Aktionstage „Gerechtigkeit Jetzt!“: Große Demo am Brandenburger Tor
Die Klimaaktivist:innen von FFF gehen diesen Freitag wieder auf die Straße – dieses Mal in einem neuen Bündnis von Gerechtigkeitsbewegungen.
Foto: dpa/Monika Skolimowska
Einen Monat nach dem globalen Klimastreik vom 24. September folgt an diesem Freitag die nächste große Klimademonstration. Fridays for Future und das neue Bündnis „Gerechtigkeit Jetzt!“ mobilisieren über ihre Webseiten und über soziale Medien nach Berlin.
Der Streik ist Bestandteil der Aktionstage von „Gerechtigkeit Jetzt!“, ein Bündnis von Umwelt-, Flüchtlings- und Kapitalismus kritischen Aktivist:innen, die vom 20. bis 29. Oktober parallel zu den Koalitionsverhandlungen im Bund in Berlin laufen. Unter dem Hashtag #IhrLasstUnsKeineWahl wollen Aktivist:innen den Druck auf die künftige Bundesregierung erhöhen, damit die 1,5°C-Versprechen eingehalten werden. Zu ihren Forderungen gehören der Kohleausstieg bis zum Jahr 2030, der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der Fahrradinfrastruktur sowie eine sozial-ökologisch orientierte Wirtschaft mit klimafreundlichen Technologien und Prozessen.
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Um die Verhandelnden an ihr #Klimaversprechen zu erinnern, geht morgen mit uns in Berlin auf die Straße! #Klimastreik 22.10., 12 Uhr am #BrandenburgerTor!#IhrLasstUnsKeineWahl
— BUNDjugend (@BUNDjugend) October 21, 2021
(❗️Treffpunkt geändert, vorher Kanzleramt) https://t.co/SqnzVPOEVP @FridayForFuture
Aus ganz Deutschland wurden Busse und Fahrgemeinschaften organisiert, damit sich Menschen an der Demonstration in der Hauptstadt beteiligen können.
Laut Polizeiangaben haben die Veranstalter die Demo mit rund 10.000 Teilnehmer*innen angemeldet. Der Demonstrationszug wird um 12 Uhr am Brandenburger Tor starten und weiter über das Forum am Bundeskanzleramt die Reinhardtstraße entlanggehen, die Friedrichstraße herunter und einen kleinen Bogen bis zur Stresemannstraße drehen. Die Demonstration wird anschließen vom Potsdamer Platz über die Eberstraße am Tiergarten vorbeiziehen und soll gegen 18 Uhr wieder beim Bundeskanzleramt enden.
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