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05.07.2026 , 10:50 Uhr
Bemerkenswert ist, dass Sie Millionen Ostdeutsche in wenigen Zeilen zu einer einheitlichen Masse erklären. Der "blaune Ossi", der angeblich so denkt, so wählt und den Westen belehren möchte – das ist nichts anderes als ein Klischee. Mich wundert immer wieder, mit welcher Selbstverständlichkeit manche Westdeutsche glauben, den Ostdeutschen ihre Motive erklären zu können. Niemand käme auf die Idee, aus Wahlergebnissen in Nordrhein-Westfalen auf den Charakter aller Westdeutschen zu schließen. Beim Osten scheint das plötzlich legitim zu sein. In einer Demokratie zählt jedoch nicht, wer mehr Menschen hat oder wer glaubt, kulturell überlegen zu sein. Entscheidend ist, dass unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen respektiert werden. Vielleicht wäre es an der Zeit, Ostdeutsche nicht länger als politisches Studienobjekt oder Projektionsfläche zu behandeln. Wir brauchen keine Erklärer aus dem Westen, die uns sagen, wer wir sind oder warum wir wählen, wie wir wählen. Wir sind mündige Bürger – mit genauso unterschiedlichen Ansichten wie im "Westen". Und falls Sie es immer noch nicht verstanden haben, hier geht es nicht um das Klischee von Ost/West!
zum Beitrag04.06.2026 , 18:41 Uhr
Kleiner Tipp: um Lebensmittelverschwendung wie bei der Methode des Schuhtrocknens mit Reis vorzubeugen, kann man den Reis nach getaner Aktion doch einfach aufwärmen (bzw. braten),😂
zum Beitrag05.12.2025 , 17:18 Uhr
Mein Schwager, ein Mann mit Migrationshintergrund, arbeitete knapp zwei Jahre lang bei Amazon in Erfurt. Er ging krank zur Arbeit, mit Fieber, Husten und Bronchitis. Er erlaubte sich nicht, zum Arzt zu gehen, aus ständiger Angst vor der Kündigung. Letztendlich wurde er doch gekündigt, weil er sich "erlaubt" hat, wegen einer schweren Infektes zwei Wochen krankgeschrieben zu werden. Diese zwei Wochen waren noch nicht vorüber, schon war die fristlose Kündigung im Postkasten. Man kann sich vorstellen, dass viele Mitarbeitende bei Amazon so krank zur Arbeit kommen, dass jeder Arzt ihnen das verboten hätte. Aber Krankheit wird mit Kündigung bestraft, und man kann sich vorstellen, dass der verstorbene Mitarbeiter höchstwahrscheinlich nicht in gesundem Zustand plötzlich verstorben ist.
zum Beitrag05.09.2025 , 18:49 Uhr
Herzlich willkommen in Deutschland! Möge die Dame hier einen Sinn erfüllendes Leben bekommen und hoffentlich eine außerhalb von illegaler Beschäftigung angesiedelte Arbeit als Gesichtsdekorateurin finden. 😉
zum Beitrag