Debatte Katholische Kirche Kein Rücktritt, nirgends Die Kirche veröffentlicht hunderte Fälle von Missbrauch in ihren Reihen. Die Täter bleiben bisher anonym. Nun muss die tatsächliche Aufarbeitung folgen. Von Philipp Gessler 28.9.2018
Studie zur katholischen Kirche Tausendfache sexuelle Übergriffe Eine Studie zu sexuellem Missbrauch wurde vorab bekannt: Die katholische Kirche hat Fälle über Jahrzehnte vertuscht. Opfer kommen noch immer nicht zu Wort. 12.9.2018
Roman von Susanne Fritz Von der Privilegierten zur Feindin Die Schriftstellerin Susanne Fritz gräbt tief im Ungesagten. Ihr Roman „Wie kommt der Krieg ins Kind“ erzählt die Geschichte ihrer Mutter. Von Johanna Roth 10.9.2018
Die Gebeine von Spaniens Ex-Diktator Streit um das Grab von Franco Die sterblichen Überreste von Francisco Franco liegen in einer monumentalen Grabstätte nahe Madrid. Die Regierung will sie nun umbetten. Von Reiner Wandler 29.7.2018
Debatte Aufarbeitung von SED-Unrecht Das große Schweigen Kommentar von Christian Booß Rechtspopulisten gewinnen in DDR-Opferverbänden an Einfluss. Und die wollen ihre Anfälligkeit für Geschichtsrevisionismus nicht wahrhaben. 18.7.2018
Anthropologin über Srebrenica-Massaker „Tief vergrabene Informationen“ 23 Jahre nach dem Srebrenica-Genozid dauert die Bergung der Toten noch immer an. Sarah E. Wagner forscht über die forensische Aufarbeitung. Interview von Sophie Jung 11.7.2018
Ein Jahr nach dem G-20 Gipfel in Hamburg Der Schock sitzt Bei der G20-Aufarbeitung stehen sich zwei Wahrheiten gegenüber: Der Senat sieht einen Erfolg, die Gipfel-Gegner die Demokratie suspendiert. Von Jean-Philipp Baeck, Lena Kaiser und Katharina Schipkowski 6.7.2018
Aufarbeitung der eigenen Geschichte Völkerkunde ade Im Museum für Völkerkunde diskutiert man, ob sich das Haus einen neuen Namen geben soll. In der taz-Redaktion stößt das auf ein gemischtes Echo. Von Alexander Diehl und Petra Schellen 10.11.2017
Kolonialismus-Projekt jetzt doch gesichert Aufarbeitung geht weiter In letzter Sekunde entschied der Senat, die 2014 gegründete Kolonialismus-Forschungsstelle an der Uni dauerhaft zu fördern. Die Finanzierung ist allerdings noch offen Von Petra Schellen 5.11.2017
NS-Raubkunst im Museen Der Geschichte auf der Spur Um sich auf Suche nach Naziraubgut durch die Museen in Niedersachsen zu arbeiten, braucht es Personal und Geld. Ein Netzwerk will helfen. Von Morten Luchtmann 27.9.2017
Koloniale Vergangenheit und Gegenwart Schleppende Aufarbeitung Nach drei Jahren bilanziert der Senat den Stand der Aufarbeitung von Hamburgs kolonialer Vergangenheit. Linksfraktion nennt Ergebnisse „peinlich“ Von Katharina Schipkowski 8.8.2017
Kunst gegen das Schweigen der Logistiker Erinnerung an Kühne + Nagel gewinnt Der Meisterschüler Felix Dreesen hat mit einem Werk über Kühne + Nagels Verwicklungen im Nationalsozialismus den Karin-Hollweg-Preis gewonnen. Von Gareth Joswig 27.6.2017
Zwischenbericht zu sexueller Gewalt Glaubt uns einfach Die Anfragen sind groß, die Kapazitäten gering: Die Kommission zur Aufarbeitung des Kindesmissbrauchs gerät an ihre Grenzen. Von Simone Schmollack 14.6.2017
Berliner Kolonialgeschichte Diskriminierung mit langer Tradition Die Kolonialzeit hat Spuren im Stadtbild hinterlassen. Eine Ausstellung macht sichtbar, wie ein Berliner Bezirk in die Kolonialpolitik verwickelt war. Von Saida Rößner 18.5.2017
Künstlerin über koloniale Ausbeutung „Narrative aufbrechen“ Die Künstlerin Nadja Ofuatey-Alazard hilft Bremen beim Dekolonialisieren. Ein Gespräch über Ausbeutung, Aufarbeitung und falschen Stolz. Interview von Benno Schirrmeister 16.5.2017
Stasi-Historiker Kowalczuk im Interview „Ich hatte immer ’ne große Fresse“ Ilko-Sascha Kowalczuk legte sich als 14-Jähriger mit den DDR-Institutionen an. Heute arbeitet er bei der Stasiunterlagenbehörde. Der Fall Holm ging ihm nahe. Interview von Antje Lang-Lendorff 17.3.2017
Kommentar „Arisierungs“-Mahnmal Geschichte vom Hals halten Das „Arisierungs“-Mahnmal soll nicht am historisch richtigen Ort stehen. Die fragwürdige Botschaft ist klar: Bitte Kühne+Nagel nicht zu sehr ärgern. Von Henning Bleyl 9.3.2017
Göttinger Uraufführung über Arisierung Die Namen der Nutznießer Das Deutsche Theater in Göttingen dokumentiert detailliert die Verfolgung der jüdischen Göttinger – und wer davon in welcher Form profitierte Von Henning Bleyl 18.1.2017
Schwerpunkt: der Adel und die Nazis Adel bereichert Aus deutschen Adelsfamilien gingen nicht nur Widerstandkämpfer hervor. Die meisten versuchten, das Nazi-Regime für ihre Zwecke zu nutzen. Von Petra Schellen 2.12.2016
Diktatur-Aufarbeitung in Chile 26 Ex-Geheimdienstler verurteilt Die linke Aktivistin Maria Cristina López wurde 1974 vom Geheimdienst gewaltsam verschleppt und gefoltert. Ein Berufungsgericht sprach viele mehrjährige Haftstrafen aus. 10.9.2016