Aus Belarus ins litauische Exil Grenzenlose Solidarität Die Belaruss:innen in Litauen eint der Hass auf Alexander Lukaschenko. Sie helfen denen, die über die Grenze in die EU geflüchtet sind. Von Gaby Coldewey 20.7.2021
Demo für türkischen Journalisten „Angriff auf unser Leben im Exil“ Nach dem Überfall auf Erk Acarer versammeln sich 200 Menschen, um ihre Unterstützung zu zeigen. Viele sind wie er Exilant*innen aus der Türkei. Von Alke Wierth 9.7.2021
Neues Museum am Anhalter Bahnhof Temporäres Exil im Container Eine Freiluftausstellung des künftigen Exilmuseums begibt sich auf die Spur von NS-Vertriebenen und Geflüchteten – im passenden Containerlook. Von Susanne Memarnia 11.6.2021
Fotografien von Fred Stein in Berlin Who’s who der künstlerischen Welt Im Exil in Paris wurde aus dem angehenden Juristen Fred Stein ein Fotograf. Das Deutsche Historische Museum in Berlin zeigt seine Porträts. Von Brigitte Werneburg 23.4.2021
Faschismus und Exil im Comic Reise ohne Rückkehr Andrea Serios Graphic Novel „Rhapsodie in Blau“ erzählt vom Antisemitismus in Italien und Exil in den USA. Die Bilder pendeln über das tiefblaue Meer. Von Ralph Trommer 15.2.2021
Retrospektive „Der andere Wiener Film“ Gegenwart der Filmgeschichte Eine Retrospektive zeigt österreichische Filme der Jahre 1934 bis 1936. Emigrant:innen aus Deutschland stießen damals zu den Wiener Filmemacher:innen. Von Fabian Tietke 20.1.2021
Analyse totalitärer Systeme Arendts große Liebe Heinrich Blücher war Hannah Arendts Ehemann und ihr intellektueller Freund. 50 Jahre nach seinem Tod sind Texte von ihm auf Deutsch erschienen. Von Detlev Claussen 20.12.2020
Geplantes Exilmuseum in Berlin Späte Wiedereinbürgerung Hunderttausende Menschen mussten ab 1933 Deutschland verlassen. An der Ruine des Anhalter Bahnhofs in Berlin soll ein Museum an sie erinnern. Von Uwe Rada 25.10.2020
Hamburger Stiftung erinnert an Max Emden Magnat, Mäzen, Enteigneter Eine Biografie wie ein bitterer Krimi: Ulrich Brömmlings neues Buch über den Kaufhauserfinder und Kunstmäzen Max Emden (1874–1940). Von Bettina Maria Brosowsky 6.10.2020
Exil-Belaruss:innen in Polen Hoffnung am Rande der Tyrannei Im polnischen Białystok hoffen Zehntausende geflüchtete Belaruss*innen auf einen Regimewechsel in Minsk. Und auf Strafprozesse gegen Schlägertrupps. Von Gabriele Lesser 13.9.2020
Neuer Roman von Cemile Sahin Bomben im Boden „Alle Hunde sterben“ von Cemile Sahin ist drastisch und sprachlich stark. Der Roman verhandelt die Grausamkeit der türkischen Sicherheitskräfte. Von Jens Uthoff 5.9.2020
Korruptionsskandal um Spaniens Altkönig Juan Carlos haut ab Der Ex-Monarch geht ins Exil – um die Amtsführung seines Sohnes nicht zu belasten. In Spanien und in der Schweiz laufen Ermittlungen gegen ihn. Von Reiner Wandler 4.8.2020
Zum Tod von Sarah Hegazi Die geraubte Lunge Weil sie auf einem Konzert die Regenbogenflagge schwang, wurde die ägyptische Aktivistin Sarah Hegazi verhaftet. Nun hat sie sich das Leben genommen. Von Julia Neumann 16.6.2020
Roman über Fotografin Gerda Taro Zwischen Streiken und Tanzen Helena Janeczeks Roman „Das Mädchen mit der Leica“ ist eine Hommage an die Fotografin Gerda Taro – und ein komplexes Zeitpanorama. Von Hartmut Burggrabe 18.5.2020
Neuanfang in Deutschland Asyl ja, alle Rechte nein Kolumne Lost in Trans*lation von Michelle Demishevich Unsere Kolumnistin musste die Türkei aus politischen Gründen verlassen. Doch auch in Deutschland trifft sie bis heute auf Systembarrieren. 6.5.2020
George-Arthur Goldschmidts neues Buch Die Sprache des Todes Goldschmidt schreibt ein Deutsch von großer Schönheit. Sein neues Werk „Vom Nachexil“ kreist um Vertreibung und Heimweh. Von Thomas Schaefer 8.4.2020
Wunderbare Freundschaft Besuch aus Istanbul Kolumne Lost in Trans*lation von Michelle Demishevich Unsere Autorin lebt seit drei Jahren im Berliner Exil. Über den Überraschungsbesuch einer Freundin freute sie sich sehr – bis Tinder dazwischen kam. 16.2.2020
Der Hausbesuch An Land und auf See Die Nazis sind schuld, dass Walter Kaufmann ans andere Ende der Welt verschifft wurde. Dort wurde er Seefahrer, Hochzeitsfotograf und Kriegsreporter. Von Luciana Ferrando 27.1.2020
Herschkowitz-Konzert in Wien Das noch nicht gerettete Werk Philip Herschkowitz war Schüler von Alban Berg und Anton Webern. Aber Schoah und Stalinismus haben sein Werk überschrieben. Von Benno Schirrmeister 22.1.2020
Zentrum für verfolgte Künste Die Kunst des Exils In Solingen ist Heba Y. Amins „Fruit from Saturn“ zu sehen. Die Ausstellung betrachtet die vergangenen 150 Jahre ägyptischer Geschichte. Von Brigitte Werneburg 15.1.2020