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meine Kommentare
08.04.2026 , 20:53 Uhr
Ganz ausgezeichnet zusammengefasst, danke Ihnen.
zum Beitrag08.04.2026 , 16:09 Uhr
Ihr Gedanke ist mir so gar nicht fremd... geboren aus der Verzweiflung über diese ganzen mörderisch aggressiven wahnsinnigen Leute.
zum Beitrag08.04.2026 , 16:08 Uhr
Ganz genau, der Mann ist wahrscheinlich noch gefährlicher und extremer. Ein alter verrückter Trump alleine könnte überhaupt nichts anstellen, wenn er keine breite Basis hätte der es sehr recht ist dass er dieses Affentheater vollführt.
zum Beitrag08.04.2026 , 16:02 Uhr
Anschließe mich! Müde, verzweifelt, sprach- und ideenlos angesichts des überwältigenden bösartig feindseligen Wahnsinns an so vielen Orten der Welt. Und so viele Bürger aller Länder, die das wählen, unterstützen, mitmachen als ausführende Organe, also offensichtlich genau das Ganze so haben wollen. Das ist nicht meine Welt.
zum Beitrag08.04.2026 , 15:55 Uhr
Genau das. Der alte DJT ist offensichtlich verrückt, und seine Uhr wird ablaufen-aber was ist der wesentlich jüngere JDV??? Wenn ich dessen Umtriebe, und seien es nur die Auftritte in Europa, betrachte, befällt mich hoffnungslose Lähmung angesichts des Zustandes der "größten Demokratie der Welt ". Und was tun eigentlich die sogenannten Demokraten in USA? Profiliert sich eine Gegenströmung? Man hört sehr wenig. Ein Irrenhaus, von etwa oder mindestens der Hälfte der Einwohner so gewählt. Unfassbar.
zum Beitrag08.04.2026 , 15:48 Uhr
Sehr zutreffend, danke Ihnen!
zum Beitrag01.04.2026 , 21:21 Uhr
Schon wieder ein unangenehm auffallender, zusätzlich auch noch sachlich falscher Kommentar von Ihnen. Bedenklich.
zum Beitrag31.03.2026 , 23:29 Uhr
Mir gefällt der Artikel leider nicht, obwohl er richtige Dinge aufgreift.
Der Wal war beeinträchtigt durch Netze und Leinen, und er hat sich festgeschwommen. Ich finde es absolut angebracht, dem Tier in der Situation erstmal Hilfe zukommen zu lassen. Zumal niemand hellsehen kann, ob es ein Unfall war, dass er gestrandet ist, oder ob er wirklich schon seinen Platz zum Sterben gesucht hat. Wie überall in der Fürsorge für Kranke Wesen ist man hinterher, wenn man den Verlauf gesehen hat, klüger, und dann kommen gerne die Kritiker aus den Löchern und haben es von Anfang an besser gewusst. Aber der Weg entsteht immer erst beim Gehen unter den Füßen.
Den Kommentar von Angela Schulz finde ich sehr zutreffend und beachtenswert.
Und natürlich ist die Massentierhaltung eine nicht hinnehmbare Katastrophe, trotzdem kann man den Wal und die Massentierhaltung nicht gegeneinander ausspielen.
Ich wünsche dem Wal seinen Weg in Frieden. Hoffentlich hat er verstanden, dass es die verrückten kleinen Zweibeiner in seinem Falle gut mit ihm gemeint haben.
zum Beitrag31.03.2026 , 23:18 Uhr
" und wenn Rücksicht, Respekt, Menschlichkeit, Weitblick und andere Relikte aus der Vergangenheit als dumm gelten, bin ich eben lieber dumm. "
Schließe mich gerne an! Der Gesamtzustand von Welt und Gesellschaft ist nur noch traurig, aber alles kein Grund, solche wie die genannten Werte zu verlassen.
zum Beitrag29.03.2026 , 19:42 Uhr
Vorab- ich nehme Sie als Diskussionsgegner ernst. Ich habe den Text jetzt zum dritten Mal gelesen. Ich habe jedoch immer noch kein Geschwurbel gefunden, ich habe kein Lagerdenken gefunden, und ich habe jedes Wort verstanden. Ich muss allerdings befürchten, ganz im Gegenteil zu Ihnen. Oder tun Sie nur so? Was ist mit Ihnen oder Ihrer Bildung oder ihrer Lesekompetenz? Ihr Zitat, " allein das Wort performativ dass die Autorin dann noch mal in Anführungszeichen setzt weil sie selbst nicht mal was sie damit meint". Ich schenke Ihnen noch ein "weiß" für den Satzbau. Und im nächsten Satz erklärt die Autorin, was das genutzte Wort performativ bedeuten soll. Ich bleibe dabei, Ihnen mangelt es an Bildung fürs Textverständnis, Sie werfen mit abwertenden Schlagworten um sich, (hier: "intellektuell", Lagerdenken, Geschwurbel), und sind nicht in der Lage, hier einen sinnvollen Beitrag zu leisten. Dabei sehen manche andere Kommentare von Ihnen bezüglich geistiger Kapazität deutlich besser aus. Trollerei aus Freude am trollen? Und um das Thema perfekt zu machen, jetzt schreiben Sie mal noch, was ich hätte schreiben müssen, um Sie zu erreichen und einen Konsens zu ermöglichen.
