Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
20.02.2026 , 20:55 Uhr
Welche Neuigkeiten erwartet man zu erfahren, wenn jemand nach einem Medium befragt wird, von dem er offensichtlich zu Teilen lebt? Wer nie in einer Welt ohne Internet gelebt hat kann schlecht beurteilen wie es ihm dort ergangen wäre... Mir persönlich scheint aus praktischem Erleben absolut klar, dass insbesondere junge und sehr junge Menschen über kurz oder lang durch das fast restlose Abtauchen in digitale Tiefen Schaden nehmen müssen. Auch ohne vertiefende Forschungsgrundlagen. Wer mit offenen Augen durchs Leben geht muss doch bemerken, dass mehr als zwei Drittel seiner Mitmenschen nicht mehr im "Hier und Jetzt" unterwegs sind. Gelegentlich werde ich den Eindruck nicht los, ein großer Teil davon wartet nur noch auf den Tag, an dem er/sie sich selbst digitalisieren und auf Nimmerwiedersehen in seinem/ihrem unentbehrlichen geliebten Hosentaschengehirn verschwinden kann... Ein Sorry an die Social-Media-Gemeinde: Ich besitze kein "Smartphone" und hoffe inständig darauf nie eines zu benötigen...
zum Beitrag20.02.2026 , 11:06 Uhr
Weit enfernt davon jemandem einen Absturz oder Ähnliches zu wünschen: Man könnte ja den Jens oder das Linnemännchen derweil in Berlin lassen. Die übernähmen dann sicher schon...
zum Beitrag19.02.2026 , 22:12 Uhr
Absolut Ihrer Meinung...
zum Beitrag19.02.2026 , 22:05 Uhr
Sehr gute Idee... - Was zum Teufel soll sozial sein, an diesen Hassbrutstätten?
zum Beitrag18.02.2026 , 11:56 Uhr
Wenn Sie damit sagen wollen: 'Der Erbende nimmt dem nichts Erbenden nichts weg' stimmt das. Den Nachteil ärmer dran zu sein - für den der Erbe freilich nix kann - hat der in Bezug auf Chancengleichheit trotzdem. Will man so solidarisch denken könnte man der Meinung sein, dies sei tatsächlich ungerecht. Da würde ich persönlich allerdings erst weit oben, bei sehr hohem Vermögen, ansetzen. Als nie relevant Erbender (oder in Zukunft Vererbender) ist das Ganze für mich von wenig Belang - im Zusammenhang mit der Politik und finanziellen Handlungsfähigkeit dieses Staatswesens dürfte das sehr anders sein.
zum Beitrag18.02.2026 , 11:48 Uhr
Vielleicht hätte "Donni" darauf hinweisen sollen, dass er das er seinen Beitrag als Satire versteht?
zum Beitrag18.02.2026 , 11:37 Uhr
Ich fürchte der bedrohliche Rechtsdreh resultiert aus einem mächtigen Irrtum, aus viel zu hoch gesteckten Erwartungen. Nicht zu Unrecht wurden DDR-Wahlen gern als Zettelfalten belächelt, bzw. geschmäht. Den "Wählenden" war stets bewusst: Wir ändern nichts. Im Zuge der Wiedervereinigung war großen Teilen der Bevölkerung vor allem die schnelle D-Mark wichtig, die meisten, die so dachten, zogen dann in Regionen, wo es mehr zu verdienen, respektive eine sicherere Zukunft, gab. Aber ein nicht zu unterschätzender Anteil glaubte wohl auch an die verändernde Kraft demokratischer Wahlen. - Ja, jetzt geht das! Zeigte sich ja schnell in der Praxis: Gestern SED, heute CDU. Der Irrtum indes war die Schlußfolgerung, der Einzelne könne dabei tatsächlich viel bewegen. Das war sicherlich nicht wie erwartet der Fall - schon der Diskrepanz zwischen Wahlprogramm und späterem Handeln der Parteien wegen. CDU, SPD, zuletzt die Grünen... Von Lindner schweigen wir lieber, der ist als Gebrauchtwagenhändler tatsächlich besser aufgehoben.
