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10.03.2026 , 13:36 Uhr
Schon zu unseligen Zeiten der "Republikaner" war in vielen ländlichen Gegenden im Süden Baden-Württembergs ein Bodensatz von 10% vorhanden, damals sicher primär als Protest gegen die verfilzte CDU. Darauf konnte die AfD aufbauen. In den kleinen Heuberggemeinden im Landkreis Tuttlingen liegt die AfD bei den Zweitstimmen zum Teil bei über 30%, interessanterweise sind das Gemeinden, die zum Teil schuldenfrei sind und eine florierende Industrie haben. Also eine ganz andere Situation als in den ausgebluteten Arbeiter-Großstädten Mannheim und Pforzheim. Je kleiner und idyllischer diese Dörfer sind, desto höher ist der AfD-Stimmenanteil. Den Erfolg der AfD in diesen Dörfern erkläre ich mir aus einer Art Wohlstandsverwahrlosung heraus. Was aber auch interessant ist: Selbst in einem 500-Seelen-Dorf wie Reichenbach a.H., wo die AfD beschämenderweise mit 38,2% der Zweitstimmen noch vor der CDU liegt (33,2%) haben die Grünen 13,6% und die Linke 5,5% der Zweitstimmen erreicht. Das heißt, selbst im hintersten Winkel des Landes können die Parteien, die gerne mit der urbanen Klientel in Verbindung gebracht werden, die Wähler:innen mobilisieren.
zum Beitrag10.03.2026 , 13:31 Uhr
Dazu möchte ich gerne einwenden, dass schon zu unseligen Zeiten der "Republikaner" in vielen ländlichen Gegenden im Süden Baden-Württembergs ein Bodensatz von 10% vorhanden war, damals sicher primär als Protest gegen die verfilzte CDU. Darauf konnte die AfD aufbauen. In den kleinen Heuberggemeinden im Landkreis Tuttlingen liegt die AfD bei den Zweitstimmen zum Teil bei über 30%, interessanterweise sind das Gemeinden, die zum Teil schuldenfrei sind und eine florierende Industrie haben. Also eine ganz andere Situation als in den ausgebluteten Arbeiter-Großstädten Mannheim und Pforzheim. Je kleiner und idyllischer diese Dörfer sind, desto höher ist der AfD-Stimmenanteil. Den Erfolg der AfD in diesen Dörfern erkläre ich mir aus einer Art Wohlstandsverwahrlosung heraus. Was aber auch interessant ist: Selbst in einem 500-Seelen-Dorf wie Reichenbach a.H., wo die AfD beschämenderweise mit 38,2% der Zweitstimmen noch vor der CDU liegt (33,2%) haben die Grünen 13,6% und die Linke 5,5% der Zweitstimmen erreicht. Das heißt, selbst im hintersten Winkel des Landes können die Parteien, die gerne mit der urbanen Klientel in Verbindung gebracht werden, die Wähler:innen mobilisieren.
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