Kampf um die Sehnsüchte Erkundungen für die Präzisierung der Gefühle rund um einen Aufstand (7): Aufarbeitung von 68? Nicht nur! Ins Visier nimmt die Dutschke-Debatte linke Nostalgiker – und zwar gerade die jungen Von ISOLDE CHARIM Ausgabe vom 13.4.2005, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Überholter Zündstoff Erkundungen für die Präzisierung der Gefühle rund um einen Aufstand (6): Rudi Dutschkes Ansätze liefern wenig Antworten auf die Herausforderungen, die sich sozialen Bewegungen heute stellen. Die Rahmenbedingungen haben sich geändert Von CHRISTOPH BAUTZ Ausgabe vom 5.4.2005, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Der Nicht-Anschlussfähige Erkundungen für die Präzisierung der Gefühle rund um einen Aufstand (5): Ach, Gewaltvorwurf! Wogegen man Rudi Dutschke wirklich verteidigen muss, das ist die repressive Ironie der Nach-68er. Er bleibt ein Stachel im Bewusstsein derjenigen, die ihren Frieden mit der Bundesrepublik gemacht haben Von STEPHAN SCHLAK Ausgabe vom 30.3.2005, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Auf dem Trip namens Revolution Erkundungen für die Präzisierung der Gefühle rund um einen Aufstand (4): Die 68er und Rudi Dutschke mit ihnen waren gar keine Agenten des gesellschaftlichen Fortschritts. Vielmehr wollten sie die Gesellschaft in die Zwanzigerjahre zurückdrehen Von ARNO WIDMANN Ausgabe vom 22.3.2005, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Lob der Guerilla-Mentalität Erkundungen für die Präzisierung der Gefühle rund um einen Aufstand (3): Die inquisitorische Rhetorik der gegenwärtigen Dutschke-Debatte steht dem Triumphalismus eines Ensslin-Kassibers kaum nach. Der Versuch, eine Groteske zu verstehen Von ROBERT MISIK Ausgabe vom 15.3.2005, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Verseuchtes Leben Ein linker Klassiker wird wiederentdeckt: Die Neuauflage von Bernward Vespers Romanfragment „Die Reise“ sowie Henner Voss’ Erinnerungen an seinen ehemaligen Freund und Mitstreiter Vesper Von FRANK SCHÄFER Ausgabe vom 10.3.2005, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Fantasievolle Überraschungen Erkundungen für die Präzisierung der Gefühle rund um einen Aufstand (1): Wer wie Wolfgang Kraushaar ein Gewaltopfer wie Rudi Dutschke vorzugsweise als potenziellen Terroristen behandelt, ist als Historiker der 68er-Bewegung nicht ernst zu nehmen Von KLAUS MESCHKAT Ausgabe vom 1.3.2005, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Nach den Projektionen Es gibt Fortschritte auf dem langen, gewundenen Weg der Emanzipation von 68: Wer Wolfgang Kraushaars neue Studie über Rudi Dutschke gelesen hat, für den sehen die bisherigen Abgrenzungsdebatten von der Studentenrevolte ganz schön alt aus Von DIRK KNIPPHALS Ausgabe vom 23.2.2005, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Kein Ort für Widersprüche Viel politisches Engagement und Gerechtigkeitseifer, aber wenig eigene literarische Wirklichkeit: Christoph Hein hat mit „In seiner frühen Kindheit ein Garten“ einen RAF-Roman geschrieben Von GERRIT BARTELS Ausgabe vom 28.1.2005, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Beschäftigung mit Gespenstern Die Wirkungsgeschichte der RAF speist sich aus einer Vielzahl von identifikatorischen Kurzschlüssen. Drei Generationen von Künstlern haben sich mittlerweile damit auseinander gesetzt. Über Erfahrungen beim Kuratieren einer Kunstausstellung Von ELLEN BLUMENSTEIN Ausgabe vom 27.1.2005, Seite 15, Kultur Download (PDF)