Kurzum: Ich fürchte, nicht wenige meiner Landsleute hoffen aus dieser Enttäuschung heraus mit ihrem deplatzierten Kreuz auf dem Wahlzettel diesmal was zu ändern. Egal was.
zum Beitrag18.02.2026 , 11:13 Uhr
Das Empfinden von Glück ist sehr unterschiedlich. Wenn Sie Statistiken verfolgen werden Sie häufig erfahren, dass ein übergroßer Teil der ehemaligen DDR- Bürger die eigene wirtschaftliche Situation als gut oder eher gut einschätzt. - Offenbar stimmt allein das also nicht glücklich. Wenn Sie sagen wollen die finanzielle Unterstützung durch den Westen Deutschlands sei hilfreich gewesen haben Sie sicher nicht geradezu Unrecht. Aber die Verwerfungen, die sehr früh z.B. durch die Treuhand entstanden, haben Land und Leute natürlich geprägt. Beispiel: "Mein" Betrieb, Arbeitgeber für weit über tausend Menschen wurde innerhalb eines knappen Jahres auf die Hälfte heruntergehungert um Käufern die "Braut" attraktiver zu machen. Klar - das war technisch nicht wirklich auf bestem Stand... Zwei Käufer teilten sich dann den Braten. Ein Österreicher, der versprach vor Ort zum zweitgrößten Kartonagenhersteller Europas zu werden (und in Jahresfrist mit den Maschinen nach Polen verschwand) und ein Kölner Millionär, dem es lediglich um die Filetgrundstücke in Leipzig und hier ging. Der betrieb einen Teil der "Restbestände" für ein paar Jahre, investierte nie und schrumpfte jährlich die Belegschaft...
zum Beitrag18.02.2026 , 10:53 Uhr
Es wird Sie überraschen: Auch ich hatte in der DDR massive Nachteile. So konnte ich etwa 1980 ein Kulturstudium nicht antreten, weil ich mich weigerte, der SED beizutreten, nur weil ich als "Arbeiter" der Statistik genehm gewesen wäre. Von da an mied mich die Gewerkschaftsleitung so, wie sie mich vorher unerbeten fördern wollte. Ich weigere mich allerdings genauso heute deshalb in die Opferrolle zu steigen, bin im Gegenteil noch immer stolz darauf Nachteile in Kauf genommen zu haben. Hatte mit Heldenmut oder systemkritischer Rebellion übrigens wenig zu tun - ich wollte einfach nur weiter ohne Gewissensbisse in den Spiegel schauen können.
Wo sonst sollte es "Ostalgie" geben - wenn nicht im Osten? - Hieße ja sonst sicher anders... Was Ihren "gefühlten" Hass auf den Westen betrifft: Ich finde da übertreiben Sie maßlos. So wie es "den Osten" nicht gibt, gibt es auch nicht "den Westen". In mehr als 30 Jahren habe ich mindestens ebenso viele westdeutsche Städte kennengelernt und bin mit vielen westdeutsch Sozialisierten unterwegs gewesen. (Solches tiefere Interesse geht den Meisten auf der Westseite übrigens eher ab...) Nein - auch da war nicht Einer wie der Andere... Warum also hier?
zum Beitrag17.02.2026 , 17:15 Uhr
"Ostdeutschland scheint unter einem Gehörverlust zu leiden..."
Unter einem Gehörverlust leidet, wer selbst nicht hören kann. Hier geht es allerdings um das Gehörtwerden. Ein kleiner aber entscheidender Unterschied...
Ansonsten: Ziemlich schräge Philosophie...
zum Beitrag17.02.2026 , 17:10 Uhr
Nein - natürlich nicht alles...
Wenngleich unsere Presse mit dauernd skandalisierenden Titeln nur allzuoft diesen Eintrag erweckt...
