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18.06.2026 , 00:13 Uhr
"Bekommt man nicht" ... korrigiere: Die Mittelschicht ist leichter greifbar, die hat keine Kräfte übrig und keine super Anlageberater, der hilft, Steuern zu vermeiden. Könnte ja mal einer versuchen mit den ganz Reichen ...
zum Beitrag18.06.2026 , 00:06 Uhr
Erstens: Die Drohung, die Reichen würden gehen, ist soooo alt! Zweitens: Wenn man nicht losgeht, kommt man nicht an (Übergangsfristen)! Österreich hat vor über 20 Jahren angefangen, sein System peu à peu umzubauen, ist hat es geschafft!
zum Beitrag17.06.2026 , 23:57 Uhr
Hey, endlich mal wieder die Lifestyle-Teilzeit-Debatte in neuem Gewande! Wollten wir nicht eigentlich dank Maschinisierung längst nur noch 15 Stunden wöchentlich arbeiten müssen?
Übrigens ist das o.g. kein "Entgegenkommen": Wer seine Arbeitskräfte gut behandelt, erhält gute Arbeitsergebnisse, ist also mitnichten selbstlos!
zum Beitrag17.06.2026 , 23:43 Uhr
Wie wär's mit Alternativvorschlägen anstatt Untergangsszenarien?
zum Beitrag17.06.2026 , 23:41 Uhr
Es scheint so, daß die Angst, sozial abzusteigen, mittlerweile allgegenwärtig ist, aber das Bewußtsein, daß das jedem und jeder passieren könnte, und daß wir deshalb solidarisch mit den "Armen" sein sollten und am System was ändern müssen, ist leider noch wenig verbreitet! Noch verharren viele in dem Stadium, wo sie sich abgrenzen gegen "die da unten", nicht wissend, daß sie selbst morgen dort sein könnten. Die Lösung heißt: mehr Solidarität!
zum Beitrag17.06.2026 , 23:35 Uhr
Ich fürchte, das ist politisch gewollt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die das nicht sehen.
zum Beitrag17.06.2026 , 23:32 Uhr
Wen genau meinen Sie mit "Millionen von Personen die niemals eingezahlt haben"? Zielt das auf Zugewanderte (die hier selbstverständlich ihren Beitrag leisten) oder auf Spätausiedler oder Menschen aus der ehemaligen DDR (die von dort aus wohl kaum in die bundesrepublikanische Sozialversicherung einzahlen konnten)?
Fact am Rande: Die Rentenversicherung wurde schhon immer aus dem Bundeshaushalt bezuschußt (www.sozialpolitik-...ien/abbVIII34.pdf).
zum Beitrag17.06.2026 , 23:18 Uhr
Müßten wir nicht viel mehr über die Renditen der privaten Heimbetreiber sprechen als über das, was zu Pflegende oder deren Kinder noch mehr zu zahlen in der Lage sind? Ich fürchte, das Problem liegt in der Privatisierung dieses Sektors. Die ist aber nicht in Stein gemeißtelt! Von Norwegen z.B. könnten wir manches lernen, wenn wir denn lernbereit wären. (www.apotheken-umsc...kann-1421537.html)
Den größten Teil der öffentlichen Belastung zahlen die Kommunen, sie springen mit Pflegewohngeld oder Sozialhilfe ein, wenn jemand die hohen Beträge für's Heim nicht zahlen kann. Müßten sie nicht noch viel lauter einen Paradigmenwechsel in der Pflege fordern?