zum Beitrag29.03.2026 , 15:54 Uhr
Ich verstehe Sie nicht. Warum werten Sie gender-Sternchen und #me too ab. An diesen Dingen ist überhaupt nichts woke. Zum Thema Gendern, Worte schaffen Wirklichkeiten. Es ist wichtig, die Ungesagte Hälfte zu benennen. Und das Ausmaß sexueller Belästigung und Schlimmerem in der Gesellschaft ist extrem. Ich finde es eine unzulässige Verknüpfung Ihrerseits, die Beschäftigung mit diesen beiden Themen implizit als Ursache für den Aufstieg der AFD zu bezeichnen. Wobei ich zustimmen kann ist das Thema der Zurückgelassen. Hier hat es von politischer und gesellschaftlicher Seite an allem gefehlt. Und nebenbei hat die Demokratie ein riesiges Problem, in der Demokratie darf nämlich jeder seine Meinung äußern ohne verfolgt zu werden. Und das ist bei destruktiven Meinungen, die einfache Lösungen, (zu denen der ungebildete und mangelhaft sozialisierte Mitmensch keine eigene Anstrengung beitragen muss, und wo im Zweifel an den Problemen irgendwelche verfolgbaren Anderen schuld sind) für hochkomplexe Probleme versprechen, eine ganz gefährliche Sache.
zum Beitrag29.03.2026 , 15:45 Uhr
Sie haben aufgehört, aber nur weil Sie wissen dass sie sonst noch ewig hätten weitermachen müssen. Und ewig ist echt lange. Ironie off. Liebe Grüße.
Ich fühle mit Gorch, das Ausmaß der Problematik ist einfach überwältigend. Und es finden sich immer die zusammen, die gleicher Meinung sind, im Positiven wie im Negativen. Die Kluft bleibt bestehen und vertieft sich. Die von uns aus gesehen anderen bleiben unerreichbar, z.B überzeugte AFD Wähler, und eine Menge sogenannter niederer Beweggründe, fragiles Ego, Angst, soziale und wirtschaftliche Abgehängtheit, suchen weiterhin die einfache, bequeme Lösung. Zu der man nicht mal eigenes Wachstum beitragen muss. Und da ist er, der massive Rechtsruck. Mit all seinen Begleiterscheinungen.
zum Beitrag29.03.2026 , 15:29 Uhr
Wunderbar. Ganz genau so. Danke.
zum Beitrag29.03.2026 , 15:28 Uhr
Sie haben nicht unrecht, trotzdem gefällt mir die Gleichstellung in der Schwere der Problematik nicht. Die Machenschaften der sogenannten Manosphere gehören durch entsprechende Gesetze unzweideutig justiziabel gemacht. Und genauso eindeutig, energisch und konsequent mit passendem Strafmaß und nicht nur mit dududu und ein bisschen Bewährung geahndet. Das wäre ein starkes Zeichen, dass es sich nicht nur um eine Meinung handelt sondern um ein Verbrechen, wenn man Anhänger dieser Machenschaften ist. Und, wie schon anderen Orts hier von mir geschrieben, von den wohlmeinenden, anständigen, Gleichberechtigung lebenden cis-Männern erwarte ich nicht nur Schweigen oder Rückzug, sondern deutliche, sichtbare Stellungnahme. Damit würden diese cis-Männer ein gutes Vorbild für die vielleicht wankelmütigen und beeinflussbaren jungen Männer geben.
zum Beitrag29.03.2026 , 15:20 Uhr
Danke. Genau so.
zum Beitrag29.03.2026 , 15:19 Uhr
Cordula, ihr Beitrag ist zutreffend. Bezüglich des von Ihnen angeführten "alten Feminismus" gilt wohl leider der Spruch, man wird zu dem was man bekämpft. Immer eine reale Gefahr in Auseinandersetzungen. Auch an die Situation des Iran insgesamt dachte ich schon angesichts der aktuellen "toxischen Männlichkeit-affäre" in Deutschland. Ein Kommentator befand, es müsse reichen, wenn Frauen, die ja 50% der Menschheit ausmachen, alleine aufstehen und die Sache in die Hand nehmen, der Beitrag der ordentlichen, friedlichen Männer werde gar nicht gebraucht.(Um es anders zu sagen, diese können sich in ihrer bräsigen Bevorzugungsumgebung häuslich einrichten und brauchen sich keinerlei Gegenwind auszusetzen, indem sie Stellung beziehen). Ein fataler Trugschluss dieses Kommentators. Es braucht überall die dringende Mithilfe derer, denen es besser geht und die scheinbar nicht betroffen sind.
zum Beitrag29.03.2026 , 15:10 Uhr
Das haben Sie sehr schön formuliert, jeder Beitrag der vertieft und verdeutlicht ist wertvoll. Danke.