Aber es ist eben leider auch nicht alles so in Ordnung wie Sie glauben wollen.
zum Beitrag17.02.2026 , 17:05 Uhr
Wissen Sie was mich irritiert? Dass immer wieder Foristen der Meinung sind: Jemandem, der ausreichend Geld in der Tasche hat, gehe es auch automatisch besser als anderen, die weniger davon haben. Wer auch nur ein wenig Selbstachtung besitzt macht sein "Gutgehen" aus meiner Sicht nicht zuallererst am schnöden Mammon fest. Hier beschreiben viele recht deutlich worin das Abgehängtsein der "Ostprovinzen". besteht. Und vor allem steht das ziemlich klar im Interview. Ja, allzuviele haben 1989 blind alle Verheißungen des Herrn Kohl geglaubt, das große Glück der schnellen Westmark kommen sehen und nicht geahnt, was daraus resultieren musste. Ein Zusammenbruch der eigenen Produktion. Da schrumpfte das große Glück dann arg, bei vielen Jahren in der Arbeitslosigkeit... Und ich glaube: Viele der Leute von damals schämen sich noch heute für ihre Gutgläubigkeit, mögen das allerdings nicht offen eingestehen. - Entsteht allein dadurch diese eigentümliche Realitätsverweigerung, wenn es um die blaue Truppe geht? Sicher nicht...
zum Beitrag17.02.2026 , 12:36 Uhr
Genau so! Im Übrigen wird gern verkannt, dass "Wir sind das Volk" zwar ein schmissiger Slogan war, der aber auch schon damals von vielen Skandierenden unterschiedlich interpretiert wurde. Von Manchem auch nur mit dem Gedanken: Jetzt gehts ran an die Fleischtöpfe! Insgesamt bin ich durchaus Ihrer Meinung. In diesem Land wird zu "viel linke Politik" beklagt - dabei spielte die über Jahre keine Rolle mehr, weil jene namentliche Linke sich allzulange um irgendwelche randständigen Befindlichkeiten gekümmert hat. Den erfreulichen Drive der Linken, der sich derzeit andeutet, haben wir wohl vor allem Porschefahrer Christian Lindner und Merz, dem Blackrocker von der trügerischen Gestalt zu verdanken...
zum Beitrag17.02.2026 , 12:24 Uhr
"Welcher internationale Konzern lässt sich in einer Gegend nieder, wo die Manager und ihre Familien nicht sicher sind?" Wenn Sie damit den Osten allgemein meinen: Daimler hat gerade erst - am Harzrand. Intel hätte gerne - bei Magdeburg. Dass dies dann ausblieb hatte nichts mit "Unsicherheit" zu tun. Diese Entwicklung ist ja nicht neu. Und wenn Menschen unter regionaler Unsicherheit leiden sind das ganz sicher nicht zuerst die Konzernlenker und ihre Hochbezahlten...
zum Beitrag17.02.2026 , 12:10 Uhr
Erstens wollen selbst hier in Sachsen-Anhalt längst nicht alle braun regiert werden - und also auch nicht "Nutznießer" des Kollateralschaden sein, den Sie dem Rest der Bevölkerung ja offenbar freundlich zubilligen - zweitens könnte daraus letztendlich weit Schlimmeres resultieren. Ist ja jetzt offenbar auch in Gottes eigenem Land nicht gerade so, dass der Wahlerfolg des Größenwahnsinnigen nur ein paar verstörte Bauern im Biblebelt beträfe...
zum Beitrag17.02.2026 , 12:02 Uhr
Ganz recht, so ist das leider. Verwundert mich auch, dass das ein erklecklicher Teil der Wählerschaft nicht begreifen will... Oder eben gar willens ist mit dem Kopf durch die Wand zu gehen und gegen seine ureigenen Interessen zu frohlocken: "Aber jetzt hab ich es denen mal so richtig gezeigt..."
zum Beitrag17.02.2026 , 11:52 Uhr
Es ist stets wenig relevant den Wohlstand von Regionen mit dem schlechteren Stand anderer zu vergleichen. Ganz einfach, weil sich Menschen fast sämtlich nach jenen ausrichten, denen es vermeintlich besser geht. Der Altbundesdeutsche blickte bewundernd auf die USA, der Ostbürger auf die fetten Autos und Häuser der "Wessis". Die Allerwenigsten sind in der Lage zu sagen: "Schau mal - in Rumänien sind sie schlechter dran..." - "Was zum Teufel schert uns Rumänien?" Ich finde das auch höchst bedauerlich, weil solcher Blick abwärts stets eine tröstende Lebensmaxime von mir war - aber so ist er halt, der Mensch. Und zwar nicht nur der "Ossi". Die Linke musste uns im Übrigen nicht einbläuen, dass wir übervorteilt wurden - das ist eben in vielen Dingen so. Ein sehr kleines Beispiel: Unser DDR-Betrieb besaß auch gut drei Dutzend Wohngebäude, in denen viele Arbeiter und Angestellte wohnten. Die Häuser kamen natürlich mit der Eingemeindung unter den Hammer. Man versprach damals den Mietern ein Vorkaufsrecht. - Die sich darum bemühten hatten nicht die Spur einer Chance. Ein gutes Drittel ging im Paket an einen Käufer von der Westseite, auch die anderen hat keiner der Mieter bekommen...
zum Beitrag17.02.2026 , 11:32 Uhr
Wo immer sie wohnen - mit dem was Sie oben geschrieben haben sind Sie absolut nah dran an der Realität...
zum Beitrag17.02.2026 , 11:29 Uhr
Ich darf Ihnen mitteilen: Aus meiner kleinstädtischen Ost-Perspektive ist Frau Hensel durchaus eine Kennerin des Ostmilieus. Und nein: Die Bemerkung betreffend die Akademiker halte ich keineswegs für Arroganz. Weil nun einmal der durchschnittliche Bildungsstand in einer Region eine Rolle spielt. Der Aderlass an jungen Menschen in den 90ern ließ vor allem Zehntausende der besser Ausgebildeten und Klügeren abwandern. In so hoher Zahl, dass man tatsächlich davon ausgehen kann, dass sich das auch auf den Alltag der Verbleibenden, ihre Diskussionen, Meinungsbildung und später Wahlergebnisse auswirken muss. Die "Gegangenen" - und ich spreche aus Erfahrung, weil neben meiner eigenen Tochter etliche heutige Mittvierziger aus der früher bekannten Umgebung dazu gehören - hätten schließlich das getan, was sie jetzt anderswo machen: Dem Abdriften manches Zeitgenossen Einhalt geboten. Oder zumindest die Umfragestatistiken verändert...
zum Beitrag17.02.2026 , 11:14 Uhr
Ich bin 70 plus, im "Osten" geboren und im Osten geblieben. Ich habe all die oben beschriebenen Entwicklungen miterleben dürfen/ müssen. Als Betriebsrat, wo uns eine Geschäftsführung allwöchentlich Kündigungslisten mit 200 Namen (Unternehmen: Druckerei mit über 1000 Beschäftigten) auf den Tisch schickte. Habe miterlebt wie desillusionierte Menschen nie wieder ein Bein in den Arbeitsmarkt bekommen haben, wie sich die von Links Entfremdeten schleichend nach Rechts drehten. Wie sich ein Landstrich von jungen Menschen entvölkerte, deren Eltern jetzt im Alter ihre Enkel nicht aufwachsen sehen können. Sehe in leeren Straßen eine entsetzlich überalterte Bevölkerung, der zu Teilen Kraft und Lust abgeht, sich gegen das, was nun droht, zu engagieren... Fast alles, das Frau Hensel sagt, kann ich aus eigener Erfahrung genauso unterschreiben. Und, sorry: Ich spreche jedem, der all da nur aus dem TV und der Zeitung kennt und dennoch wie immer seinen oft kenntnisfreien Kommentar abgeben muss, das notwendige Wissen um die tieferen Zusamenhänge ab. Was Herrn Kowalczuk betrifft: Da klingt mir vieles allzusehr nach dem alten Spruch "Wes Brot ich ess..." Elfenbeinturm halt...
zum Beitrag17.02.2026 , 10:41 Uhr
Hier eskaliert der Größenwahnsinnige einen Krieg, den die USA seit über fünfzig Jahren gegen die Insel führen. Mal offener, mal verdeckter, mal nur über das Embargo, mal mit Waffengewalt. Und wie immer ist es ihm völlig egal wie viele Leichen seinen Weg pflastern - Hauptsache irgendwann schenken ihm andere Wirrköpfe oder Despoten komische oder versehentlich selbst erhaltene Friedenspreise. Und die Geldeingänge auf den Konten der Familie Trump steigen in schwindelnde Höhen. Im Gegensatz zu seinen letzten Vorgängern setzt er darauf diesen Krieg jetzt ein für allemal zu einem für die USA gewinnbringenden Ende zu führen.
