Diskussion über Erinnerungspolitik Der absolute Genozid In welchem Verhältnis stehen Shoah und koloniale Verbrechen zueinander? Eine Tagung an der TU Berlin versuchte sich an Antworten. Von Tania Martini 25.11.2021
Umgang mit Erinnerungskultur Eine Utopie der Erinnerung Essay von Hannah Peaceman Das Gedenken an die Shoah ist oft ritualisiertes Gedächtnistheater. Es sollte jedoch ein verbundenes Erinnern unterschiedlicher Ereignisse sein. 8.8.2021
Debatte um albanisches Baudenkmal Auf die Geschichte klettern In Albaniens Hauptstadt Tirana wird um ein Baudenkmal gestritten. Einst sollte es Diktator Enver Hoxha ehren, heute ist die „Pyramide“ ein beliebter Treffpunkt. Von Jana Lapper 17.5.2021
Debatte um „Polen-Denkmal“ in Berlin Namenlose Verbrechen Essay von Stefan Reinecke Im Vernichtungskrieg der Nazis wurde die slawische Bevölkerung des Ostens terrorisiert. Mit dem Erinnern daran hapert es. 25.10.2020
Ehrung von Nazi-Jurist in Osnabrück „Held“ auf dem Rückzug In Osnabrück entsteht ein „Friedenslabor“ als Lernort. Benennt die Stadt es nach dem NS-Juristen Hans-Georg Calmeyer? Von Harff-Peter Schönherr 13.9.2020
Kriegsende vor 75 Jahren Hurra, wir haben gewonnen! Essay von Klaus Hillenbrand In Deutschland gilt der 8. Mai heute als „Tag der Befreiung“. Doch der Begriff birgt Tücken. Dabei geht es um mehr als nur um Wortklauberei. 8.5.2020
Kriegsende vor 75 Jahren Wo die Nazis kapitulierten Was mit der Machtübernahme der Nazis 1933 begann, fand hier vor 75 Jahren sein Ende. Zu Besuch in der Pionierschule in Berlin-Karlshorst. Von Thomas Gerlach 6.5.2020
NS-Anhänger als Namensgeber Was tun mit Sauerbruch und Ford? Über Namensgeber von Straßen und Gebäuden wird heute kritischer geurteilt als früher. Das zeigen Debatten an der Charité und der Freien Universität. Von Susanne Memarnia 18.2.2020
Bismarck und die Rechten Der Posterboy der AfD In Deutschland soll es rund 700 Bismarck-Denkmäler geben. Vor allem die Rechten verehren den „Eisernen Kanzler“. Wie ist damit umzugehen? Von Michael Kees 8.12.2019
KZ-Überlebende kritisieren Kultursenator Antifaschist*innen wollen reden Rechtsradikale Worte gewählt? KZ-Überlebende kritisieren Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) für eine Rede. Von Alexander Diehl 19.6.2019
Völkermord an den Armenier*innen Die Erinnerung leben Spuren des Genozids an den Armeniern reichen bis nach Berlin. Dort kämpft Nihat Kentel für dessen Anerkennung – auch bei Türkeistämmigen. Von Hülya Gürler 24.4.2019
Kommentar NS-Kriegsopfer Vergessen, verdrängt, verachtet Kommentar von Stefan Reinecke Ein Mahnmal für die NS-Kriegsopfer in Osteuropa wäre ein politisches Signal. SPD, Grüne, FDP und Union sollten dieses Projekt zu ihrer Sache machen. 1.2.2019
Holocaust-Gedenktag „Erinnern allein reicht nicht“ Wer als Kind im Ghetto arbeitete, bekommt dafür heute keine Rente, sagt Kamil Majchrzak. Seine Initiative fordert deshalb eine Gesetzesänderung. Interview von Cara Biester 25.1.2019
Erinnerung an Pogromnacht AfDler provoziert bei Gedenken Der Berliner AfD-Politiker Andreas Wild trug beim Gedenken eine blaue Kornblume am Revers – in Österreich ein Symbol für Nazis. 8.11.2018
Nachruf auf Rudolf Gelbard Ein unermüdlicher Kämpfer Er war radikal im Kampf gegen Rechtsextremismus und ließ sich seinen Humor nicht nehmen. Jetzt ist der KZ-Überlebende mit 87 Jahren verstorben. Von Laurin Lorenz 24.10.2018
Die Zukunft des Checkpoint Charlie Ein umkämpfter Ort Früher stand der Checkpoint Charlie symbolisch für die Ost-West-Konfrontation. Heute wird wieder gestritten – über die Bebauung. Von Antje Lang-Lendorff 5.10.2018
Geiseldrama-Gedenken in Bremen Das Gedenkding von Huckelriede Bremen will baulich ans Gladbecker Geiseldrama erinnern. Der Senat habe es damit sogar erstaunlich eilig, teilt er zum 30. Jahrestag der Tat mit. Einen Plan hat er aber nicht. Von Benno Schirrmeister 17.8.2018
Das war die Woche I Letztlich doch alles Banane Mit der Wippe am Humboldt-Forum bekommt Berlin jetzt doch sein Denkmal für die Wiedervereinigung – und eines mit einer merkwürdigen Symbolik. Von Erik Peter 18.2.2017
Holocaust-Gedenken in den USA Trump ignoriert jüdische Opfer In einer Erklärung zur Shoah hat die Regierung die Vernichtung der Juden nicht erwähnt. Kritik daran wehrt sie als „pingelig“ ab. Von Klaus Hillenbrand 3.2.2017