Konflikte im Theater Spielst du noch? Lehrst du schon? Theater kann eine Zumutung sein. Oft aber mangelt es bei Themen der Gender- und Identitätspolitik an Reibung. Eine Suche nach offenen Denkräumen. Von Björn Hayer 5.6.2022
Essay der Lyrikerin Volha Hapeyeva „Sprache ist nie neutral“ Die belarussische Lyrikerin Volha Hapeyeva lebt im deutschen Exil. Und fühlt sich dort schon fast ein wenig zu Hause. Von Jens Uthoff 28.5.2022
Essay zu Schriftsteller Michael Rutschky Mit Madonna auf der Autobahn Der Autor Marc Degens führt mit einem Essay über Schriftsteller Michael Rutschky vor, wie autofiktionales Schreiben sein kann: „Selfie ohne Selbst“. Von Frank Schäfer 7.5.2022
Essay über Religion Religion als verbindende Kraft In seiner posthum erschienenen Schrift beschwört der Philosoph Michel Serres die große Erzählung, deren Ende die Postmoderne allseits verkündet hatte. Von Klaus Englert 7.5.2022
Essayband von Mely Kiyak Krise, für wen eigentlich? Soll man lachen oder weinen? In kurzen Essays spitzt die Kolumnistin Mely Kiyak die Diskussionen um Migrationspolitik zu. Von Nora Rauschenbach 24.4.2022
Virales Essay über Machtmissbrauch Keine Grauzonen Grenzt ungewollte Zuneigung an sexualisierte Gewalt? Eine junge Frau hat über ihre schmerzhaften Erfahrungen mit einem Schauspieler geschrieben. Von Isabella Caldart 2.2.2022
Das Jahr 2021 in Belarus Konsolidierung oder Agonie? Zivilgesellschaftliche Proteste wurden erstickt, Medien zerschlagen, Oppositionelle festgenommen: 2021 war ein schlechtes Jahr für Belarus. Von Alexander Friedman 28.12.2021
Nachruf auf Joan Didion Schutzheilige der Taxigäste Sie prägte die US-amerikanische Gesellschaft mit ihren Reportagen und Essays. Mit ihrem desillusionierten Blick und Trauer. Nun ist Joan Didion gestorben. Von Julia Lorenz 24.12.2021
Buch über das Alleinsein Depressiv in Wanderschuhen Daniel Schreibers Essay „Allein“ erkundet Einsamkeit in der Pandemie. Das Persönliche verwebt er geschickt mit dem Gesellschaftspolitischen. Von Nina Apin 24.9.2021
John Green und das Anthropozän Die Welt wird wohl überleben Autor John Green fördert in seinem ersten Sachbuch Überraschendes über unser Erdzeitalter zutage – mit einer nahezu unerträglichen Leichtigkeit. Von Marlen Hobrack 20.6.2021
Arbeit, Selbstachtung und Demokratie Der arbeitende Souverän Essay von Axel Honneth Um sich an der Demokratie zu beteiligen, braucht es Selbstachtung. Doch wenn die eigene Arbeit wenig zählt, wird es schwierig. Das ist ein Problem. 12.6.2021
Buch über Filme aus dem Kalten Krieg Unbotmäßige Drehbücher sind selten Regisseur Dominik Graf und Filmwissenschaftlerin Lisa Gotto gehen der Filmkultur hinter dem Eisernen Vorhang nach. 16 Texte umfasst „Kino unter Druck“. Von Michael Meyns 7.6.2021
Essay „Was wir haben“ von Eula Biss Schwindsucht als Lebensform Was macht Besitz mit uns? Die US-Autorin Eula Biss beleuchtet in ihrem Essay „Was wir haben“ humorvoll ihren eigenen Klassenstandpunkt. Von Tom Wohlfarth 20.5.2021
Essayband über Natur und Mensch Der Garten, den wir haben Migrierende Pflanzen und wandernde Grenzen: „Paradise Now“ von Violeta Burckhardt und Günther Vogt ist eine unterhaltsame Essaysammlung. Von Nina Apin 19.5.2021
Essay zu Corona-Pandemie Die magische Verfallszahl Kunstpädagogin Henriette Hufgard betrachtet Zeit aus einer feministischen Perspektive. Die Pandemie raube vor allem Frauen Lebenszeit. Von Marlen Hobrack 5.5.2021
Morrissey bei den „Simpsons“ Rassismus trotz geiler Hooklines Die „Simpsons“ zeigen Morrissey als rechtspopulistischen Veganer. Zurecht, findet unser Autor und plädiert für weniger Nostalgie in der Popkultur. Von Philipp Rhensius 20.4.2021
Autorin Ursula Le Guin Die Dinge im Beutel Ein kleiner Essayband der amerikanischen Autorin Ursula K. Le Guin macht Lust auf mehr. Sie fragte nach Alternativen des Zusammenlebens. Von Katharina Granzin 11.2.2021
Corona-Essay von Hamburgs Kultursenator Schock und Zusammenhalt Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda hat nachgedacht über „notwendige Debatten nach Corona“ – und ein Buch geschrieben. Von Alexander Diehl 15.11.2020
Biografie über Susan Sontag Von Metaphern umgeben Historiker Benjamin Moser legt ein tiefes Psychogramm der New Yorker Intellektuellen vor. Sein Buch zeigt auch, wie gegenwärtig ihr Werk ist. Von Jens Uthoff 13.10.2020
Roman von Autorin Dorothee Elmiger Eine Kammer des Wunderns Die Schriftstellerin Dorothee Elmiger feiert im Roman „Aus der Zuckerfabrik“ des schwelgende Lesen – und greift Themen wie Kolonialismus auf. Von Marlen Hobrack 23.9.2020