Das ist ein Krieg, der angesichts anderer, derzeit die Welt verwirrender Terrorakte des großen Blonden mit der viel zu langen Krawatte weitgehend unter dem Radar der Öffentlichkeit bleibt - weil (noch) nicht geschossen wird. Wie sehr das der Fall ist kann man daran erkennen, dass sich selbst in den Kommentaren der taz fast nichts zu diesem Thema tut...
zum Beitrag14.02.2026 , 17:11 Uhr
Sie werden es nicht für möglich halten: Ich (kein Autofahrer) würde meinen durchaus vorhandenen Führerschein deshalb abgeben, weil ich nicht ertragen könnte zumindest mitschuldig am Tod der Opfer zu sein. - Egal ob da ein technischer Defekt vorlag oder nicht...
zum Beitrag14.02.2026 , 17:07 Uhr
Dem ist nichts - aber auch gar nichts - hinzuzufügen!
zum Beitrag12.02.2026 , 21:32 Uhr
Denke mal, der Forist hatte nicht im Sinne das Kind (oder gar dessen Eltern) "zu belohnen", sondern meinte: Einem guten Schüler würde ein frei gegebener Fehltag weniger schaden als einem mit sehr schlechten Noten...
zum Beitrag12.02.2026 , 21:24 Uhr
Ich glaube hier von einem Korruptionsfall zu schreiben geht wohl doch ein wenig zu weit. Wie niedrig wollen Sie die Messlatte denn noch hängen?
zum Beitrag12.02.2026 , 21:15 Uhr
Ach - das war bei Ihnen so nicht üblich? 😅
zum Beitrag12.02.2026 , 21:11 Uhr
Ich kenne jetzt nicht die konkrete Begründung benannter Delinqentin, möchte aber zu bedenken geben, dass es durchaus bei vielen Veranstaltern auch spezielle Reisen gibt, die nur ein oder zweimal im Kalenderjahr angeboten werden. Hat ein Interessent also nicht auf den Punkt die Möglichkeit an genau diesem Tag Urlaub zu nehmen, kann er nicht daran teilnehmen. Solche Tour gehört selbstredend nicht zum Mainstream, wäre aber nicht völlig auszuschließen. Habe ich selbst schon mehrfach so gebucht. In solchem Fall könnten Nachfrage und Ausnahme ja vielleicht berechtigt sein. Ansonsten - nun: Zumindest äußerst unklug, weil allein durch das Amt und die diesem zugeschriebene Macht immer die Behauptung von Mißbrauch im Raum steht. Mal unabhängig davon, was sich die Entscheider der Schule bei der Meinungsbildung gedacht haben...
zum Beitrag12.02.2026 , 11:17 Uhr
Wahrscheinlich. Letztlich an dieser Stelle aber unnötige Begriffsklauberei. "Sabine" hat die "Fälle" immerhin in Anführungszeichen gesetzt...
zum Beitrag12.02.2026 , 11:12 Uhr
Entschuldigen Sie bitte - Sie scheinen zu den Glücklichen zu gehören, die noch nie therapeutische Hilfe benötigt haben. Das ist natürlich sehr gut für Sie. Aus den Erfahrungen meiner Zeit als "Arbeitnehmer" und aus dem Wissen um den Gesundheitszustand alter Freunde muss ich feststellen: Auch für den deutschen Bürger, der nicht einmal schwer traumatisiert ist, sondern aufgrund ungünstiger, fordernder Lebensumstände "lediglich" unter Depressionen leidet, gibt es Hilfsangebote in aller Regel erst nach wochen- oder monatelanger Wartezeit. Sofern überhaupt. Wie also sollte die viel aufwendigere psychologische Betreuung von Asylsuchenden aus den unterschiedlichsten Nationen und Krisengebieten sichergestellt werden? In einem Staat, der häufig nicht einmal eine Ahnung davon hat, wo sich der denkbare Patient gerade aufhält? Jegliche reine Kosten- oder Zahlenspielerei können Sie angesichts eines berghohen Mangels und Nachholebedarfs getrost vergessen...
