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Was fehlt…… Roboter am DJ-Pult

„Kannst du nicht mal ‚Beyoncé‘ auflegen? Oder ‚Rihanna‘? Spiel halt mal was Tanzbares!“ Alptraum und grausamer Klassiker für jeden DJ, der sich erbarmt, auf Hochzeiten aufzulegen. Was eigentlich nur erduldbar ist, wenn man absolut pleite ist oder – noch schlimmer – eng mit dem Brautpaar befreundet ist und daher kaum Nein sagen kann. Ähnlich wie ein Fotograf, auch wenn der eigentlich auf sozialkritische Reportagen abonniert ist. Oder ein Autor, dessen Dienste für die Hochzeits-„Zeitung“ missbraucht werden.

Zuminest für den DJ kommt jetzt Entwarnung. Die Firma pi4_robotics hat soeben einen Roboter entwickelt, der in Kürze das erste Mal auflegen wird – zwar auf keiner Hochzeit, dafür aber auf einem Kreuzfahrtschiff von TUI, vor knapp dreitausend spaßhungrigen Passagieren. Wie er heißt? „DJ Rob“. Und sein Aussehen: „ein gold-sibriges Design“. Nun ja, bleibt zu hoffen, dass „DJ Rob“ in seiner Musik-Auswahl etwas origineller ist. Zu der Frage, ob er auch remixen kann, hat sich die Firma leider noch nicht geäußert. Fest steht: Menschliche DJ-Künstler wird wohl auch der am weitesten entwickelte Roboter nie ersetzen können: Kreativtät liegt halt (noch?) kein Algorithmus zugrunde. taz/lwag

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