zum Beitrag29.03.2026 , 15:07 Uhr
Danke, Erfahrungssammler, Lou, Troll, für eure Antworten. Mir fehlen angesichts der schieren Größe (und all der Verflechtungen in die verschiedensten Lebens-/Weltbereiche) dieses gesellschaftlichen Phänomens tatsächlich die Worte, und ihr habt wunderbar ergänzt und verfeinert. Wie auch noch einige andere Kommentatoren. Danke. Und ja, die vielen relativierenden Kommentare ansonsten hier- oh Schreck, beachte man, wir sind bei der taz! Nicht auszudenken was an Kommentaren bei Focus Online oder dergleichen zu finden wäre-(noch schlimmere Abgründe lese ich nicht). Nämlich das realistische Bild einer sozial schrecklichen Welt. Mit-Menschen(???) Das Patriarchat lebt, der Krieg lebt, die Gewalt lebt, die Zerstörung jeder Lebensgrundlage und die hirnlose Ausbeutung blühen, Tiere quält man, und was man dergleichen noch nennen könnte, und es bleibt die tägliche Bürgerpflicht, gegen all das aufzustehen, die Stimme zu erheben, nicht zu schweigen, Stellung zu beziehen und Zeugnis abzulegen, auch wenn es zum eigenen Schaden gereichen möchte. DAS ist die Aufforderung an alle Männer, die die Bezeichnung Mann mit Ehre tragen möchten, und an ausnahmslos alle Frauen. Mein Traum.
zum Beitrag29.03.2026 , 13:45 Uhr
Zynischer geht es wohl nicht auf den Beitrag von Frau Ortlepp. Gleichberechtigt. In unserem Justizsystem. Widerlich, mir fehlen die Worte.
zum Beitrag28.03.2026 , 22:30 Uhr
Bin ich eigentlich die einzige, die beim Lesen des Titels "who wants to f*** my girlfriend" und angesichts des Falles Pelicot einfach nur noch Entsetzen empfindet? Dicht gefolgt von massivem Ekel. Zumal es auch in deutschsprachigen Ländern Herren mit dem "Hobby Pelicot" gab, und wahrscheinlich weiterhin gibt, von denen einige inzwischen erfolgreich der Justiz zugeführt wurden. Es sind keine Einzelfälle, und es sind keine Witze. Es ist die virtuelle oder tätliche Rache des sich Angesichts (s)einer starken Frau klein fühlenden Mannes. Da geht es ihm gleich besser! Aber ist das sich klein fühlen des Mannes tatsächlich die Schuld der Frau? Oder hat sich der Mann zu arg im Patriarchat mit all seinen Bevorzugungen für die Männer eingerichtet und fühlt sich nun heutzutage von einer Frau mit gleichen Rechten, die diese Rechte auch noch einfordert und zu nutzen weiß, massiv bedroht? Hat er sich an all die gratis-Dienstleistungen, zu denen Frauen seit Jahrhunderten im Patriarchat gezwungen waren, gewöhnt und mag sie nicht missen? Notfalls dann halt sich schadlos halten, heimlich und mit Gewalt. Hier nutzt keine gesellschaftliche Belehrung mehr, hier fehlen deutlich härtere Gesetze.
zum Beitrag28.03.2026 , 21:55 Uhr
Haben Sie, gerne im beruflichen Kontext, gerne unter Akademikern, nicht auch schon viel zu oft einen Mann erlebt, der sexistisch und abwertend (gegenüber Patientinnen, und der eigenen schwangeren Ehefrau, nicht gegenüber der anwesenden Kollegin) ach so lustig ist, und all seine akademischen Geschlechtsgenossen drumherum, die entweder belustigt mitgegrinst oder einfach geschwiegen haben? Und ich spreche vom beruflichen Kontext, weil man den eben nicht freiwillig verlassen kann, wie es einem in Freundeskreis und Familie möglich wäre. Auch wenn man sich mit Protest natürlich nichts als Feinde schafft.
Gerade diese anderen Männer, die nicht aufstehen, nichts sagen, heimlich grinsen, dem Täter leise Zustimmung signalisieren, sind alles andere als unschuldig. Man nennt es auch Mitläufertum.
zum Beitrag28.03.2026 , 21:40 Uhr
Ganz genau. Danke Ihnen.
Mein erster Kommentar zu Ihrem Beitrag wurde leider zensiert, so muss ich umformulieren.
Die von Ihnen genannten Herren illustrieren sehr hübsch den Inhalt des Beitrags, und dass er genau so angebracht ist, wie er geschrieben wurde.
zum Beitrag28.03.2026 , 21:35 Uhr
Schließe mich Ihnen vollständig an. Danke.
zum Beitrag28.03.2026 , 21:34 Uhr
Danke für die wunderbare Zusammenfassung.
zum Beitrag28.03.2026 , 21:33 Uhr
uiuiui, Sebomark. Sie outen sich ziemlich durch Ihre Kommentare. Nicht nur durch diesen, der einfach nur "dagegen" ist. Und-was möchten Sie eigentlich mit der Bezeichnung "elitär" sagen? Falls es ein Kompliment für Text und Autorin sein sollte, bitte ich um Verzeihung. Alle anderen Möglichkeiten-siehe oben.
zum Beitrag28.03.2026 , 11:10 Uhr
Ich fürchte, im Licht der Erkenntnisse kann man nur einer Meinung sein ob Herr Ulmen Kunst produziert hat oder nicht. Der langjährige Verlauf spricht allerdings gegen Kunst.
