Was Fanta Quraishi aufs Meer trieb Eine Krankenschwester aus Sierra Leone weiß keinen Ausweg aus Armut und Gewalt im tunesischen Lager, außer ein Boot nach Europa. Sie, ihr Baby und 380 weitere Menschen sind vermutlich ertrunken4–5 Ausgabe vom 2.2.2026, Seite 1, seite 1 Download (PDF)
Geflüchtete in Tunesien Das stille Sterben im Mittelmeer Zehntausende Migranten harren in Tunesien unter katastrophalen Bedingungen in Zeltstädten aus. Der einzige Ausweg: Eine lebensgefährliche Überfahrt nach Europa. Von Mirco Keilberth 3.2.2026
Selbstfahrende Fahrzeuge von Tesla Ein Weg weg vom Privatauto Kommentar von Svenja Bergt In Texas fahren seit Sonntag Tesla-Robotaxis durch die Stadt. Auch hier könnte das für mehr Sicherheit sorgen – und Privatautos überflüssig machen. 23.6.2025
Flucht übers Mittelmeer Seenotrettung kein „Pull-Faktor“ Eine Studie zeigt, dass Gewalt und Krisen, nicht Rettungsmissionen, zu mehr Bootsgeflüchteten führen. Sea-Eye fordert ein Ende der Abschottung. Von Frederik Eikmanns 3.8.2023
Aktivistin über Ägypten unter al-Sisi „Das System basiert auf Angst“ Was bedeutet es, zehn Jahre unter Ägyptens Militärdiktatur zu leben? Sanaa Seif spricht über Wut, Widerstand und ihre Erwartungen an den Westen. Interview von Jannis Hagmann 9.7.2023
Bootsunglück im Mittelmeer Ein Sohn, ein Bruder, einer von 750 Der Pakistaner Ali Raza wollte in Europa sein Glück versuchen. Nun ist er vermutlich im Mittelmeer ertrunken. Ein Besuch bei seiner Familie. Von Zahra Kazmi 26.6.2023
Ertrunkene Flüchtlinge vor Italien Die EU ist mitschuldig Kommentar von Michael Braun Wieder sind Menschen auf dem Weg nach Europa im Mittelmeer ertrunken. Aus Brüssel und Rom sind nur scheinheilige Trauer-Floskeln zu hören. 27.2.2023
Migration im Ärmelkanal Die Elenden von Calais Mahmoud will nach England, wie all die anderen aus Irak, Sudan und Eritrea. Doch vorerst hängen sie fest – auf der französischen Seite des Kanals. Von Tobias Müller 13.12.2021
Geflüchtete mit Ziel Großbritannien Paris fordert legale Migrationswege Frontex-Überwachung, Druck auf London, Jagd auf Flüchtlinge: Wie Frankreich auf das tödliche Drama im Ärmelkanal reagiert. Von Christine Longin 29.11.2021
Geflüchtete zwischen Calais und Dover Tragödie im Ärmelkanal Seit Dienstagabend wurden über 400 Menschen aus Seenot gerettet, ein Mann ertrank. Im Winter wird die Route über den Meeresarm noch gefährlicher. Von Rudolf Balmer 5.11.2021
Wo andereUrlaub machen Beliebtes Reiseziel für die einen, Massengrab für die anderen: Auch in diesem Sommer sterben wieder Menschen im Mittelmeer. Am Wochenende ertrinken 43 Geflüchtete vor der tunesischen Küste10In der spanischen Exklave Ceuta hängen Tausende Menschen fest 4–5 Ausgabe vom 5.7.2021, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Aktivistin über Tote im Mittelmeer „Das war kein Bootsunglück“ Lara Dade von Alarmphone war in Kontakt mit 130 vor Libyen ertrunkenen Flüchtlingen. Obwohl EU und Küstenwachen informiert waren, halfen sie nicht. Interview von Gareth Joswig 28.4.2021
Europa hilft nicht Die Katastrophe von Moria zeigt endgültig das Versagen der europäischen Flüchtlingspolitik. Wie geht es jetzt weiter? 3 Ausgabe vom 12.9.2020, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Nach dem Brand im Flüchtlingscamp Schutzlos in Moria Nach dem Brand mangelt es den Geflüchteten auf Lesbos an allem. Es gibt erste Pläne für ihre Unterbringung – doch wenig Hoffnung. Von Christian Jakob und Franziska Grillmeier 11.9.2020
Nach dem Brand in Moria Die Dynamik hinter dem Elend Kommentar von Christian Jakob Die humanitäre Katastrophe von Lesbos ist auch eine Folge griechischer Politik. Doch das entlastet andere EU-Staaten nicht von ihrer Mitverantwortung. 10.9.2020
Abbiegeassistenten für Lkw Im toten Winkel Obwohl Abbiegeassistenten das Leben von Radfahrern retten könnten, werden sie nicht verpflichtend in Lkws eingebaut. Warum? Von Jolinde Hüchtker und Anja Krüger 5.3.2019
Urteil im Schleuser-Prozess in Kiel kommt Mittelmeer-Unglück vor Gericht Die Staatsanwalt Kiel fordert neun Jahre Haft für einen mutmaßlichen Schleuser, der am Tod von vier Menschen schuld sein soll. Darunter drei Kinder. Von Kaija Kutter 15.12.2018
Debatte Lampedusa-Unglück Schlimmer als vor der Katastrophe Kommentar von Michael Braun Vor fünf Jahren ertranken 368 Menschen im Mittelmeer. Danach wurde die italienische Rettungspolitik humaner – geblieben ist davon leider wenig. 3.10.2018
Der EU-Sparkurs und der Brückeneinsturz Nicht schuldig, aber schizophren Die EU ist nicht schuldig am Einsturz der Brücke von Genua. Die schizophrene Politik Brüssels gehört dennoch auf den Prüfstand. Von Eric Bonse 15.8.2018
Kommentar Salvini zum Brückeneinsturz Ein Lehrstück in Schäbigkeit Kommentar von Eva Oer Italiens Innenminister beschuldigt die EU, am Einsturz in Genua mitschuldig zu sein. Er hat das Problem allerdings selbst nicht behoben. 16.8.2018