgen Zimmerer ist gar nicht „gegen“ Bismarck. Aber er will diesen ambivalenten Staatsmann nicht mehr feiern. Interview von Petra Schellen 7.9.2020
Dublin streitet über Statuen Fußfesseln oder Beinschmuck? Kolumne Stadtgespräch von Ralf Sotscheck Das berühmteste Hotel Irlands baut Statuen ab. Sie sollen rassistisch sein. In dem Haus gab es einst Agenten und einen Hitler. 8.8.2020
Afrodiasporische Schriftstellerinnen Hoffen auf die Köchin Halima Seit über fünfzig Jahren schreiben afrikanische Schriftstellerinnen aus der Diaspora. Zunehmend blicken sie auf Kolonialismus und Sklavenhandel. Von Renate Kraft 2.8.2020
Kasperle und der Kolonialismus Abgetrennte Köpfe und exotisierte Fremde: In einer virtuellen Ausstellung setzt sich das Theaterfigurenmuseum in Lübeck mit der eigenen Sammlung und Ausstellungspraxis auseinander Von Robert Matthies Ausgabe vom 25.7.2020, Seite 58, kultur nord Download (PDF)