zum Beitrag28.03.2026 , 11:07 Uhr
Danke für Ihre regelmäßig sehr feinen Kommentare.
zum Beitrag28.03.2026 , 11:02 Uhr
Ganz ausgezeichnet formuliert, danke Frau Schröder.
zum Beitrag26.03.2026 , 10:55 Uhr
Stimmt. Trotzdem wäre viel geholfen, wenn auch der kleine Gelegenheitstäter angesichts konsequenter Verfolgung und deutlich höherer Strafmaße als in Deutschland üblich ein bisschen zu sich käme und sich von seiner Tat abschrecken ließe.
zum Beitrag26.03.2026 , 10:51 Uhr
Ganz genau.
zum Beitrag26.03.2026 , 10:50 Uhr
Mendou, es ist einfach unsäglich von Ihnen, diese Debatte um Gewalt gegen Frauen( und Kinder und auch als unterlegen erkannte Männer) auch nur irgendwie mit irgendeiner Kunstfreiheit in Verbindung zu bringen. Auch der Künstler muss sich einfach Gedanken machen, ob er nicht absichtlich oder unabsichtlich gewaltvolle Einstellungen in seiner Kunst verarbeitet, und wenn er das tut, hat er auch mit stärkeren Gesetzen keine Probleme. Und eine Kunst, die zwar provozieren soll, aber auch nur in irgendeiner Art und Weise von den Tätern in ihrem Sinne als Zustimmung verstanden werden könnte, ist einfach nur kontraproduktiv und damit mehr als entbehrlich angesichts des gesellschaftlichen Gesamtzustandes.
zum Beitrag12.03.2026 , 12:37 Uhr
Hoffentlich Denken und Handeln in diesem Falle noch ganz viel mehr Menschen als Sie genau so! Die kindische Larmoyanz der CDU ist dermaßen abstoßend und gleichzeitig entlarvend für den Charakter der Protagonisten dieser Partei. Es geht ausschließlich um Macht und Pöstchen, von Verantwortung, Ehre und vielleicht sogar konstruktivem Programm in für das Land durchaus herausfordernden Zeiten keine Spur, genau wie im Rest vom Land. Es ist unglaublich wie sich die jammernden CDU-Politiker mit jedem ihrer Vorwürfe selber mehr blamieren. Und immer noch werden sie gewählt. Und selbst darüber kann man bei ihren Wählern noch froh sein, dass sie wenigstens noch schwarz statt blau ankreuzen. Traurige Zeiten in Deutschland.
zum Beitrag12.03.2026 , 12:20 Uhr
Bin genau Ihrer Ansicht! Sehr zutreffend formuliert. Danke.
zum Beitrag31.08.2025 , 10:43 Uhr
Ausgezeichnet formuliert. Danke.
zum Beitrag31.08.2025 , 10:39 Uhr
Nein, nein und nochmals nein. Sie relativieren aufs Gröbste. Der Ausspruch "dein Gelaber nervt mich" ist in nichts zu vergleichen mit sexistischen und abwertenden Kommentaren. Er ist einfach grob, und sonst nichts. Die im Artikel genannten Bezeichnungen betreffen eine ganz andere Qualität des Umgangs miteinander, nämlich die gezielte Abwertung und auch Kränkung aufgrund bestimmter Merkmale eines/einer Einzelnen. Und Menschen wie Sie lassen noch nicht einmal die berechtigte Kritik Betroffener zu. Nicht "wildes Huhn" ist ein Teil des Problems, sondern Sie selbst sind es.
zum Beitrag31.08.2025 , 10:32 Uhr
Nein. Das Silikon könnte, wenn es nicht von Anfang an sexistisch-"witzig" benannt worden wäre, genauso gut schon immer "das Transi" oder so heißen. Und keine Nähe zu irgendwelchen sexuellen Gedanken haben. Diese kleinen Anspielungen sind gewollt, weil die sie nutzenden Sprecher genau den "lustigen" Effekt erzielen wollten.
zum Beitrag31.08.2025 , 10:25 Uhr
Aber natürlich. Nur weil seit vielen vielen Jahrzehnten ein grober sexistischer, rassistischer und allgemein zumindest verbal gewaltvoller Umgang untereinander im Handwerk gepflogen wird, den die Ausübenden als Witz euphemisieren und die damit Bedachten als Verletzung und Quälerei erleben, muss das immer so weitergehen. Es darf natürlich keinerlei Änderungen geben, keinerlei Reflexion über diesen gewohnheitsmäßigen Umgang, das haben wir schließlich schon immer so gemacht! Einstellungen wie die Ihre sind einfach nur traurig.
zum Beitrag29.08.2025 , 21:18 Uhr
Wunderbarer Kommentar. Genau so. Danke.
zum Beitrag29.08.2025 , 21:14 Uhr
Ich finde nicht Linus selbstbezogen, er spricht ein wichtiges Thema für täglich geplagte und diskriminierte"andersartige" Mitarbeiter* innen an. Allerdings gibt es das von ihnen bezeichnete Beispiel unter Frauen auch, habe ich im Rettungsdienst massenhaft erlebt, das einzelne! Ausgebildete Rettungsassistentinnen-klimper klimper lange Wimpern- die schwere Arbeit an ihrem männlichen Kollegen abgedrückt haben. Es gibt immer solche und solche Menschen, trotzdem ist es auch wahr was Linus sagt und viele leiden unter den herrschenden Bedingungen.