Die
zum Beitrag17.06.2026 , 23:06 Uhr
Ein erfrischend selbstbewußtes Plädoyer dafür, auch gut leben zu wollen! Das sollten wir uns von Politiker*innen, die nur noch in Leistung denken, auch nicht abgewöhnen lassen (obwohl sie es, wenn man der öffentlichen Debatte glauben darf, schon fast geschafft zu haben scheinen).
zum Beitrag17.06.2026 , 22:32 Uhr
Da scheint jemand diese Situation nicht selbst zu kennen, leicht gesagt, die Kinder könnten doch mal "ein bißchen verzichten" ... man lese dazu weiter oben, Eltern in Pflege, Kinder im Studium, eigene Altersvorsorge wäre auch nötig ...
zum Beitrag17.06.2026 , 22:29 Uhr
Ich fürchte, genau dieses "Gefühl massiver Verunsicherung und Bedrohung bei breiten Schichten" ist erwünscht. Daß aber genau das Menschen in die Arme undemokratischer Parteien treibt, die einfach "Lösungen" anbieten, scheint den Verursachenden nicht klar zu sein. (Wie kann das sein??)
zum Beitrag17.06.2026 , 22:24 Uhr
Ein befremdlicher Kommentar in dieser Zeitung. Und daß "der Rest des Ladens" nicht läuft, hat absolut nichts mit der Migration zu tun, sondern damit, daß das vor allem bei konservativen Politiker*innen absolut keine Priorität hat, gegen alle Vernunft! Die Migrant*innen sind nur die Sündenböcke. Laßt uns also gemeinsam (!) eine besser Sozial-, Wohnungsbau- etc. -politik fordern, anstatt uns auseinanderdividieren zu lassen! Fast niemand kann sicher sein, nicht morgen auch zu den Ausgegrenzten zu gehören, das scheint den meisten Menschen nicht klar zu sein.
zum Beitrag17.06.2026 , 22:18 Uhr
Korrigiere: Nicht die Flüchtlinge tragen zum Erfolg der AfD bei, sondern die leider auch von vielen Medien immer weiter verstärkte Erzählung, die Flüchtlinge seien das Problem!Durch die Häufigkeit des Erzählens glauben das leider zu viele Menschen, die dann die Parteien nicht mit Forderungen nach einer guten Sozial- und Wohnungsbaupolitik z.B. behelligen, wie praktisch. Ich vermisse in diesem Punkt den vehementen und wiederholten Widerspruch von GRÜNEN und LINKEN und der öffentlich-rechtlichen Medien, die dem GG verpflichtet sind. Diese falsche Erzählung müßte dringend wieder und wieder korrigiert werden!
zum Beitrag17.06.2026 , 21:10 Uhr
Ich lese hier von Entscheidung unseres Verfassungsgerichts, doch scheinen die keine Folgen zu haben. Wie kann das sein? (Eine Frage, die ich mir nicht nur an diesem Punkt stelle!)
zum Beitrag23.04.2026 , 00:51 Uhr
Kleine Ergänzung für all die, die meinen, das Geschlecht sei ja keine Qualifikation: Nein, ist es natürlich nicht, aber eine Frau (bitte von außerhalb der Politik, gerne auch noch nicht im Rentenalter) brächte sicher auf manches eine andere Sicht mit als die bisherigen, meist älteren Männer. So ein Perspektivwechsel kann ganz hilfreich sein in Zeiten, wo vieles neu gedacht werden muß, anderes bewahrt. Ich plädiere sehr für eine mutige Frau, die keine Scheu hat, eine aufrechte demokratische und soziale Haltung zu haben und zu kommunizieren (wie übrigens Iris Berben) ... also niemand aus dem Kuschel-Umfeld der aktuellen Regierung! (vor allem nicht von der Leyen, die gehört endlich in Rente), letzteres würde dem Ansehen des Amtes sehr schaden. Wir brauchen endlich mal wieder jemanden, der oder die hoch geschätzt wird und deshalb gleichermaßen als moralischer Kompass wie integrierend wirken kann. Manche der hier Aufgelisteten wünsche ich mir allerdings weiter in ihrem bisherigen Wirkungskreis, weil sie richtig gut sind, z.B. V.Bentele.