zum Beitrag12.02.2026 , 10:49 Uhr
Vor allen Dingen wussten nach WK2 die Allermeisten überhaupt nichts davon, dass sie auf Jahrzehnte traumatisiert sein würden. Und die gute alte Erziehung zu Adolfs Zeiten bezeichnete jeden als Weichei, der meinte eine Seele zu haben. Ist ja nicht gerade so gewesen, dass nach Kriegsende überall Truppenpsychologen herumstanden. Damals hat es der eine oder andere Heimkehrer eben geschafft sich wieder ins normale Leben einzupassen - und viele andere nicht. Die einen wurden zu Trinkern, die anderen zu Gewalttäter, weil ihnen niemand zuhören wollte oder konnte. Mein Vater - dereinst in Frankreich - hat sich mir gegenüber immer geweigert über diese Zeit zu reden.
zum Beitrag12.02.2026 , 10:28 Uhr
Vor gut 20 Jahren habe ich einige Wochen lang Tibet bereist, zu großen Teilen fernab der Städte. Vor drei Jahren war ich für drei Wochen in Taiwan. Mein Eindruck nach vielen Gesprächen mit Führern oder Händlern: Sowohl in Tibet als auch auf der Insel haben sich viele Menschen mit dem Gedanken an Chinas Macht arrangiert. In Taiwan ist die Rede davon, dass sich beinahe genau so viele Menschen einen Anschluß an China vorstellen können wie ihn ablehnen. Da geht der Riss so quer durch Familien und Freundeskreise wie hier in Bezug auf die Wahl einer blauen Partei. Wenige Wochen vor meiner Reise war ohne jegliche Einladung mit viel Tamtam eine US-Delegation in Taipeh aufgeschlagen. Das sorgte in Taiwan für heftige Unruhe, weil den Insulanern (wie natürlich auch den Amerikanern) selbstverständlich klar war, das man Peking damit provozieren wollte. Ein Guide sagte mir später schulterzuckend, man habe mitunter mehr Angst vor dem vermeintlichen Freund, der immer wieder Öl ins Feuer gieße, als vorm großen Nachbarn. Aber jemanden vor den Kopf zu stoßen, indem man ihn auslädt, lässt asiatische Kultur nun einmal nicht zu...
zum Beitrag08.02.2026 , 12:35 Uhr
Ganz so schön und sicher wie Sie das hier erläutern ist das Börsenlotto nun auch wieder nicht... Nach der Eingemeindung der Neuen Bundesländer hatte ich früh das zufällige Glück darauf angesprochen zu werden ob ich nicht Vermögenswirksame Leistungen langfristig anlegen wolle. Früher schon guter Sparer gewesen kam mir das sehr vernünftig vor, ich habe also einen Vertrag abgeschlossen, später einen zweiten. Und ja - die Depotwerte haben sich gut entwickelt und tun das auch heute noch... - Halt: Sie tun es wieder! Denn zwischenzeitlich gab es mehrere fulminante Abstürze, während derer es guter Nerven bedurfte... Und wenn Sie Ihr Geld in solcher Phase dringend benötigen sieht es gar nicht mehr so positiv aus, mit den Prozenten...
zum Beitrag06.02.2026 , 20:54 Uhr
"...- denn, Spoiler: wir werden immer älter."
Da ist sie ja wieder, die Pauschalbehauptung. Vielleicht trifft das "wir" ja für Sie zu - für viele leider andere nicht. Und im Gegensatz zu Ihnen wissen das die meisten nicht einmal vorher so genau. "...1990 wurden wir im Schnitt noch 77 Jahre alt, jetzt 82."
