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Soldat:innen nach Auslandseinsätzen: Truppen-Trauma
Soldat:innen sind besonderen psychischen Belastungen ausgesetzt. Doch Hilfe zu suchen, fällt vielen schwer. Zwei ehemalige Militärangehörige berichten.
S taub wirbelt auf, als vier Geländewagen, sogenannte „Wölfe“, über einen Feldweg im Osten Litauens rauschen. Rechts und links Bäume, dann fallen Schüsse. Ben Weber sitzt auf dem Beifahrersitz des letzten „Wolfs“, das G36-Sturmgewehr über seine rechte Schulter gelegt. Er schießt durch das offene Fenster hinter sich in den Wald – dorthin, wo er den „Feind“ vermutet.
Gleichzeitig klemmt Weber ein Funkgerät an sein Ohr, um seinem Fahrer neben ihm die Befehle des Gruppenführers im vordersten Fahrzeug weiterzugeben. Durch den aufgewirbelten Staub ist der „Wolf“ vor ihnen schwer zu sehen. Dann verschwindet er hinter einer Kuppe. Über Funk kommt der Befehl: „Kolonne halt!“ Der Fahrer neben Weber kann noch vom Gas gehen, aber zum Bremsen ist es zu spät. Als ihr „Wolf“ über die Kuppe prescht, knallt er mit voller Wucht gegen den Geländewagen vor ihnen.
Ben Weber reißt die Augen auf. Schweißnasses Kissen. Schweißnasses Bett. Völlig erschöpft findet er sich in seinem Schlafzimmer wieder. Er hat geträumt, einen Albtraum: Erinnerungen an seinen ersten Bundeswehreinsatz in Litauen im Frühjahr 2019. Der Unfall damals war ein Schockmoment für den heute 26-Jährigen.
„Und dann sitzt man so an der Bettkante in der Dunkelheit und kommt erst mal klar“, erinnert sich Weber, wie er das erste Mal von den Einsatzbildern aus dem Schlaf gerissen wurde. Sieben Jahre ist das her, da war er gerade aus Litauen zurückgekommen. Es sollte nicht bei diesem einen Albtraum bleiben.
Ben Weber heißt eigentlich anders, er möchte lieber anonym bleiben. Sein Gesicht flimmert auf einem Laptopbildschirm, die Stimme klingt durch die Lautsprecher leicht verzerrt. Weber und der Autor kennen sich aus ihrer Kindheit, haben aber nach der Schulzeit ganz unterschiedliche Wege eingeschlagen.
Nach der Schule verpflichtete sich Weber acht Jahre bei der Bundeswehr. Zuletzt hatte er den Rang eines Oberstabsgefreiten – er war also ein normaler Soldat am unteren Ende der militärischen Hierarchie. Gerade kommt er wieder im zivilen Leben an, hat sein Abi nachgeholt und beginnt im Herbst ein Studium.
Wenn Ben Weber von seinem Einsatz erzählt, tut er das auf eine militärisch extrem sachliche Art. Er sagt Sätze wie: „Wirken geht immer vor Deckung“ und meint „schießen“, wenn er von „wirken“ spricht. Die Patronen, die er damals in Litauen verschoss, waren Platzpatronen, das Manöver nur eine Übung – aber der Unfall war echt. Der Funkspruch „Blaulicht, Blaulicht! “ sollte signalisieren, dass ein realer Unfall passiert war, erklärt Weber.
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„Iron Wolf“ hieß die große Gefechtsübung auf dem litauischen Truppenübungsplatz Pabradė, an der er damals teilnahm. Zwei Wochen lang simulierten 4.000 Nato-Soldat:innen die Verteidigung Litauens gegen einen „Gegner aus dem nahen Ausland“. Seit 2017 führt die Nato regelmäßig solche Übungen durch: eine Antwort auf die damals schon zunehmende Aggression Russlands und die Annexion der Halbinsel Krim im Jahr 2014.
Nach dem Unfall in Litauen durchlebte Weber im Traum immer wieder das gleiche Szenario: Er sitzt mit dem Gewehr über der Schulter im Geländewagen. Der Wagen rast über die Kuppe, kurz vor dem Aufprall wacht Weber auf.
Ihm gehen Gedanken durch den Kopf: Hätte sein Kamerad damals nicht rechtzeitig abgebremst, hätte sich beim Aufprall das Sturmgewehr in seinen Hals bohren können. „So ist es nochmal gut gegangen“, sagt Weber. Inzwischen träumt er nur noch selten vom Einsatz, doch in Stresssituationen holt ihn der Traum im Schlaf noch heute ein.
Über sich selbst sagt Weber, er sei nicht traumatisiert: „Ich würde es einfach als eine einschneidende Situation verbuchen, die meine Psyche so weder erwartet noch vorher gekannt hat.“ Angst oder Verzweiflung spüre er nicht, wenn er von der Geschichte erzählt oder daran denkt. Weber ist nie mit seinen Symptomen zum Arzt gegangen. Ob eine professionelle Einschätzung anders ausfallen würde, bleibt also offen.
Das Martinshorn eines Krankenwagens hallt durch einen Konferenzraum im Bundeswehrkrankenhaus Berlin-Mitte, bis ein Soldat das gekippte Fenster mit einem Knall schließt. Oberstarzt Gerd Willmund sitzt am Tisch, auf den Schulterklappen blitzen drei silberne Sterne. Er leitet das Psychotraumazentrum am Bundeswehrkrankenhaus.
Als das Fenster zu ist, sagt er: „Ich rate Betroffenen, wenn sie mit einem potenziell traumatischen Ereignis Probleme haben, sich direkt Hilfe zu suchen.“ Das habe für Soldat:innen auch den Vorteil, dass die Erfahrung dokumentiert wird. Gerade, wenn sie später aus dem Dienst ausscheiden, könne das versorgungsrechtlich relevant werden. Sprich: Wenn eine psychische Erkrankung nachweislich während eines Bundeswehreinsatzes entsteht, können Soldat:innen vom Staat unter anderem finanzielle Unterstützung bekommen.
„Wenn nach einschneidenden Ereignissen Schlafstörungen über mehrere Wochen anhalten, würde ich immer zum Arzt gehen“, sagt Willmund. Suchten sich Patient:innen frühzeitig Hilfe, ist die Prognose gut. Bei Soldat:innen beginne die Behandlung allerdings oft deutlich später.
Foto: privat
Die Bundeswehr hat seit 2015 jedes Jahr zwischen 235 bis 344 psychische Neuerkrankungen erfasst, aktuell sind die Jahre bis 2024 abgebildet. Doch eine Studie der TU Dresden von 2013 schätzt, dass 50 Prozent der psychischen Erkrankungen nach Auslandseinsätzen nicht erkannt werden.
Auch Daniel Lücking träumt in „Höchststressphasen“ noch von seinen Auslandseinsätzen – der letzte liegt 18 Jahre zurück. Er ist inzwischen verheiratet und trägt den Nachnamen seiner Frau. Wenn es um seine Bundeswehrvergangenheit geht, benutzt er aber weiterhin seinen Geburtsnamen. Heute arbeitet Lücking als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Büro eines Bundestagsabgeordneten der Linken und ist selbst Parteimitglied. 10 Jahre diente er bei der Bundeswehr, zuletzt als Oberleutnant beim Zentrum Operative Kommunikation.
Diese Truppe wirkt nach eigenen Angaben sowohl mit klassischen Medien als auch über das Internet auf Zielgruppen innerhalb der Bevölkerung im Einsatzgebiet ein – natürlich im Sinne der Bundeswehr. Daniel Lücking nennt den Auftrag heute schlicht „Propaganda“.
An einem Sommertag sitzt Lücking in einem Café in Berlin-Kreuzberg. Mit seinen breiten Schultern und kurz geschorenen Haaren strahlt er immer noch etwas Militärisches aus. Die Bundeswehr sieht er heute kritisch. In seinem zweiten Afghanistan-Einsatz 2008 habe er einen inkompetenten Vorgesetzten gehabt, erzählt der 47-Jährige. Dessen, aus seiner Sicht, lebensgefährlichen Entscheidungen habe er sich ausgeliefert gefühlt. Wie hoch die psychische Belastung damals war, konnte er nicht einschätzen.
Lücking erinnert sich an die für ihn heftigste Situation in Afghanistan: Bei minus 10 Grad fuhr er mit einem Fernsehreporter, einem Regierungsbeamten und einem Kollegen in einem nur leicht gepanzerten Geländewagen zu einer Hilfsgüterübergabe bei Masar-e Scharif im Norden Afghanistans. Irgendwann merkte er, dass etwas schief lief. Anders als erwartet, begleiteten sie keine Schutzkräfte – das widerspreche allen Einsatzregeln, sagt Lücking. In diesem Moment hoffte er nur, nicht angegriffen zu werden: „Die fünf Magazine meines G36 hätten nicht wirklich für die Verteidigung gereicht.“
Ob tatsächlich etwas „schief gelaufen“ ist, lässt sich heute nicht mehr rekonstruieren. Ein Sprecher des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr erklärt auf Nachfrage, es sei weder feststellbar, welche Weisungslage damals vor Ort galt, noch ob die Führung abweichende Entscheidungen traf.
