■ Krisenregionen: Gefahrenpotentiale
Bonn (dpa) — Die Entwicklung in den weltweiten Krisenregionen wird, so der Vizepräsident des BND, Paul Münstermann, immer gefährlicher. Insbesondere hob er den Balkan, die frühere Sowjetunion, den Nahen und Mittleren Osten, Indien, Pakistan, Nordkorea, Kambodscha, Nordafrika sowie die Südafrikanische Republik, Angola, Nigeria, Mosambik und Zaire hervor. Insgesamt stünden in diesen Regionen gegenwärtig etwa elf Millionen Soldaten unter Waffen. Spätestens seit dem Balkan- Krieg werde in den Machtzentren totalitärer Regime aufmerksam zur Kenntnis genommen, „daß sich erfolgreiche militärische Aktionen durchaus politisch lohnen können“.
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