zum Beitrag29.08.2025 , 21:09 Uhr
Danke. Genauso ist es. Das N-Wort ist schließlich auch endlich aus der Mode gekommen, und das völlig zurecht.
zum Beitrag29.08.2025 , 21:05 Uhr
Sie haben vollkommen recht. Diese Fälle gibt es leider auch. Und sie verderben den anderen, die wirklich schweres Umfeld zu ertragen haben, noch die Kritikwürdigkeit in den Augen ihre völlig ungeniert weiterplagenden Kollegen. Aber ich glaube diese hat Linus nicht gemeint.
zum Beitrag29.08.2025 , 21:01 Uhr
Ganz genau so.
zum Beitrag29.08.2025 , 21:00 Uhr
Danke für Ihre Worte.
zum Beitrag29.08.2025 , 20:59 Uhr
Sonst schätze ich viele Ihrer Kommentare, aber der hier ist ziemlich zynisch...
zum Beitrag29.08.2025 , 20:58 Uhr
Same here. Notärztin, Rettungssanitäterin, 2 Rettungsassistentinnen. Ein sehr junger Praktikant. Patientin!!! mit akutem Myokardinfarkt möchte nur vom MANN behandelt werden. Es sind die Männer*, die dieses Klima in den Betrieben pflegen, aber die Frauen* sind nicht unbeteiligt! *dieser Geisteshaltung
zum Beitrag29.08.2025 , 20:53 Uhr
Ach Jutta, noch so ein Kommentar ohne jegliche Einfühlung in die Zustände. War immer so, kann dann auch immer so weitergehen, nicht wahr? Ist doch nur witzig! - Für wen eigentlich?? Traurig.
zum Beitrag29.08.2025 , 20:50 Uhr
Ohje, genau wegen Leuten Ihrer Denkart besteht die von Linus beschriebene, viele Personen sehr belastende Situation, und wird sie weiter bestehen...
zum Beitrag09.03.2025 , 12:01 Uhr
Genau so. Danke für Ihren Konter zum sehr fragwürdigen Beitrag von ke1ner.
zum Beitrag05.01.2025 , 15:54 Uhr
Sehr schön zusammengefasst. Danke Ihnen dafür.
zum Beitrag07.08.2024 , 16:57 Uhr
Äußerst nette Idee, das Gute im Leben so, durch körperliche Geste und neues Wort, besser in der Erinnerung zu verankern. Schlechtes gibt es genug, und das brennt sich ja gerne von selber ein. Die Buddhisten freuen sich ja nicht umsonst mit Gewalt über jedes Gänseblümchen. Das gleiche Prinzip, und es wirkt. Ob es das Wort "Delight" dazu sein soll, kann sich jeder selbst ausdenken. Vorteil, es ist für Deutsche ungewöhnlich und deshalb vermutlich noch nicht besetzt. Ein schöner Artikel, danke TAZ.
zum Beitrag01.08.2024 , 13:05 Uhr
Dazu muss man wissen, dass das Material, aus dem der "Coat" für Obst und Gemüse hergestellt wird, aus verschiedenen pflanzlichen Ausgangsstoffen gewonnen wird. Zb aus Mais. Die Ausgangsstoffe werden nicht deklariert.
Ich selbst bin hochgradig allergisch gegen Mais und alle Getreide und Kartoffeln und reagiere heftig auf Früchte mit Coating. Die Hülle ist nicht hinreichend abwaschbar. Ich bin sicher nicht der einzige derartige Allergiker.
Nicht jeder Fortschritt ist für alle Beteiligten wunderbar.
zum Beitrag11.07.2024 , 08:05 Uhr
Habt ihr euch das Bild der drei "Herren(...)" Jurisch, Thieme, Christgen genau angesehen? Die Frisur sagt alles, worauf es diesen Leuten ankommt. Wem sie huldigen. Das gesamte Tun ist offensichtlich und voller dreister, begeisterter Nachahmung von NS-Sitten. Die Gespenster der unrühmlichen deutschen Vergangenheit sind alles andere als tot. Ganz genau, Maria 2, sage niemand er habe nichts gewusst. Diese beliebte Ausrede zieht diesmal nicht mehr. Dennoch fürchte ich, die Neuauflage ist nicht aufzuhalten. Zu dumm und gemein ist der Mensch.
zum Beitrag07.05.2024 , 11:03 Uhr
Danke für den Text. Jeder Satz ein Volltreffer für Betroffene. So ist ihr Leben jetzt. So extrem klein geworden. Einsamkeit, weil die Kraft nicht mehr für Freunde reicht, geschweige denn für Arbeit oder Freizeit. Heruntergebrochen auf pure Existenz mit Schmerzen und Trauer um das verlorene Leben-Können. Ich fürchte trotz der hervorragenden Qualität des Textes, dass "normale Leute" das Problem nicht ansatzweise verstehen können. Dazu ist der Verlust des Lebens der Betroffenen viel zu umfassend und krass.
zum Beitrag23.03.2024 , 02:46 Uhr
2centsmore, bleiben Sie doch beim Thema. Dass die CDU politisch unterirdisch agiert, ist ja keine Frage. Ich teile Ihre mangelnde Zustimmung zu dieser Partei unbedingt. Dennoch ist dem Artikel von Fr Drohsel nicht uneingeschränkt zuzustimmen. Wie @Kriebs sehr schön ausgeführt hat.
zum Beitrag23.03.2024 , 02:36 Uhr
Lieber 2centsmore, Ihre Anregungen sind allesamt absolut berechtigt. Aber was haben sie mit dem konkreten Thema zu tun???
Abwehr von Missbrauch von Sozialleistungen ist -ein- winziges Mosaiksteinchen im gesamten Gefüge der politischen Landschaft, in der noch viel viel mehr Handlungsbedarf besteht. Das eine schließt die andere Themen wahrlich nicht aus.
Und weshalb sprechen Sie mich so direkt mit "wie wäre es, wenn xDU..." an? Ich war zeitlebens SPD-Wähler und tendiere trotz Verzweiflung ob der Entscheidungen der Politiker wahrlich nicht ins bläuliche oder zu dunkleren Farben.
Ich finde Ihre latente Feindseligkeit gegen meinen Kommentar seltsam.
zum Beitrag22.03.2024 , 16:06 Uhr
Nein, ist es nicht. Es ist ein Versuch, die Spreu vom Weizen zu trennen. Ob es gerecht gelingt, ist eine andere Frage. Wir können nicht alle Bürgergeld beziehen, irgend jemand muss arbeiten und in die Sozialsysteme einzahlen. Und zwar jeder, der nicht durch Krankheit daran gehindert wird. Etliche arbeitsfähige Menschen haben heutzutage interessante Vorstellungen von Zumutbarkeit. Als ob alle Menschen in Arbeit auf Rosen gebettet ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgingen, ohne jede persönliche Zumutung. Eine schärfere Bearbeitung dieser Frage würde soziale Zufriedenheit begünstigen.
zum Beitrag22.03.2024 , 16:00 Uhr
Danke, Sie haben meine Gedanken dazu genau in Worte gefasst. Es dient der sozialen Gerechtigkeit und der Zufriedenheit der Beitragszahler, wenn diejenigen, die Hilfe wirklich brauchen, Hilfe erhalten. Und diejenigen, die einfach nicht ihre Leistung erbringen wollen zum eigenen Lebensunterhalt, ausgesondert und nicht gedankenlos weiter alimentiert werden. Und niemand sollte denken, es gäbe diese Leistungsverweigerer nicht. Wie viele Menschen pendeln länger als 2 Stunden täglich zum Arbeitsplatz, und organisieren ihr Leben darum. Es ist zumutbar, zumindest für Beitragszahler im System. Das Argument der Kinderversorgung ist äußerst brüchig, wird den Kindern im Leistungsbezug doch allzu oft sehr ungenügende Erziehung- zum Menschen, der sich selbst unterhalten kann, der eigenverantwortlich sein und leben kann! - vermittelt. Soziale Gerechtigkeit ist ein vielschichtiges Problem, und nicht jeder ohne Arbeit ist automatisch ein bedingungslos zu unterstützender Mensch. Leider.
zum Beitrag27.10.2023 , 11:03 Uhr
Eine Utopie, zum Weinen schön. Und so einfach umzusetzen! Theoretisch. Praktisch herrscht der bräsige Konsumbürger in seiner irrsinnigen Verblendung. Steingarten, SUV, Flugreisen, Fleischmahlzeiten, und MEINE RECHTE darauf. Eine Wirklichkeit zum Weinen, gar nicht schön.
zum Beitrag27.10.2023 , 10:52 Uhr
Es ist und bleibt unfassbar, was Religion jeder Art seit Jahrhunderten und Jahrtausenden anrichtet. Judentum, Islamismus, Christentum, um nur die in der westlichen Welt üblichen Spielformen von Religion zu nennen, und immer schön feindselig, abwertend und tödlich gegeneinander. Der arme von Menschen erschaffene Gott muss als Ausrede für die menschliche Herrschsucht, Gier und Grausamkeit herhalten. Allein der Gedanke, einen Menschen deshalb, weil er jüdischen Glaubens ist, irgendwie beurteilen zu wollen, ist absurd. Genauso absurd die Ablehnung von Moslems oder Christen. Das einzige, was immer und überall abgelehnt werden muss, ist Selbstherrlichkeit, Fanatismus, Unterdrückung und die damit einhergehende Gewalt gegen andere. Das Grundübel bleibt die vermeintliche Legitimation durch Religion, gepaart mit menschlichem schlechtem Charakter.
zum Beitrag18.07.2023 , 10:29 Uhr
Ganz genau. Entsetzlich gruselig. Und vollständig nachvollziehbar. Wer dieses zu Recht als krank bezeichnete System der klinischen Psychiatrie kennt, als Mitarbeiter von innen kennt, und weiß, welche üblen Systeme institutioneller psychischer Gewalt und Misshandlung darin blühen, der kann eine solche Aussage, lieber sterben als darin Patient sein, mit Recht tätigen.
zum Beitrag28.05.2023 , 05:02 Uhr
Wer muss sich eigentlich dermaßen über die Fütterung der Löwen mit dem Körper eines gut im Leben gepflegten und schmerz-und-angstfrei getöteten Tieres aufregen?
Wer macht aus dieser Zoo-Geschichte, die einfach den praktischen Zoo-Alltag zeigt, wie es der Zoodirektor völlig schlüssig erklärt, so ein Drama?
Und wer isst, vermutlich täglich, das Fleisch von Tieren, die mindestens genauso liebenswert und mit Gefühl und Persönlichkeit ausgestattet sind, wie es das namentlich bekannte Zebra Franz war, die aber unter weitaus grausameren Umständen leben, leiden und sterben mussten?
Über den Sinn von Zoos kann man streiten, als Stätte der Aufzucht bedrohter Tierarten sind sie, in Gesamtheit betrachtet, ein Tropfen auf dem heißen Stein. Als Bespaßung für Menschen sehr fragwürdig, vom Platzangebot her für viele dort lebende Tiere eine Zumutung.
Trotzdem, diese mediale Aufregung über das Lebensende des Zebras und die Nutzung seines Körpers ist völlig verkommene Heuchelei, Doppelmoral der feinsten Sorte. Der Mensch in Aktion, wieder einmal.
Wie gelingt noch der Blick in den Spiegel, nach Verzehr der täglich Wurstsemmel, des Schnitzels, wie kann man sich vielleicht anlässlich eines schönen Grillabends mit Steaks und Würstchen dieser künstlichen Empörung hingeben?
zum Beitrag17.05.2023 , 21:42 Uhr
Wenn ich mir betrachte, wie der Mensch allgemein, und der deutsche Politiker ebenso wie der deutsche Bürger, sich voller Ich-will-aber-... profitieren, nichts ändern, mich nicht beschränken, jeden Versuch der zukunftsfähigen Veränderung im Keim ersticken... wenn ich mir das betrachte, dann komme ich zu dem Schluss, dass das heraufziehende ungemütliche Aussterben unserer gewohnten Gesellschaft das einzig Sinnvolle an der ganzen Sache sein wird.
zum Beitrag09.05.2023 , 10:12 Uhr
Schöner kann sich der ewiggestrige Mensch nicht präsentieren. "ICH will MEIN Ei..." 1,80 bzw 0,50 € will er großzügigerweise zahlen! Diese Preise reichen schon heute nicht ansatzweise, um den Tieren wirklich ein faires, freies Leben zu bieten. Der "ich-will-mein..."-Mensch ist Meister des egoistisch-anthropozentrischen Ausblendens jedweder Tatsachen für eigenen "Genuss". Verzicht aus Rücksicht auf andere? aBeR ICH wILl DoCh!!!
zum Beitrag30.04.2023 , 11:17 Uhr
Ganz perfekt auf den Punkt gebracht. Danke dafür.
zum Beitrag23.04.2023 , 10:36 Uhr
Die Ungeheuerlichkeit der gesamten Ereignisse ist gewiss. Was mich jetzt zusätzlich extrem verärgert, ist die offensichtlich allgemein akzeptierte Wortwahl "xy entschuldigt sich". Die Deutungshoheit des Vorgangs bleibt bei den anderen, nicht bei den Betroffenen. Jemand "ent-SCHULD-igt sich", so wohlfeile Worte. Bestenfalls könnte die Person die Betroffenen um Verzeihung bitten. Worte schaffen Wirklichkeiten.
zum Beitrag21.04.2023 , 20:10 Uhr
Die Krone der Schöpfung gönnt sich. Wie immer und überall. Den bitteren Preis zahlen, auch wie immer, die anderen Lebewesen.
zum Beitrag14.04.2023 , 09:00 Uhr
Mir fehlt bei etlichen Kommentaren der Verstand. "Die Klimakleber verursachen einen Stau, und deswegen steckt ein Rettungswagen fest" - es ist einfach unglaublich, wie das unbeirrt weiter autofahrende Volk jede eigene Beteiligung am Problem negiert.
Die Klimakleber verursachen Blockaden, die bei Anfahrt von Fahrzeugen mit Sonderrechten blitzschnell entfernt werden können und auch entfernt werden. Mit vorbildlich angelegter Rettungsgasse entsteht überhaupt kein Problem.
Wer wirklich Staus zur Falle für Einsatzkräfte macht, und das immer wieder und überall im Land und völlig ohne Beteiligung von Klimaaktivisten, sind doch die Autofahrer, die keine Rettungsgasse bilden, oder sogar die Rettungsgasse der anderen Verkehrsteilnehmer für das eigene bevorzugte Vorankommen befahren. Ich-Ich-Ich-will-jetzt-aber und sonst nichts.
Das bräsige, selbstgerechte "mein Lebensstil ist unverhandelbar, völlig egal, wie es dem Rest der Welt ergeht" der großen Mehrheit der Bevölkerung lässt mich für die nächsten Wahlen äußerst schwarz-blau sehen.
Ich befürchte ja auch, dass die LG-Aktivitäten nicht den gewünschten Erfolg erzielen. Sie provozieren Aufmerksamkeit, sie polarisieren, sie zeigen im Aufschrei ihrer Gegner, wer alles gegen Veränderung zum Wohle des Klimas ist, wenn es ihm auch nur ein kleines bisschen an die eigene Bequemlichkeit geht.