Für Lücking hatte der Einsatz dennoch Folgen. Wenn er davon träumt, beschäftigen ihn nicht die Bilder, sondern das Gefühl, ausgeliefert zu sein, der Druck der Hierarchie und „dieses Wissen, man kommt hier jetzt nicht raus“, beschreibt er.
Nach dem Afghanistan-Einsatz erlebte Lücking immer wieder depressive Phasen, in denen er das Haus nicht verlassen konnte. Dann saß er auf dem Sofa und lernte die Raufasertapete auswendig, wie er lakonisch sagt. Mit Verhaltenstherapie und Schlafmedikamenten hat er gelernt, mit dem Trauma zu leben.
Ben Weber sagt, er sei nach dem Vorfall in Litauen nicht in psychologischer Behandlung gewesen, weil er es für ein Zeichen der Schwäche hielt. Er wollte sich damals nicht eingestehen, dass er Gesprächsbedarf hatte. Das psychologische Angebot der Bundeswehr war zwar da, aber die Gruppendynamik hielt ihn davon ab, es anzunehmen.
Wenn Soldat:innen sich psychologische Hilfe suchen, kann das in ihrer Gesundheitsakte vermerkt werden. Das könne dazu führen, von bestimmten Tätigkeiten ausgeschlossen zu werden. „Was dich von der Gruppe abtrennt“, sagt Weber. „Und du bist die Gruppe!“
Bundeswehrpsychiater Gerd Willmund sagt, dass in der Regel niemand dauerhaft von Tätigkeiten ausgeschlossen werde: „Das ist auch nicht das Ziel. “ Es gehe meist darum, wieder dienstfähig zu werden.
Soldat:innen, die aus einem Einsatz zurückkehren, können an einem sogenannten Einsatznachbereitungsseminar teilnehmen – so auch Ben Weber nach Litauen. Mit seiner Einheit, 15 Mann, und zwei Moderatoren saß er im Stuhlkreis und ließ den Einsatz Revue passieren. In der Runde sei jeder gleichberechtigt, erklärt Weber: „Man hat keine Uniform an, es zählen keine Dienstgrade.“
Wehrdienst in Deutschland
Das Mittel Seit 1. Januar schreibt die Bundeswehr alle jungen Menschen kurz nach ihrem 18. Geburtstag an, um ihr Interesse an einem Dienst in der Truppe abzufragen und sie zu erfassen. Männer müssen den Fragebogen ausfüllen, Frauen ist es freigestellt. Die im Grundgesetz verankerte Wehrpflicht ist seit 2011 ausgesetzt.
Das Ziel Bisher ist dies nur für den Fall geplant, dass das Bundesverteidigungsministerium sein Ziel absehbar nicht erreicht: Die aktive Truppe soll bis Mitte der 2030er-Jahre auf 255.000 bis 270.000 Soldat:innen wachsen. Aktuell sind es rund 186.400.
Eine Folge Die Zahl der Kriegsdienstverweigerer:innen steigt deutlich. Bis Ende August gingen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben 12.102 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung ein, wie die Behörde auf Anfrage am Dienstag bestätigte. Das waren schon mehr als dreimal so viele wie im gesamten Jahr 2025 mit 3.879 Anträgen.
(epd, kna)
Auch über die brenzlige Situation, als die Geländewagen in Litauen aufeinanderprallten, sprach die Gruppe. Die Kommunikation in der Männergruppe blieb aber eher oberflächlich, findet Weber. Man redete nicht ernsthaft, sondern würgte das Gespräch eher mit Floskeln wie „war schon crazy“ ab.
Über das Erlebnis in Litauen habe Ben Weber zwar häufig mit Kameraden geredet, aber: „Wie ich mich gefühlt habe und was ich davon mittrage, darüber habe ich mit niemandem gesprochen.“ Unter Soldat:innen erzähle man sich gerne „glamouröse Kriegsgeschichten“ und spare dabei die eigentlichen Schwierigkeiten aus.
Ben Weber fühlt sich an den Comic-Helden Captain America erinnert: In der Geschichte wird der schmächtige Steve Rogers zuerst ausgemustert, bis er später durch ein spezielles Serum zum muskulösen Supersoldaten wird, der gegen Nazis kämpft. „Man versucht, so wenig wie möglich von Steve Rogers zu erzählen und stattdessen nur von den Geschichten Captain Americas“, sagt Weber. Das habe etwas von „toxischer Männlichkeit“: Das Bild des harten, resilienten Soldaten soll um jeden Preis aufrecht erhalten bleiben.
Melanie Steffens ist Vizepräsidentin der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau und forscht zu gruppenbezogenen Einstellungen. Den Begriff „toxische Männlichkeit“ macht sie sich nicht zu eigen. Als Wissenschaftlerin spricht sie von „ungesunden Männlichkeitsnormen“, die negative Auswirkungen auf Männer und ihr Umfeld hätten.