Ja eben - im Schnitt! Aber ein großer Teil der Arbeitnehmer sitzt halt nicht auf bequemen Drehstühlen oder kommt in anderer Weise geruhsam über seinen Arbeitstag. Und dem nützt dieser Schnitt dann möglicherweise nicht viel, wenn er sich von Friedrich, dem Genügsamen, zu ein paar Jahren Mehrarbeit überreden lässt und hinterher krankheitshalber übereilt aus seinem ruhigen Rentnerdasein scheidet...
zum Beitrag06.02.2026 , 17:05 Uhr
Was mich persönlich immer wieder stört ist die Behauptung "die Leute leben länger". - Nicht "die Leute" leben länger, sondern einige von uns. Einige andere geben das Löffelchen deutlich früher ab, so früh zum Teil, dass sie nicht einmal kurze Zeit Rente empfangen. Habe das dereinst bei mehreren Kollegen erlebt, denen die Vierschichtarbeit offensichtlich nicht wirklich bekommen ist. Wäre schön, wenn man da "ganz oben" nicht immer nur pauschalisieren würde. Solange die Verhältnisse so sind, dass manche Berufsgruppen eben nicht die gleiche Lebenserwartung haben, wie der durchschnittliche Beamte oder Wissenschaftler lässt sich wohl kaum sagen: Ihr werdet alle älter als früher! Also arbeitet gefälligst länger und mehr! Wo und wie also ist da Gerechtigkeit zu finden?
zum Beitrag06.02.2026 , 16:57 Uhr
Besonders die letzten Zeilen haben sie schön formuliert... Ich würde mal sagen, es war nicht so, dass Kinder meist störten. Mancher hat einfach seinen Lebensplan nicht rechtzeitig zu Ende gedacht. Mir zum Beispiel ist der Gedanke an ein zweites Kind auch erst gekommen als wir dafür ein wenig spät dran waren. Aber da heutzutage selbst das erste Kind häufig Eltern hat, die die Mittdreißiger deutlich überschritten haben, wird das wohl kaum besser werden. Was den Konsum - also auch das Essen - betrifft: Ich bin 70+. Glauben sie mir: Ab einem gewissen Alter isst man deutlich weniger...
zum Beitrag03.02.2026 , 17:17 Uhr
Ein Bekannter von mir verkaufte im Internet seinen gebrauchten Audi. Kein Rennwagen zwar aber dennoch überdurchschnittlich PS-stark. Zur Abholung kam ein Führerscheinneuling, so viel wurde verraten. Vati, der das Gefährt finanzierte, war mit dabei und bass erstaunt darüber welchen "Boliden" sich sein Filius da ausgesucht hatte... Aber Bedenken? Nicht die Bohne. - Meiner doch nicht...
zum Beitrag03.02.2026 , 17:08 Uhr
Zahnschmerzen kriege ich jetzt nicht, eher dezente Kopfschmerzen - wenn jemandem nix anderes einfällt als zu solch einem Artikel die Missgunst-Karte zu ziehen... - Bestimmt würde der Autor ja gerne mitmachen, hat aber das falsche Auto... Geht's noch? Ich stimme Herrn Asmuth vollumfänglich zu. In einem halbwegs zivilisierten Staat sollte es möglich sein solches Handeln wie oben beschrieben wurde von vornherein technisch einzuschränken. Und wenn all die Hersteller mit Sternen, Ringen und "Nieren" im Wappen meinen dergleichen nicht berücksichtigen zu müssen sollten sie auch gern einen Teil des finanziellen Schadens tragen, den ihre kranken Kunden an Mitmenschen und der Gesellschaft allgemein anrichten... Der Götze Automobil - meine Güte, was für eine Weltsicht...
zum Beitrag03.02.2026 , 10:50 Uhr
Habe über vierzig Jahre in Mehrschichtsystemen gearbeitet. Das war nichts, was wirklich Freude machte. Dafür in den meisten Fällen krank. Der Magen, die Psyche... Ja: Auch ich bin heilfroh, dass das vorbei ist... Und weil jeder Mensch nur ein einziges Leben hat habe ich absolut großes Verständnis für jeden, der sich nicht - oder zumindest nicht nur - über seine notwendige Erwerbsarbeit definiert. Natürlich ist es den Allerwenigsten gegeben sich mit wenig Geld und viel Freizeit komfortabel einzurichten. Wir schreiben hier also - sieht man von den "Erben" und sozialschmarotzenden "Influenzas", die "was mit Medien" machen, ab - über eine fast verschwindend geringe Zahl von Mitbürgern. - Muss die "schwarze Mitte" darum wirklich so viel Wind machen? Wohl nicht... Aber derartige Diskussionen lenken doch ganz hübsch ab von den strategischen Fehlern der genialen deutschen Wirtschaftslenker um Spahn, Merz und Co.
