Auseinandersetzung mit Identität „Ich wurde in Deutschland erst wirklich jüdisch“ Yfaat Weiss leitet das Dubnow-Institut in Leipzig. Ein Gespräch über jüdische Existenz, historische Verantwortung – und die Schönheit von Geschichte. Interview von Jan Feddersen 2.12.2025
Jüdischer Restaurantbesitzer über Hass „Wir lassen uns nicht einschüchtern“ In Chemnitz betreibt Uwe Dziuballa das Restaurant „Schalom“. Es läuft gut, muss aber von der Polizei beschützt werden. Ist die Stadt noch lebenswert? Interview von Jan Feddersen 11.8.2024
Eindrücke von der Leipziger Buchmesse Literarisches Gedenken Das Projekt „Stolpertexte“ erzählt Geschichten von Verfolgten des NS-Terrors. 30 Autorinnen und Autoren beteiligen sich bislang daran. Von Ulrich Gutmair 23.3.2024
Deportationen im Nationalsozialismus Die letzten Bilder Ein jüdischer Fotograf macht 1941 heimlich Bilder von der Deportation Breslauer Jüd:innen. Die jetzt entdeckten Fotos sind einzigartige Dokumente. Von Klaus Hillenbrand 26.1.2024
Gil Ofarim und Antisemitismusvorwürfe Sie lieben den Lügner Gil Ofarim hat zugegeben, dass er einen Antisemitsmusvorwurf erfunden hat. Aber nicht er ist schuld daran, dass Antisemitismus verharmlost wird. Von Carolina Schwarz 29.11.2023
Skulptur für KZ-Überlebenden Ein Mahner auch nach dem Tod In Chemnitz soll eine Skulptur von Justin Sonder errichtet werden. Der ehemalige KZ-Häftling leistete sein ganzes Leben lang Erinnerungsarbeit. Von Klaus Hillenbrand 21.6.2023
Synagoge bekommt neuen Davidstern Die Sternstunde von Görlitz Gut 80 Jahre nach dem NS-Pogrom bekommt die Synagoge in Görlitz wieder einen Davidstern. Als nächstes soll auch die Thora-Rolle zurückkehren. Von Thomas Gerlach 12.9.2022
Ex-Ultraorthodoxer über das Judentum „Keine Angst, darauf kommt es an“ Akiva Weingarten ist aus dem ultraorthodoxen jüdischen Leben ausgestiegen. Wie kam es zum Bruch? Ein Gespräch darüber – und seinen Blick auf Religiöses. Interview von Jan Feddersen 8.5.2022
Debatten über den Krieg in der Ukraine „Wir sind alle Juden!“ Zwei Drittel der Dresdner Juden und Jüdinnen stammen aus der Ukraine, ein Drittel aus Russland. Warum der Krieg die Gemeinschaft dennoch nicht entzweit. Von Michael Bartsch 21.3.2022
Josef Schuster über AfDler Jens Maier „Völlig inakzeptabel“ AfDler Jens Maier will seinen Job als Richter in Sachsen zurück – die Landesregierung gibt sich machtlos. Jetzt kommt Kritik vom Zentralrat der Juden. Von Matthias Meisner 8.2.2022
Wiedergefundene Thora-Rolle von Görlitz Christliche Freude, jüdische Tränen 83 Jahre lang waren die Thora-Rollen verschwunden. Nun sind Fragmente aufgetaucht. Aber Juden hat man zur Präsentation nicht eingeladen. Von Thomas Gerlach 12.1.2022
Antisemitismusvorwurf von Gil Ofarim Komplett überflüssig Kommentar von Simone Schmollack Zweifel an den Aussagen des Musikers Gil Ofarim lösen einen Shitstorm gegen ihn aus. Für den Kampf gegen Antisemitismus wäre eine Falschaussage Gift. 17.10.2021
Jüdische Gemeinde in Sachsen Davidstern am Himmel von Görlitz In der sächsischen Stadt erwacht das jüdische Leben erneut. Nach 30 Jahren Sanierung wird die Synagoge als Kulturforum wiedereröffnet. Von Thomas Gerlach und Nikolai Schmidt 9.7.2021
Gedenken an jüdische Komponisten Gebührendes Gehör In Hamburg und Dresden haben sich neue Orchester gebildet. Sie bringen Werke von jüdischen Komponisten, die unter den Nazis verdrängt wurden, in die Gegenwart. Von Sophie Emilie Beha 1.6.2021
Nachruf auf Auschwitz-Überlebenden Die zwei Leben des Justin Sonder Justin Sonder sagte, er sei zweimal geboren worden. Einmal 1925 in Chemnitz und dann 1945 in Bayern, wo er von der US-Armee befreit worden ist. Von Klaus Hillenbrand 9.11.2020
Antisemitismus in Sachsen Der Baum des Gedenkens 1991 wurde in Zittau ein Baum gepflanzt – als Zeichen der Hoffnung und der Versöhnung. Doch selbst heute ist er nicht vor Antisemiten sicher. Von Steffi Unsleber 13.10.2019
Gedenkdemo an Novemberpogrome „Erinnern heißt Handeln“ Eine Leipziger Initiative gedenkt am Donnerstag der Opfer der Pogromnacht von 1938 – ganz in der Tradition des DDR-Schweigemarsches von 1988. Von Sarah Ulrich 8.11.2018
Streit unter Leipzigs Antideutschen Lieber rechts als gar kein Israel Ein Zwist über sogenannte rechte Antideutsche entfacht den alten linken Streit neu: Wie weit nach rechts reicht die Solidarität mit dem jüdischen Staat? Von Konstantin Nowotny 16.7.2018
Im Zeichen des Davidsterns Antisemitismus In Leipzig wird die jüdische Woche gefeiert – wir fragen Opfer von Antisemitismus Ausgabe vom 23.6.2017, Seite 25, taz.leipzig Download (PDF)
Spuren jüdischen Lebens in Leipzig Eine historische Verpflichtung Ohne die Arbeit von Bernd-Lutz Lange wüsste man nur wenig über das jüdische Leben in Leipzig vor 1945. Ein Gespräch. Von Hanna Voß 30.1.2017