In Gruppen, in denen überwiegend Männer vertreten sind, seien sie besonders stark ausgeprägt – also auch bei der Bundeswehr. Wenn bestimmte Normen in einer Institution sowieso schon vorherrschen, dann ziehe das bestimmte Personen an und schaukele sich in der Gruppe oft immer weiter hoch.
„Eine Männlichkeitsnorm ist auch, emotional unerschütterlich zu sein“, sagt Steffens. Das könne dazu führen, dass Männer weit über ihre Grenzen hinausgehen. Um keine Schwäche zu zeigen, gingen Männer beispielsweise im Vergleich zu Frauen seltener oder zu spät zum Arzt.
Daniel Lücking hat sich in ärztliche Behandlung begeben, stieß dabei aber auf Widerstand. Als er seinem Bundeswehr-Hausarzt von seinen Erfahrungen erzählte, habe der gesagt: „Das ist ja gar nichts.“ Dann berichtete der Arzt von seinen eigenen Erlebnissen in einem Operationssaal in Afghanistan. Zum Schluss sagte er: „Ich halte Sie für einen Simulanten und ich werde das jetzt hier beenden.“
Der als „Simulant“ betitelte ging danach ins Psychotraumazentrum der Bundeswehr, dort habe man ihn dann ernst genommen, sagt Lücking. Als er die Diagnose „Anpassungsstörung und Verdacht auf posttraumatische Belastungsstörung“ bekommen hatte, konnte er es im ersten Moment gar nicht glauben. Er sei nie angeschossen worden und nicht ernsthaft verwundet gewesen: „Wovon sollte ich also traumatisiert sein?“, fragte er sich selbst.
Physische Verletzungen als Voraussetzung für psychische Verletzlichkeit: Diese Erzählung hatte er bei der Bundeswehr verinnerlicht, sagt Lücking. Doch sie widersprach seiner gefühlten Realität.
Bundeswehrpsychiater Gerd Willmund bestätigt, dass es in der Truppe ein Stigma gegenüber psychischen Erkrankungen gibt. Soldat:innen würden Hilfe scheuen, weil sie um ihr Ansehen fürchten. Das trage dazu bei, dass viele sich erst spät im Psychotraumazentrum melden.
„Die Unterscheidung zwischen psychischer und körperlicher Erkrankung macht keinen großen Sinn“, erklärt Willmund. Beides könne zu Einschränkungen führen. Die Bundeswehr sei aktuell dabei, Vorgesetzte für das Thema psychische Gesundheit weiter zu sensibilisieren – vielen sei das allerdings auch jetzt schon bewusst. Denn genau wie zivile Einsatzkräfte seien Bundeswehrsoldat:innen einem höheren Risiko ausgesetzt, traumatisiert zu werden, so Willmund. Auch mit Kampagnen, einer Info-Website und einer Trauma-Hotline versuche die Bundeswehr, dem Stigma entgegenzuwirken. Willmund zeigt sich zuversichtlich: „Ich bin sicher, dass das Erfolge zeigt.“ Inzwischen meldeten sich immer mehr Patient:innen selbst im Psychotraumazentrum, statt geschickt zu werden.
Sozialpsychologin Melanie Steffens erklärt, wenn ein neuer Geist in eine Organisation einziehen soll, überzeugt man am besten die Menschen darin. Gerade beim Thema Trauma würden Soldat:innen selbst von einem Umdenken profitieren: „Das kann jedem passieren“ – mit dieser Haltung müsse das Tabu fallen. Solange psychische Probleme in der Truppe verschwiegen werden, könne das dazu führen, dass Soldat:innen am Ende gar nicht mehr dienstfähig seien. Kameradschaft heiße auch, füreinander da zu sein. Das wäre das Gegenteil eines toxischen Ansatzes, sagt Steffens.
Ben Weber findet, dass die Bundeswehr ihm ausreichend psychologische Angebote gemacht habe. Ob die Soldat:innen diese annehmen, hänge allerdings nach wie vor stark von der Dynamik innerhalb einer Teileinheit ab, glaubt er. Die Erfolge, von denen Bundeswehrpsychiater Willmund gesprochen hat, haben wohl längst noch nicht die ganze Truppe durchdrungen.
Als junger Soldat habe sich Weber vor allem an älteren, erfahreneren Kameraden orientiert, sagt er. Aus heutiger Sicht hätte er sich von ihnen einen sensibleren Umgang mit dem Thema Psyche gewünscht: „Man kann Sachen belächeln, oder man kann Sachen nicht belächeln.“
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