„Die Zumutung darf sehr weit gehen“ Was kann Kunst zur Auseinandersetzung mit Terrorismus beitragen? Bleiben von den Opfern und Tätern der RAF am Ende nur abstrakte Zeichen zurück?Felix Ensslin hat die RAF-Ausstellung der Berliner Kunst-Werken mit kuratiert. Ein Gespräch über persönliche Anteilnahme und die Distanz der Bilder Von BRIGITTE WERNEBURG / HARALD FRICKE Ausgabe vom 24.1.2005, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Schwierige Gefühlserbschaften Etwa 100 Jahre umfasst das soziale Gedächtnis einer Gesellschaft – und jede Generation entscheidet neu, welche moralischen Bewertungen es enthält. Der Kulturkampf um „die 68er“ ist auch ein Streit um das emotionale Erbe des Nationalsozialismus Von UTE SCHEUB Ausgabe vom 13.12.2004, Seite 15, Kultur Download (PDF)
DIE KONTROVERSE ZWISCHEN JAN PHILIPP REEMTSMA UND HORST-EBERHARD RICHTER: BRAUCHEN WIR EINEN NEUEN BLICK AUF DEN LINKEN TERROR? Ausgabe vom 27.10.2004, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Was bedeutet es, die RAF zu verstehen? Mit nachträglichen Distanzierungen verstellt man den Blick darauf, wie die RAF entstehen konnte. Sie war Teil eines deutschen Familienromans, in dem die Kinder unbewusst Aufträge der Eltern ausführten. Mit RAFlern zu reden, heißt nicht, ihre Taten zu billigen. Eine Gegenrede auf Jan Philipp Reemtsma Von HORST-EBERHARD RICHTER Ausgabe vom 27.10.2004, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Die Revolution im Himmel Ungeläutert und manchmal etwas pantoffelig erinnert sich der Befreiungstheologe Ernesto Cardenal an Sieg und Niedergang der sandinistischen Revolution in Nicaragua. Was der größte Fehler der Revolution gewesen sei? „Die Tatsache“, so Cardenal, „dass sie von Menschen gemacht war“ Von CHRISTOPH TWICKEL Ausgabe vom 28.9.2004, Seite 15, Kultur Download (PDF)
„Benneter? Das bestgekleidete Stück Seife!“ Karl-Heinz Hansen, unbeugsamer Linker und SPD-Dissident, gründete bereits in den 80er-Jahren eine neue Linkspartei. Das ging schief. Aber er würde es sofort wieder tun, sagt er Von DANIEL SCHULZ Ausgabe vom 25.3.2004, Seite 13, Gesellschaft Download (PDF)
Erinnerung an Berufsverbote in Karlsruhe Oberschulamt blockiert die Einstellung eines Lehrers – wegen Zweifel an seiner Verfassungstreue. Das Indiz: Eine Rede bei einer Gedenkveranstaltung für Nazi-Opfer, in der der Bewerber Kritik am Kapitalismus geübt hatte Von HEIDE PLATEN Ausgabe vom 8.3.2004, Seite 15, Inland Download (PDF)
Die Bewegung kann auch anders Früher waren Nichtregierungsorganisationen betroffen und bewegt. Heute müssen sie pragmatisch und professionell sein. Nur wenige von damals haben den Wandel geschafft. Die „Werkstatt Ökonomie“ ist so eine. Sie wird in diesen Tagen 20 Jahre alt. Klaus Heidel war von Anfang an dabei Von KATHARINA KOUFEN Ausgabe vom 30.1.2004, Seite 13, Gesellschaft Download (PDF)
Ein amerikanischer Märtyrer Der Prophet Michael Moore auf Deutschland-Tour: Er ist kein Jesus. Eher einer, der den Weg bereitet. Wie Johannes der Täufer. Dem wurde der Kopf abgeschlagen. Und Moore? Auch er wird sterben Von STEFAN KUZMANY Ausgabe vom 18.11.2003, Seite 13, Gesellschaft Download (PDF)
Saufen gegen rechts Ungebrochen gegen das amerikanische Imperium, gegen Neonazis und Bullenschweine: Der politisch motivierte Punkrock ist auch nach mehr als einem Vierteljahrhundert nicht tot. Im Gegenteil: Heute ist die Szene global vernetzt, in diffuser Anti-Haltung vereint und in ihrem Spaß am Alkoholmissbrauch Von THOMAS WINKLER Ausgabe vom 14.10.2003, Seite 15, Kultur Download (PDF)