zum Beitrag02.02.2026 , 18:09 Uhr
"Deutlich weniger schwer körperlich" zu arbeiten ist kein Wert an sich. Ich habe in "meiner" Firma in wenigen Jahren etliche nicht-schwer-arbeitende Mittfünfziger mit Depressionen in den langandauernden Krankheitsstand und anschließend in die Frührente verschwinden sehen. Dauerdruck von oben und ein Vier-Schichten-System schaffen das auch ohne viel Kraftaufwendung...
zum Beitrag02.02.2026 , 17:56 Uhr
Habe ich früher genauso gesehen - wenngleich nicht in Teilzeit beschäftigt... Und abzüglich der Katze...
zum Beitrag30.01.2026 , 17:42 Uhr
Glauben Sie das echt? - Gut, bei uns liegt nicht genug Öl in der Erde um Onkel Donald richtig zu locken. - Aber wenn Zölle nicht mehr helfen sucht der vielleicht doch nach einer anderen Lösung, wenn die Germanen zu bockig rüberkommen... Nööö - derzeitist niemand so gefährlich für den Weltfrieden wie der Horrorclown aus Amerika...
zum Beitrag29.01.2026 , 10:44 Uhr
Ich war nie Lifestyle Teilzeitarbeiter -wäre im Vierschichtbetrieb auch schlecht möglich gewesen. Allein der ernsthaft ausgesprochene Gedanke hätte mich wohl vor die Tür des Unternehmens in USA-Besitz befördert. Aber ich habe mir dreißig Jahre lang das Recht herausgenommen jegliche Überstunden abzulehnen. Und das ganz einfach deshalb, weil unumgängliche Erwerbsarbeit allein nicht Sinn und Inhalt eines Menschenlebens sein kann. Auf der anderen Seite stand schließlich, dass ich im Schnitt maximal zwei Krankentage im Jahr hatte und darüber hinaus always erwartbar meine Arbeit gemacht habe und damit mehr alks genug für die hochwohlüblichen Shareholder in Übersee tat. Mit anderen Worten: Ich kann verstehen, wenn jemand sich nbicht in allererster Linie über seinen Broterwerb definieren mag nur weil das vom System so vorgesehen ist...
zum Beitrag28.01.2026 , 18:29 Uhr
Das sehe ich ganz genauso. - Werte? Ja welche denn? Wann und wo? Die trägt man doch wie einen Götzen vor sich her ohne darüber wirklich nachzudenken...
zum Beitrag28.01.2026 , 18:16 Uhr
Herzlichen Dank für diesen Artikel, der mir absolut aus der Seele spricht. Anders als fast alle in meinem üblichen Umfeld in Sachsen-Anhalt habe ich mehr als zwei Jahrzehnte fast durchgängig Grün gewählt - immer in der Hoffnung, dass diese Partei eines sonnigen Tages in diesem Land zum Besseren beitragen werde... Ich habe ihr nach einiger Bedenkzeit Herrn Fischer verziehen, diverse andere Verirrungen wie den verordneten Veggieday ebenso. - Aber was ist dabei herausgekommen? Baerbocks Gerede von feministischer Außenpolitik, ein eifernder, zu kurz gekommener Hofreiter, kaum etwas fürs Klima und der pure Verrat an den Intentionen der Gründer. Man hat sich zu einer Politik verschworen, die viele nicht einmal mittragen könnten - wenn sie das denn noch wollten. Ganz einfach deshalb nicht, weil sie deren Kosten und Konsequenzen immer mehr am eigenen Leibe spüren. Und ja - ich gehöre zur sogenannten Boomergeneration...
zum Beitrag