Aufschrei gegen Veränderung scheint ohnehin Gebot der Stunde im Volk. Sie vergessen bloß, dass es ihre Kinder und Kindeskinder sind, die die Folgen dieses extrem egoistischen Widerstandes gegen notwendige, auch einschränkende, Veränderungen bitter bezahlen werden.
zum Beitrag18.03.2023 , 08:27 Uhr
Größten Respekt vor den Einsichten der Fotografin. Danke für den Artikel.
"... habe ich alle Namen der Tiere aufgelistet, die ich fotografiert habe..." Endlich jemand, der öffentlich klarstellen will, dass Tiere Individuen mit eigener Persönlichkeit sind.
"...Mut... und Verantwortung für andere Lebewesen übernimmt..." Darum geht es. Der überfällige Wandel in der gesellschaftlichen Sicht der Menschen auf die Tiere. Weg vom "Nutztier", das gnadenlos ausgenutzt und gequält wird, hin zum Mitgeschöpf mit Individualität, Gefühl und eigenen Rechten.
"...neben den Tieren auf der Erde. Auf Augenhöhe..." ... "kritische Vermenschlichung..." Da ist er, in der Frage des Interviewers, der allgegenwärtige, nie hinterfragte, anthropozentrische Blick auf Tiere, den die gesamte Gesellschaft für normal erachtet. Wer müsste oder sollte ein Tier vermenschlichen! Es ist eine eigenständige Persönlichkeit, ein Mitgeschöpf, anders als der Mensch, aber nicht weniger.
Von sich selbst absehen und den anderen in seiner Eigenart, Persönlichkeit, Würde sehen und leben lassen können. Eine Kunst, die die Menschheit noch erlernen muss.
zum Beitrag05.03.2023 , 09:39 Uhr
Ich kann Ihnen Argumenten gut folgen. Für mich ist der Elefant im Raum, über den wirklich niemand spricht, die zu hohe Anzahl von Menschen. Dadurch ist weiteres Wachstum völlig sinnlos. Nur ein "grünes Schrumpfen" der Gesellschaft ist zukunftsfähig. Dass das nach den langen Jahren der politischen Verweigerung von zukunftsfähigem Umbau der deutschen Wirtschaft ein gewaltiger Kraftakt, verbunden mit Einschränkungen und Veränderungen des persönlichen Konsumverhaltens eines jeden Bürgers bedeutet, ist auch klar. Und dann kommt Ihr Argument der Bewirtschaftung von Grünflächen mittels Weidetierhaltung auch in einen sinnvollen Rahmen. Natürliche, tierwohlgerechte, landschaftspflegende Haltung von Weidetieren. Verzehr von Schaffleisch, Ziegenfleisch und Rindfleisch von der Schnauze bis zur Schwanzspitze in den geringen dadurch produzierten Mengen. Milch (und Eier) nur als Nebenprodukt der Tierkinderaufzucht, nicht als Hauptprodukt von ausgebeuteten Tiermüttern, deren Kinder Wegwerfartikel sind. Es ist keine Frage, dass noch vor 100 Jahren Fleisch und Milch zum gesunden Aufwachsen von Kindern unumgänglich waren. Aber auch hier hat sich vieles verändert, und genau so muss sich das Konsumverhalten der Bürger ändern. Heute ist eine gesunde, vegane Lebensweise in Deutschland für jeden ganzjährig möglich, und das völlig ohne "vegane Ersatzprodukte", die Fleisch und Wurst imitieren. Kochen und gesunde Ernährung als Schulfach, theoretisch und praktisch, damit wirklich jeder Mensch lernt, sich selbst ohne Hilfe von Fastfood und Lebensmittelindustrie zu ernähren. Gesamtumbau der Gesellschaft und persönliche Verantwortung jedes Einzelnen, es klingt wie ein utopischer Traum, und ist wohl der einzig zielführende Weg.
zum Beitrag04.03.2023 , 19:09 Uhr
Das haben Sie ausgezeichnet zusammengefasst. Besonders berührend, "Bäume sterben leise"- wie wahr. Es fehlt bloß noch der Hinweis auf den angeblich völlig unverzichtbaren Fleisch- und Milchprodukte-"Genuss", den man natürlich auch nicht aufgeben kann. Ölmultis sind ignorant und gewinnsüchtig. Sogenannte Lebensmittelkonzerne auch. Und der durchschnittliche Bürger ist ebenso ignorant und ichsüchtig. Seine kurzfristige Befriedigung jedweder Wünsche geht über alles. Dieser kleine Bürger lässt sich nur zu gerne an der Nase herumführen. Wer in unserer "ersten Welt " wissen und erkennen und ändern möchte, hat inzwischen alle notwendigen Informationen zur Verfügung.
zum Beitrag22.01.2023 , 22:51 Uhr
Danke für den berührenden Artikel.
zum Beitrag25.12.2022 , 10:04 Uhr
Ein Artikel, der das Tun der Menschen und ihr stetes sich-selbst-belügen wunderbar auf den Punkt bringt. Danke an TAZ und Autor dafür. Ich werde den Link weiter verbreiten.
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