Neuer Roman von Norbert Gstrein Entscheidungen angesichts einer zerbrechenden Weltordnung Der neue Roman von Norbert Gstrein führt über beide Weltkriege zur Invasion der Ukraine. Er stellt sich den Themen von Verantwortung und Schuld. Von Fokke Joel 16.3.2026
Kinder- und Jugendbücher im Frühjahr Lakikak heißt Ziegenmist Ein Kind lernt skaten, ein Hund lesen und Mirza eine neue Sprache. Neuerscheinungen von Julie Flett, Enne Koens, Andreas Greve und Lena Winkel. Von Eva-Christina Meier 24.3.2026
Täglich eine Geschichte Meisterinnen der Miniatur Unsere Autorin beginnt jeden Tag mit der Lektüre einer kleinen Geschichte von Anita Daniel, Natalia Ginzburg oder Clarice Lispector. Wer sind diese Frauen? Von Luciana Ferrando 19.3.2026
Neuer Roman von Helene Bukowski Der letzte Akkord einer begabten Pianistin „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ heißt der neue Roman von Helene Bukowski. Darin erzählt sie von den Freuden an der Musik und dem Drill des staatlichen DDR-Fördersystems. Von Carola Ebeling 17.3.2026
Buchladen „Zur schwankenden Weltkugel“ Revolutionen aus der Kiste für zwei Euro Stöbern, was Kulturstaatsminister Weimer hier wohl stört: ein Besuch im Berliner Buchladen „Zur schwankenden Weltkugel“, der nun viele neue Besucher zählt. Von Martha Lippert 11.3.2026
Ausschluss vom Buchhandlungspreis Lieber dem Argwohn folgen Der Kulturstaatsminister schließt drei Buchläden vom diesjährigen Deutschen Buchhandlungspreis aus. Grund seien Erkenntnisse des Verfassungsschutzes. Von Lilly Schröder 4.3.2026
Ken Keseys Roman „Seemannslied“ Nach den Sonnenstürmen Aus der amerikanischen Gegenkultur der 1960er ans Ufer der Gegenwart: Ken Keseys prophetischer Roman über die 2020er Jahre erscheint in deutscher Übersetzung. Von Yannic Walter 10.3.2026
Debütroman von Son Lewandowski Vom Glauben an den Schmerz und die Disziplin Son Lewandowski erzählt von weiblichen Körpern unter extremen Bedingungen. „Die Routinen“ handelt vom Kunstturnen und der Selbstoptimierung. Von Sophia Zessnik 27.2.2026
Loewe Verlag ohne KI KI hat keine Fantasie Kommentar von Johannes Drosdowski Der Loewe Verlag kennzeichnet seine Kinderbücher mit dem Hinweis, diese seien ohne KI entstanden. Das ist richtig, aber keine generelle Absage an KI. 27.2.2026
Buchvorstellung von Pelicots Memoiren Noch immer ein weiter Weg Bei ihrem Auftritt in Hamburg bleibt Gisèle Pelicot kämpferisch. Männer und Frauen seien aber nicht dazu gemacht, auf Dauer in Feindschaft zu leben. Von Valérie Catil 26.2.2026
Palästinensische Literatur Wenn die Sprache versagt Das langjährige Programm „Goethe-Institut im Exil“ wurde kurzfristig eingestellt. Eine gecancelte Lesung in Berlin fand deshalb an anderem Ort statt. Von Daniel Bax 26.2.2026
Alfred-Kerr-Preis an Dietmar Dath Viel Schreib, viel Ehr Der Schriftsteller und „FAZ“-Redakteur Dietmar Dath erhält den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. Von Tim Caspar Boehme 24.2.2026
Roman „Acht Jahreszeiten“ Zu tief sitzen die Vorurteile Eindrucksvoll und wütend: Mit ihrem Roman „Acht Jahreszeiten“ gibt Kathrine Nedrejord der Minderheit der Sámi in Norwegen eine Stimme. Von Katharina Granzin 26.2.2026
Buch von Wolfram Lotz Die Sprache der Träume Wovon träumt Europa? Dramatiker Wolfram Lotz knotet Verdrängtes aus dem Reich des Unbewussten zu einem langen Traumfaden zusammen. Von Yannic Walter 24.2.2026
Soldat über vier Jahre Krieg „Wir sprechen jetzt anders über Angst, Hoffnung oder Wut“ Serhij Zhadan ist Autor und Soldat. Ein Gespräch darüber, wie der Krieg Gesellschaft und Zeitwahrnehmung verändert – und die Sprache präzisiert. Interview von Barbara Oertel 25.2.2026
1.457 Tage Krieg in der Ukraine Lesen gegen die Angst Kolumne über leben von Yuliia Shchetyna Ukrainische Bücher sind im Trend. Menschen strömen zu Lesungen. Junge Autorinnen und Autoren werden zu lebendigen Stimmen einer ganzen Generation. 19.2.2026
Bühnenfassung von „Auf allen vieren“ Die Frau an der Klippe Ein vierköpfiges Frauenkollektiv hat Miranda Julys Roman „Auf allen vieren“ in den Sophiensaelen in Berlin uraufgeführt. In den Hauptrollen: Fritzi Haberlandt und Meike Droste. Von Beate Scheder 14.2.2026
Abschied von Hermann Peter Piwitt Der Trost guter Literatur Der Schriftsteller Hermann Peter Piwitt ist tot. Die Frage, was wohl bleibt, wenn man nicht mehr ist, ist schon in seinen Büchern allgegenwärtig. Von Frauke Hamann 20.2.2026
Sprachprojekt in Neukölln Einfach mal den Mund aufmachen „Pipe up! Die Wort Werkstatt“ lädt SchülerInnen ein, mit Sprache zu experimentieren. Das bietet die Chance, ein neues Selbstbewusstsein zu entwickeln. Von Claudius Prößer 16.2.2026
Teilzeit-Debatte Der Verlust, wenn Arbeit (nicht) verweigert wird Schon vor 120 Jahren wünschten sich die Menschen, weniger zu arbeiten. Von jenen, die diesem Wunsch nachgehen konnten, profitiert unsere Kultur bis heute. Von Klaus Hillenbrand 13.2.2026