zum Beitrag25.08.2025 , 21:14 Uhr
Danke, das unterschreibe ich alles! Der Denkfehler (Grüne in die Mitte) war glaube ich, die Kompromisse bereits innerhalb des eigenen Programms zu machen anstatt erst bei den Koalitionsverhandlungen. Ich hätte mir ein konsequentes grünes Wahlprogramm gewünscht, ökologisch, friedensorientiert, sozial. Die war leider im Februar nicht mehr im Angebot. Herrn Habeck wünsche ich alles Gute im "Draußen", beim endlich Luftholen, ohne Filter sagen, was er denkt (so wie in diesem Interview :-) ) und Neues lernen, neue Sichtweisen entwickeln. Uns allen wünsche ich, daß er sich bitte weiterhin an zukunftsweisenden politischen Debatten beteiligt!
zum Beitrag22.07.2025 , 11:57 Uhr
Hervorragender Artikel, in dem alles Notwendige gesagt wird, danke!
zum Beitrag22.07.2025 , 11:54 Uhr
Leider hat ja niemand die AfD ignoriert - das wäre richtig gewesen! - , sondern sämtliche Medien, auch die Öffentlich-Rechtlichen, starren ständig darauf, was denkt die Afd, was sagt die AfD zu XYZ, bei wieviel % steht die AfD ... das ist alles andere als Ignorieren, DAS ist Normalisierung von Extremisten! Jeglichen Protest sein zu lassen in der Befürchtung, er könne der AfD helfen, scheint mir keine Lösung. Wie das Kaninchen vor der Schlange erstarrt warten, was kommt, nein danke! Die Aktion protestierte ja auch dagegen, daß ein Moderator der Öff.-Rechtl. eine rechtsextreme Partei einfach so ins Sommerinterview einlädt und sie erwartbar NICHT durch kritische Nachfragen enttarnt. Sie war nötig, reagieren die Öff.-Rechtl. doch nicht auf Protestschreiben wie die Forderung nach live-Faktencheck vor der Wahl, die meinen tatsächlich, alles richtig zu machen! Was die steigenden Zahlen für die AfD betrifft, ist es doch wohl wesentlich komplizierter als "die Proteste sind schuld".
zum Beitrag22.07.2025 , 02:23 Uhr
Eine ziemlich asoziale Debatte hier. Auch kulturelle TEILHABE gehört zum Existenzminimum! Sie scheinen darunter eher Wasser und Brot zu verstehen ...
zum Beitrag22.07.2025 , 02:18 Uhr
Nein, kein denkender Mensch hat was anderes erwartet. Wer einen Lobbyisten und Multimillionär zum Kanzler wählt, bekommt einen Lobbyisten und Multimillionär! Wir sollten uns nicht auseinanderdividieren und gegeneinander aufhetzen lassen!
zum Beitrag22.07.2025 , 02:11 Uhr
Merz würde damit Menschen, die eh im Alltag schon mit vielen Sorgen und Hürden zu kämpfen haben - ständige Kontrolle durch und Kampf mit dem Jobcenter u.a. ist ein großer Stressor!! - noch einen weiteren Streßfaktor antun, nämlich gucken zu müssen, daß sie, oft unmöglich, eine noch billigere Wohnung finden! So macht man Menschen gezielt kaputt.
zum Beitrag30.04.2025 , 00:20 Uhr
Gut, daß wir eine vielfältige und aktive Zivilgesellschaft haben, die schwierige Themen immer wieder auf die Tagesordnung setzt! Gut, daß es mutige Politiker*innen wie Frau Nagel gibt, die diese Probleme auch gegen Widerstände klar öffentlich benennen, und mutige Zeitungen wie die taz, die den Bericht veröffentlichen, den mancher lieber verschwinden lassen würde! Also: Lesen, speichern, weitergeben, dranbleiben! Dank an die mutigen Beteiligten, Euer Tätigsein macht mir wiederum Mut in diesen schwierigen Zeiten!
zum Beitrag11.11.2024 , 12:51 Uhr
Diese Registrierkassensysteme sind massiv teuer, nicht einmal, sondern jährlich. Meine Reinnigung hat zugemacht, als sie sowas anschaffen sollte, meinen Friseur würde es auch die Existenz kosten. Ich bin mir ziemlich sicher, daß, wer bescheißen will, einen Weg findet, leider, Ehrliche sind auch ohne R.kasse ehrlich.
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