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02.09.2026 , 13:13 Uhr
Ich frage mich tatsächlich, wer diesen unsäglichen Strohmann in die Welt gesetzt hat.
Können Sie mir auch nur ein Zitat von Pistorius, Masala , Neitzel, Kiesewetter oder einem anderen prominenten Befürworter der Aufrüstung nennen, der die Aufrüstung Deutschlands jemals mit dem „Russen vor Berlin“ begründet hat?
Es ging immer darum die NATO ( vor allem weil die Amerikaner zurückschrauben) Abschreckungsfähig zu halten. Diese Fähigkeit ist die Sicherheitsgarantie, dass Russland nicht durch eine Eskalation in den baltischen Staaten ( oder jetzt auch Finnland ) die Staaten der NATO bzw. EU destabilisiert.
Krieg führt immer zu mehr Instabilität und Wohlstandsverlust den Russland natürlich als Teil seiner Strategie sieht, Einfluss in Zentraleuropa zu nehmen.
Die Russen müssen gar nicht bis Berlin marschieren, um Einfluss zu nehmen und das wissen sie auch.
zum Beitrag23.08.2026 , 22:02 Uhr
2. Spielzeug vs. Waffe Herr Amjahid gibt selber zu, dass die Softair und eine Beretta leicht zu verwechseln sind. Man könnte anmerken, dass dies noch lange keine Rechtfertigung für das Handeln des Polizisten darstellt, jedoch gleichzeitig anerkennen, dass ein Polizist in dieser Situation massivem Stress und Druck ausgesetzt ist, da potentiell ein Mensch vor ihm steht der ihm oder anderen lebensbedrohlich schaden könnte. Wie dies aufzulösen ist? Ich weiß es nicht. Ich weiß aber was Herr Amjahid macht: Er verlässt den Raum der sachlichen Debatte und sagt ohne jeden weiteren Beleg, ohne Zitat, ohne irgendein Argument, dass das Handeln der Polizei so wirkt, as wäre es ein „verzweifelter Versuch den Einsatz samt Schüssen zu rechtfertigen“. Diese billige Polemik lässt den Leser auf der Suche nach Klarheit hilflos zurück und bestätigt, dass es Herrn Amjahid hier nicht um Wahrheitsfindung, sondern um das plumpe Bestätigen der eigenen Sichtweise auf die Polizei und ihre Arbeit geht.
Wir müssen nicht vorbehaltslos der Polizei glauben. Es braucht gute und kritische Recherche zu Aktionen der Polizei. Dieser Artikel ist aber weder das eine noch das Andere.
zum Beitrag23.08.2026 , 22:01 Uhr
Vorneweg: Ich möchte auch gerne eine bessere Polizei in Deutschland. Eine die bei Missbrauch besser zur Rechenschaft gezogen werden kann und die das ihrem Selbstverständnis nach auch selbst möchte.
Da gibt es viel Arbeit zu tun… (Externe Behördenstelle für Ermittlung / Beschwerden, Veränderung des Korpsgeists in der Polizei etc.)
Herr Amjahid‘s Artikel wird uns diesem Ziel aber ( wie viele seiner Beiträgen) aber in keinster Weise näher bringen.
Denn Herr Amjahid vermag es ( wie so oft ) Kontexte und Information selektiv auszuwählen, so dass das von ihm gewünschte Bild der Polizei bzw. ihrer Handlungen und Motivationen entsteht:
1. Polizei vs. Mutter:
Die Mutter war während des Vorfalls nicht anwesend. Sie gibt die Meinung ihres Sohns wieder. Das ist auch in Ordnung, wird in Herrn Amjahid‘s Artikel aber nirgendwo erwähnt. So könnte man den Eindruck gewinnen, es spricht eine 3. Person die beim Vorfall dabei war. Dies sagt nichts über den Wahrheitsgehalt der Darstellung des Sohns aus! Jedoch verändert es, meiner Meinung nach, den Kontext stark, ob es die Gegenüberstellung des angeschossenen Jugendlichen vs. Polizei, oder aber einer vermeintlichen 3. Person ist.
zum Beitrag17.08.2026 , 10:32 Uhr
Weil die ursprüngliche Ankündigung auf der Website der Volksbühne hieß, dass nur Mitglieder der schwarzen Community Zutritt haben.
Somit handelte es sich nicht nur um Vereinsmitglieder. Dass dies nachträglich geändert wurde, ändert nichts an dem Fakt, dass die Aktion ursprünglich so geplant war.
zum Beitrag16.08.2026 , 13:52 Uhr
„Das einzig richtige ist in Zukunft einmal im Monat einen solchen Termin für die farbigen/ schwarzen Bürger Berlins zu reservieren.
Gleichzeitig sollten alle das Miteinander fördern und nicht nur noch zum Nebeneinander tendieren.“
Ich würde sagen, dass sich ihre beiden Aussagen diametral gegenüberstehen.
Wenn segregierte dann-nicht-mehr-öffentliche Räume das neue normal werden, werden automatisch auch die Begegnungsorte und das gegenseitige Verständnis weniger. Da kann die Intention auch noch so gut gemeint sein ( z.B. Schutz vor Diskrimierung), in ihrer Wirkung steht sie den Zielen einer vielfältigen aber gemeinsamen Gesellschaft entgegen.
zum Beitrag13.08.2026 , 13:58 Uhr
Genau! Diskrimierungen bzw. Ausschluss ist dann in Ordnung, wenn es die Richtigen trifft. Es ist genau diese Absage an den Universalismus wegen der es vielen Menschen schwer fällt sich mit linken Werten zu identifizieren. Garniert wird das ganze mit einem an Arroganz nicht mehr zu überbietenden Schmunzeln über „ die Tränchen von Hans-Dieter am beckenrand“.
Und genau in diese Lücke muss dann nur noch eine Partei stoßen, die Hans-Dieter sagt: „Siehste ! Die halten sich nicht an ihre eigenen Werte. Und lachen dich darüber hinaus noch aus, wenn du dich beschwerst. Komm zu uns, wir nehmen dich und deine Sorgen ernst!“
Wundert sich da noch einer über die Umfragewerte für die besagte Partei ?
zum Beitrag