Auch nach fast drei Jahren Untersuchungsausschuß bleiben West-Politiker bei ihrer Aussage, von den Machenschaften des DDR-Devisenbeschaffers Schalck-Golodkowski erst nach der Wende erfahren zu haben. Doch Akten von BND und Verfas- sungsschutz sprechen eine andere Sprache. Ingrid Köppes „abweichender Bericht“ weist nach, daß die Bundesregie- rungen über Schalcks Beziehungen zu westlichen Firmen und Geheimdiensten Bescheid wußten. Von Wolfgang Gast