piwik no script img

Aktualität des Antikommunismus

Foto: Paul Glaser

Der Antikommunismus ist relativ unabhängig von dem Gegenstand, auf den er sich bezieht: Er ist gefühlsbeladen und ziemlich gestaltlos. Er umfasst sowohl soziale Bewegungen als auch etablierte Machtordnungen. Er stellt die Geschichte jedweder Emanzipa­tion infrage.

Die Sprache und der Diskurs des Antikommunismus sind für unser gesellschaftliches Denken und Handeln nach wie vor von Bedeutung. Antikommunismus zähmt und kanalisiert soziale Hoffnungen und Wünsche. Die Angst im Kapitalismus führt zur Bereitschaft, hinzunehmen, was im Namen der Gefahrenabwehr getan wird.

Der Vortrag von Margot Kampmann, Elfriede Müller und Krunoslav Stojakovic versucht, die symbolische Ordnung des Antikommunismus zu knacken und sie anhand bestimmter Institutionen und am Beispiel von Ost- und Südeuropa darzustellen, um den Blick wieder zu öffnen auf eine Erlösung der Vergangenheit und eine Befreiung der Zukunft.

Sonntag, 5. Februar

neue Gesellschaft für bildende Kunst [nGbK], Oranienstraße 25, Quergebäude 2. Stock, 18 Uhr

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen